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Erzählung zum Thema Geheimnis


von pondo

»Nur wer sich öffnet für den Schmerz,
lässt auch die Liebe mit hinein.«




Die Nacht hatte allen Lärm verschluckt, tiefe Dunkelheit hielt das kleine Dorf im festen Griff. Einzig das von einem satten Gelb erleuchtete Fenster eines Hauses am Dorfrand trotzte der Schwärze, es strahlte nach draußen, als wollte es der ganzen Welt seine Freude verkünden. Im Fenster zu sehen war ein junges, schönes Mädchen, man sah, dass sie an der Fensterbank stand und wie verzaubert ihre Nase in die duftenden Rosen eines großen Blumenstraußes steckte. Ihr rötliches Haar fiel ihr ins Gesicht, doch konnte es ihr Lächeln nicht verdecken.

Über den Häusern thronte der Kirchturm, der wie ein Pfeil in den Himmel ragte, still und eisern. Das Uhrwerk der Kirchturmuhr befand sich im obersten Geschoss des Turms, ihre großen Zeiger trugen der Zeit unerbittlich Rechnung. Sie würde bald zur Mitternacht schlagen. Wenn der erste tiefe Glockenschlag ertönte, durchlief ein Schaudern das Dorf; der Ton war so durchdringend, dass selbst die Schlafenden sich kurz verkrampften, und so kräftig, dass man munkelte, er möge gar die Totenruhe stören. Im Bergschloss droben auf dem Wartberg kröchen die Spukgestalten zu dieser Zeit aus ihren Löchern, erzählte man sich dann, über seinen Schnaps gebeugt, ehe das Schaudern nachließ und man über die flüchtige Unruhe nur nervös lachte. Jenes Schloss war unbewohnt, weitgehend verfallen, und niemand schien sich daran zu erinnern, seit wann genau es leerstand.
Verwachsen und umwuchert übte die Schlossruine seit jeher eine starke Faszination auf die jungen Leute vom Dorfe aus. Die mutigsten verabredeten sich dort, um Alkohol zu trinken oder Stunden ekstatischer Zweisamkeit zu verbringen, oder beides. Die Alten lachten mit gewissem Grimm darüber. Sie verstanden den Reiz, dem viele in ihrer Adoleszenz ebenfalls erlegen gewesen waren, doch sie alle ahnten, dass jeder Besuch im Bergschloss Gefahren barg, von denen die Jugend nichts verstand. Sie waren sich selbst dieser nur vage bewusst; dachten sie an das Schloss, schienen ihnen die Gedanken plötzlich zu entgleiten, und kurz darauf dachten sie schon nicht mehr daran, als sei ihnen eine weitere Belanglosigkeit abhanden gekommen.
Im Bergschloss gab es mehrere Türmchen und Turmzimmer, und im höchsten hatte man einen prächtigen Ausblick über die Ländereien der Gegend. Mit Sicherheit wurden dort viele Bastarde gezeugt, einen magischeren Ort konnte niemand ersinnen, um seiner Angebeteten den Hof zu machen. Vermisste ein Vater daheim seine Tochter und schlich sich hinauf zum Fuße des Schlossturms, konnte er nicht selten Kerzenschein, Geraschel und unzüchtige Laute vernehmen, und bei Gott bat er dann darum, dass es nicht seine Tochter sein möge, die oben im Zimmer sich vor einem der jugendlichen Windhunde bettete.
Blickte man aus diesem Turmzimmerfenster, hingen die Sterne wie vertrauliche Freunde am finsteren Firmament, klar und schön. Die Mädchen und Jungen mochte darum kein Ort, keine Gelegenheit stärker elektrisieren als diese. Gruselige Geschichten, die kursierten, taten sie als Ammenmärchen der zugeknöpften alten Esel ab, die im Ältestenrat saßen und ihnen solche Momente der Freiheit verleiden wollten. Fortwährend monierten die den Verfall der Sitten, während sie doch selbst Stammgäste des nächsten Freudenhauses waren.
Was sie nicht wussten, was niemand im genauen wusste, war jedoch die wahre Begebenheit, weshalb das Bergschloss seit langem schon unbewohnt blieb.

Einst hatte ein junger Fürst das Schloss bewohnt, dessen Regentschaft noch nicht lange währte. Er unterhielt zahlreiche Mätressen, mit denen er sich stets im höchsten Turmzimmer, von dem ein so prächtiger Ausblick ausging, verabredete. Nur zu bald war allseits bekannt, dass dort des Fürsten Konkubinat gelegen, denn es sprach sich in den umliegenden Ortschaften schnell herum, dass junge Dinger gleich welchen Standes unter undurchsichtgen Umständen zum Schloss geführt wurden, um ebendort Dienst zu tun. Oft waren es Jungfrauen, unbehelligt blieben nur die Alten. Kamen die Konkubinen zu ihren Familien zurück, waren sie oft scheu und still, wohingegen sie früher doch vor Lebensfreude gesprüht hatten.
Eines Tages dann, die Männer des Fürsten waren in unserem kleinen Dorf zu Gast, wurde das älteste Mädchen des Bürgermeisters gebeten, beim Fürsten vorstellig zu werden. Der Bürgermeister war ein ehrlicher, doch verschreckter, zaudernder alter Mann, der die Gerüchte kannte, sich aber nicht gegen den Befehl aufzulehnen getraute. Er küsste seiner Tochter die Stirn und ließ sie mit der Gefolgschaft ziehen. Als sie nach Wochen nicht nach Hause kam, gebot die Frau des Bürgermeisters, nach der Tochter zu schicken, doch auch der Bote ward nicht wieder gesehen. Als nach anderthalb Jahren, die das Ehepaar längst entzweit hatten, der Fürst nach der zweiten, der jüngeren, erst dreizehn Jahre alten Tochter des Bürgermeisters schickte und jener diese – mit einigem Einwand zwar, aber dennoch – den Männern des Fürsten versprach, bebte seine Frau, raffte ihre Röcke und verfluchte ihren Mann. Als ihre zweite Tochter tatsächlich fort war, schmiedete sie einen Plan.
In der kommenden Nacht nahm die Frau die schärfsten Schlachtmesser an sich und stahl sich aus dem Haus, voller Verachtung für ihren Gemahl, und machte sich auf den Weg hinauf zum mit Argwohn bedachten Bergschloss von Vinstarstin. Nachdem sie mit Mühe emporgekommen war, identifizierte sie das Zimmer, das sie nur vom Gerede der Leute her kannte. Mit der Entschlossenheit einer liebenden Mutter lockte sie die Wachtposten am Westtor des Schlosses fort und schlich hinein. Sie fand mit Umsicht ihren Weg zum Turmzimmer, und als sie vor dem Türschloss niederkniete, hörte sie mit einem Mal die furchterfüllte Stimme ihrer kleinen Tochter. Sie hörte sie jammern und stöhnen, wehklagen und manchmal kurze, hohe Laute der Überraschung ausstoßen. Als ein panischer Schrei von den Wänden widerhallte, fasste die Mutter sich ein Herz und drang in das Zimmer ein, sie sah den Fürsten zum ersten Mal. Auf einer schrägen Streckbank lag ihre Tochter, nackt und gefesselt, der Fürst war nur mit dessen Unterkleid bekleidet. Elender!, schrie da die Mutter, und stieß ihm geschwind ihr Messer in den Unterleib. Von rasender Wut getrieben, schlitzte sie den Peiniger von oben bis unten auf und weidete ihn aus, wie ein hungriger Bauer es bei einer überfütterten Mastsau tat. zuletzt riss sie ihm das Herz heraus.
Als sie es in der Hand hielt, keuchte sie und starrte es an. Ihr Blick wurde irre. Bei der Gnade aller Götter, sie hielt das Herz in den Händen, blutig und aller Adern entledigt, doch es hörte nicht auf zu schlagen. Es hörte einfach nicht auf. Ihr Verstand wackelte, sie spürte es ganz deutlich. Sie stach mit dem Messer in das Herz hinein, es pulsierte so lebendig wie zuvor, sie presste es gegen die steinerne Wand, doch schien das Leben daraus nicht zu weichen. Sie schlug es gegen die Wand, einmal, zweimal, bis es zerplatzte; das Blut und die Fleischfetzen schmierte sie an Mauerwerk und Boden, bis das vom Herzen Übrige zerrieben war. Einen Moment hielt sie verwirrt inne, sie hatte so manisch über die Steine gescheuert, dass ihre Handflächen bluteten, und sie seufzte erleichtert auf, als es vollbracht schien, doch dann erbebte das ganze Gebäude von einem langsamen, doch spürbaren Herzschlag. Ihre Tochter schrie, als ein paar Dachschindeln sich lösten und zu Boden schlugen, und Bedienstete flohen aus dem Schloss, als die Grundfeste vibrierten.
Die Mutter schaffte damit, ihre jüngere Tochter zu befreien und in ihr Elternhaus zurückzubringen. Nur blieb der Blick der Mutter irre, und als das anfängliche Glück verflogen war, merkten alle, dass ihr eigenes Leben verwirkt schien. Den Rest desselben verbrachte die Mutter im Schaukelstuhl, die Arme um sich geklammert, immer nur die Worte murmelnd, dass das Böse existiere. Fürwahr, dass das Böse lebe. Ihrer Tochter ging es nicht besser. Sie suchte, da sie ihrer eigenen Dunkelheit nicht entkommen konnte, ein paar Jahre darauf den Freitod. Und der Bürgermeister, seiner gesamten Familie beraubt, schlief bald, hager und unterernährt, wie er inzwischen war, einsam und allein für immer ein.
Die Bevölkerung trauerte indes nicht um den jungen Fürsten. Vielmehr freute sie sich und wiegte sich vor dessen Willkür in Sicherheit. Trügerisch war nur, dass noch immer junge Mädchen verschwanden, immer wieder auf mysteriöse Art und Weise. Aber was wusste das Volk? Es waren raue Zeiten.

Dergleichen nichtsahnend entzündete ein rothaariges Mädchen namens Lilli den Kandelaber, als Roland vor ihr niederkniete.
»Wie schön du bist«, flüsterte er und sie lächelte aufgeregt. Mondschein drang in das Turmzimmer hinein, das zusammen mit dem Kerzenschein wilde Schatten von ihnen an die Wand warf. Sie vergnügten sich bis in die Morgenstunden, einander in völliger Hingabe, als seien sie vollkommen für sich, allein. Nur manchmal hatte Lilli den Eindruck, ein erregtes Schnaufen hören zu können. Schamesröte spiegelte sich dann in ihrem Gesicht, aber Roland machte weiter, als sei nichts, und dem folgend lachte sie innerlich und ließ sich gehen.
In Teilen missdeuteten sie beide das kalte Prickeln, das sie erfuhren. Denn so wie die Sträucher und rankenden Pflanzen zu dem verfallenen Bergschloss gehörten, pochte auch des Fürsten kaltes Herz in diesem Gemäuer. Seine Augen waren ihnen gefolgt, seitdem sie das Schloss betreten, und sie widmeten sich ihnen in vollkommner Aufmerksamkeit, während sie den Tanz der Evolution tanzten. Sie atmeten dieselbe Luft wie die Seele des Verstorbenen, und sie waren zu sehr mit sich beschäftigt, um den kalten Atem wirklich zu bemerken.

Im Morgengrauen schlichen Roland und Lilli zu ihrem jeweiligen Elternhaus zurück, müde, entzückt und erregt, und legten sich in ihre Betten, ehe die Eltern es merkten.
Als der Tag aufzog, saß Lilli schon wieder am Frühstückstisch, eine Tasse dampfenden Tees in der Hand, und beging den Tag mit der Leichtigkeit unbeschwerter Jugend. Zu ihrer Überraschung empfing sie abends einen großen, prächtigen Blumenstrauß mit zwölf großen roten Rosen, dessen Absender sich nicht zu erkennen geben wollte. Ihr Vater empfand Unbehagen bei dem Gedanken, dass jemand seine Tochter derart begehrte, ließ aber den Boten gewähren. Lilli war hingerissen, es sollte ihre ganze Überredungskraft kosten, ihrem Vater die Erlaubnis zu entlocken, den Strauß auf dem Fensterbrett ihres Zimmers aufstellen zu dürfen. Als ihre Eltern endlich schlafen gegangen waren, stand sie am Fenster und roch hingebungsvoll an den Blumen. Es war eine ausgemachte Botschaft – rote Rosen für die darauffolgende Nacht, die Anzahl repräsentierte die vereinbarte Uhrzeit. So hatten sie die Bedeutung festgelegt, als sie sich noch droben im frühen Morgengrauen in den Armen gelegen hatten. Ihr Vater war natürlich ahnungslos gewesen, wessen Gunst sie erworben hatte. Aber sie nicht. Wie wunderbar die Blumen dufteten. Sie lächelte wissend.

Draußen in der kalten, pechschwarzen Nacht, vor dem Hause Lillis, befand sich der junge Fürst. Er beobachtete sie, wie sie am Fenster stand, und schnaufte vergnügt.
Einem unachtsamen Passanten wäre nichts aufgefallen, doch hätte Lilli gezielt aus dem Fenster geschaut, hätte sie Dampfwolken in der kalten Winternacht wahrnehmen können, Wolken, beinahe menschlich, als würden sie von jemand dort Stehendem ausgestoßen werden und sich langsam verflüchtigen. Hätte sie gezielt dorthin geschaut.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (12.02.2017)
Das ist mit viel zu blumig, stellenweise sehr pathetisch, oft sehr gedrechselt formuliert.
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pondo meinte dazu am 12.02.2017:
Nun, das ist okay. Ich hatte Lust, mich an einer Fingerübung nach romantischer Art zu versuchen, Blumigkeit, Pathos und Schnörkel sind da als Attribute nicht zu weit her.

Ich frage mich nur immer, was ich mit deinen Kommentaren anfangen soll, worum es dir geht. Einerseits finde ich deine Ehrlichkeit meist erfrischend. Andererseits ist sie selten konstruktiv.

Konstruktive Ehrlichkeit, das wäre was.
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Dieter_Rotmund antwortete darauf am 12.02.2017:
Nun ja, im Grunde empfehle ich ja, das Geschriebene komplett zu verwerfen und was ganz neues, anderes zu versuchen. Konstruktiv im Sinne von "da ist noch was zu retten" ist das in der Tat nicht.

Ich frage mich halt, woher dieser typische alltäglliche Wunsch auf kV kommt, alles so furchtbar übersteigert machen zu wollen? Was ist einer bodenständigen und schnörkellosen Geschichte, von A nach B erzählt, so schlimm? Lohn der Arbeit wäre die Anerkennung der Leser...
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pondo schrieb daraufhin am 18.02.2017:
Ich hatte eher antworten wollen, aber die Woche war stressig und so.

Wie dem auch sei - mir scheint, du hast stets ein genaues Bild davon vor Augen, was deinen Geschmack trifft, völlig legitim, aber mir scheint, du hast Schwierigkeiten, dich auf Pfade abseits davon einzulassen?
Versteh mich nicht falsch, ich will nicht die Beleidigte-Leberwurst-Karte spielen; man kann sicher viel an der Geschichte kritisieren, aber der prinzipiell gewählte Erzählstil ist ein romantischer. Innerhalb des Romantischen, salopp gesagt, bin ich für jede Kritik dankbar. Aber der Grundton ist schon so gewollt. Das kann gefallen, oder auch nicht, aber bei Eichendorff oder Hoffmann würdest du ja vermutlich auch nicht sagen: verwerfen, Neues machen, sondern dich vielleicht auf ihr Genre einlassen.
(Ich will mich dabei selbstverständlich nicht mit genannten Autoren vergleichen, es sollte nur ein anschauliches Beispiel sein.)

Wenn ich dir etwas eher geradeaus Erzähltes anbieten darf, dann folge: http://www.keinverlag.de/texte.php?text=391819
Ich weiß nicht, ob du den Erzählton als als schnörkellos und bodenständig bezeichnen würdest, aber auf jeden Fall war die Intention für diesen eine ganz andere.

Davon abgesehen:
"Ich frage mich halt, woher dieser typische alltäglliche Wunsch auf kV kommt, alles so furchtbar übersteigert machen zu wollen? Was ist einer bodenständigen und schnörkellosen Geschichte, von A nach B erzählt, so schlimm? Lohn der Arbeit wäre die Anerkennung der Leser..."

Ich glaube, das kann man nicht so generalisieren. Ich glaube, viele haben den Wunsch, "Kunst" zu schaffen, und bei einigen findet die stereotype Vorstellung womöglich Erfüllung in einem abgehobenen Stil. Geschmackssache. Meins ist das auch nicht. Die rhetorische Frage, was an einer einfachen Geschichte so schlimm sei, ist allerdings ne subtile Unterstellung, dass man an ebenjenen schnörkellosen/bodenständigen Geschichten etwas auszusetzen habe, und das ist halt Quatsch. Man kann diese doch mögen und sich trotzdem ein bisschen ausprobieren wollen?
Dabei sehe ich das Problem nicht. Stelzie wusste den Versuch, jetzt in meinem Fall, ja offenbar auch zu schätzen.
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