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Der Schneemann der nie zum Mann wurde

Erzählung zum Thema Nachdenkliches


von elvis1951

Die ersten Schneeflocken fallen auf die Wiesen und blätterlosen Bäume,
den ganzen Abend, die ganze Nacht.
Am nächsten Morgen ein lauter Jauchtzer:“ Mami, Mami, es hat geschneit, endlich kann ich einen Schneemann bauen“
„Ja mein Sohn, ich habe es gesehen, aber zieh dich warm an und geh nicht zu weit weg vom Haus und vergiss nicht, pünktlich um 12.00 Uhr wird Mittag gegessen, komm rechtzeitig heim, du weißt, Vati ist da sehr streng, wenn er Mittags zum Essen nach hause kommt und einer fehlt dann.“
„Klar Mami, ich nehme auch meinen Schlitten mit und werde bei Karl klingeln ob er auch mitgeht, ich freu mich richtig , das wird ein riesengroßer Schneemann. Hast du einen alten Hut für mich Mami und einen Besen, eine Rübe brauch ich auch noch und einige Kohlestücke als Knöpfe und Augen?“
„Ja mein Söhnchen, ich werde dir alles herrichten, zieh du dich jetzt erst mal warm an.“
      Schnell ist er angezogen, er hat warme Stiefel, Anorak, seine bunte Strickmütze mit aufgestickten kleinen Eisbären angezogen, warme Handschuhe noch und einen Wollschal umgebunden.
“ Ja“ sagt die Mutter „so kannst du jetzt losziehen und deinen Schneemann bauen gehen, aber sei vorsichtig beim Über die Straße gehen.“
„Klar Mami, ich bin doch schon ein großer Mann, das sagt doch auch immer Papi, tschüss“.

Die Stunden vergehen, der Mittag rückt immer näher.
Der Vater kommt zum Mittagessen nach hause und fragt gleich:
„Wo ist den unser Sohnemann?
„ Er muss jeden Moment kommen, er hat es ganz fest versprochen, er meinte er sei doch schon ein großer Mann.“ lächelt die Mutter.
Da klingelt es kräftig an der Türe.
Der Vater öffnet, da die Mutter schon die Suppe auf den Tisch gestellt hat.
Vor der Türe steht ein Polizist, er hält eine Strickmütze in der Hand, auf der ein kleiner Eisbär aufgestickt ist und meint leise und bedächtig :
„ Kennen sie diese Mütze ?“
Im  selben Moment kommt die Mutter aus der Küche, sie erkennt sofort die Mütze ihres Sohnes und meint erschrocken: „Hat er etwas angestellt?“
„Nein“, meint der Polizist verlegen :
“Ist ihr Sohn dabei gewesen einen Schneemann zu bauen?“
„Ja, das ist unser Sohn“, sagt die Mutter etwas aufgeregter,
Aber warum fragen sie so, ist etwas geschehen, sagen sie es doch,
bitte, ich flehe sie an, sagen sie endlich was los ist, wo ist unser Sohn, er wollte doch pünktlich zum Mittagessen daheim sein ?“
„ Ja, das stimmt“ sagt der Polizist,
„Er wollte pünktlich sein, er fragte einen älteren Herren nach der Uhrzeit,
als dieser ihm sagte es wäre kurz vor Zwölf, ist er erschrocken“.
“ Stimmt er hatte keine Uhr angezogen“ , spricht die Mutter nachdenklich.
„Da ihr Sohn aber pünktlich sein wollte“, fuhr der Polizist fort,
„versuchte er sofort über die Straße nach Haus zu laufen.
Der PKW konnte auf der glatten Straße nicht mehr anhalten und überfuhr ihn.
Er hatte einen Schneemann angefangen zu bauen, aber er konnte ihn nicht mehr fertig stellen.“
Er hat nicht gelitten, er musste sofort gestorben sein“.

Anmerkung von elvis1951:

Diese Geschichte geschah, als ich selber noch ein Junge war. Die Erziehung zur Pünktlichkeit war damals sehr streng


 
 

Kommentare zu diesem Text


Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (25.12.2016)
Herzlich willkommen zurück, Elvis, aber "pünktlich" ist immer noch ein Adjektiv, nicht wahr?
diesen Kommentar melden
elvis1951 meinte dazu am 29.12.2016:
Danke Dieter das war wieder eine Eigenschaft von mir
fünf mal richtig geschrieben
aber einmal muss es auch falsch geschrieben werden,
ich kenne diesen Begriff Adjektiv nur als Eigenschafts- oder Beiwort,
aber ich bemerke oft, wie wenig ich dabei aufgepasst habe,
da hatte ich,
vermutlich und leider,
andere Interessen als heute.
Lieb grüßt Klaus
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elvis1951
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Veröffentlicht am 24.12.2016, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 29.12.2016). Textlänge: 489 Wörter; dieser Text wurde bereits 263 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 21.03.2020.
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