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Börning Tscheild

Parabel zum Thema Betrachtung


von tumblefree

Dazu fällt mir eine kleine Geschichte ein, die ich unlängst erlebt habe.
Ich spazierte an den Ufern eines malerischen Sees, das Wasser so rein, wie die Tränen des Glücks, als ich einen Mann bemerkte, der mit einem langen Stock das Wasser schlug. Ich wollte eigentlich nicht wirklich wissen, was er da machte, darum schaute ich einfach weg. Doch je weniger ich sah, desto mehr hörte ich. Der kleine Mann schlug weiter, und ich konnte mich dem Bann der Geräusche, als sein Stock tiefe Wunden in die kristallklare Oberfläche des Sees schlug, nicht mehr entziehen. Ich fühlte mich in meiner Ignoranz gestört, und wollte diesen kleinen unscheinbaren Mann seines Verbrechens, das er immer wieder von Neuem beging, anklagen.
Nur noch ein paar Schritte, schoss es mir durch den Kopf und ich war bei ihm. Was würde ich ihm alles an den Kopf werfen dachte ich. Dass er gefälligst meine Erwartungen erfüllen soll und es eigentlich am besten wäre, wenn er sich in Luft auflösen würde und ...
Doch da entsann ich mich und fragte diesen kleinen unscheinbaren unattraktiven Mann, was er denn da mache. Er sagte:"Ich hasse das Wasser."
Ich fragte, warum er es hasste.
"Weil es sich kräuselt", kam seine Antwort.
Ich sagte:"Naja". Eigentlich war mir sein Tun noch immer gleichgültig.
"Aber", fuhr er fort,"ich werde diesem See solange die Seele aus dem Leib prügeln, bis er aufhört seine Wellenkreise zu ziehen."
Daraufhin blieb ich bei ihm, lauschte dem Schreien des Sees und schaffte es zu meiner Ignoranz zurückzufinden.
Als es Abend wurde, verließ ich ihn ohne Abschied (dieser kleine unscheinbare unattraktive unsympathische Mann war mir egaler denn je) und ging nach Hause meinen Hunger zu stillen.
(Wo ist die Moral von der Geschichte, fragst du dich? Nun gut, ich will’s dir sagen:
"Wenn der Stock lang genug ist, schlägt das Wasser nicht zurück.")
Häppi Börning,
mfG Ihr Tscheild

 
 

Kommentare zu diesem Text


Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (18.12.2016)
Den letzten Absatz finde ich überflüssig. Bis dahin gerne gelesen.

Herzlichen willkommen bei kV? Oder Wiedergänger? Ach, eigentlich kann ich mir die Frage sparen, antwortet doch sowieso keiner ehrlich darauf...

Nichts für ungut! Bitte mehr Prosa dieser Art und ohne Dauerkleinschreibe! Danke!
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tumblefree meinte dazu am 18.12.2016:
Hi Dieter_Rotmund,

kein Wi(e)dergänger, bin wirklich neu hier. Leider weiß ich nicht wo Du den letzten Absatz ansetzt. Beim Abgang oder bei der Moral der Geschicht’?
Vielleicht hilft Dir das: Ich hatte mal ein Gästebuch, welches kein Gästebuch war. Leider wurde der Server geschlossen. Vorsorglich hab ich mir aber alles noch ’rauskopiert. Das Gästebuch hatte die Thematik "Ihre persönliche Antwort auf die Frage aller Fragen" und war auch Parkplatz für meine eigenen Ergüsse. Darum kommt zum Schluss eben "die Antwort auf die Frage aller Fragen". Ich kann den Absatz nicht stanzen, ohne den Sinn zu demolieren.
D’rum bitte ich Dich, akzeptier’s wie ’s ist. Es kann nicht anders sein.
Nichtsdestotrotz, vielen herzlichen Dank für Deinen Kommentar. Es war mein Erster!
Liebe Grüße T.
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Dieter_Rotmund antwortete darauf am 18.12.2016:
Ich meine alles ab "Als es Abend wurde...".

Das Vorleben des Textes spielt hier ja keine Rolle, wieso traust Du dich nicht an sinnvolle Veränderungen? Und nein, den "Sinn demolieren" würde es auch nicht. Wir Leser finden schon einen Sinn! Ich persönlich mag offene Enden.
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