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WahrheitInhaltsverzeichnisAnnäherung

Alter

Kurzprosa zum Thema Alter


von Sätzer

Schleichend entschied das Schicksal, was mit den Zellen im Gehirn geschah. Der Herbst wehte die Gedanken durcheinander. Auf dem Weg zum winterlich verschneiten Pflegeheim gab es nur eine Eiche. Die aber stand in Reih und Glied an beiden Rändern der Straße, die sich als Sackgasse entpuppte.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (17.02.2017)
Poetisch beschriebene Trunkenheitsfahrt.
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ues (34) meinte dazu am 17.02.2017:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Sätzer antwortete darauf am 17.02.2017:
Ihr jungen Männer, betrunken fährt man nicht Auto in ein Pflegeheim.
Wenn ihr die Bilder nüchtern gelesen hättet, so wäre euch klar geworden, dass es um eine Demenzkranke geht, die ins Pflegeheim gefahren wurde.
so on Uwe
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Dieter_Rotmund schrieb daraufhin am 17.02.2017:
Nö, meine Interpretation ist besser. Und lustiger.
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Stelzie äußerte darauf am 17.02.2017:
Wie doch die Uhrzeit die Interpretation beeinflusst.
Lieber Dieter, lies doch in Zukunft alle Texte nachts, dann sind deine, zugegeben sachlich richtigen, Kritiken auch noch lustig.
Liebe Grüße,
Kerstin.
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Sätzer ergänzte dazu am 17.02.2017:
@ Dieter
Im Sinne von Lebendigkeit sicher. Bist ja vermutlich noch sehr weit weg von Demenz
Aber hast doch sicher Verwandte, die älter sind.
Deine Interpretation IST besser klingt sehr apodiktisch, aber so bist du ja. Was hältst du davon, dass DU sie besser FINDEST
LG Und Dank für die Beschäftigung mit dem Text.
(Antwort korrigiert am 17.02.2017)
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Sätzer meinte dazu am 17.02.2017:
@ Kerstin
Das kommt sicher darauf an, ob man mehr Tag- oder Nachtmensch ist. Und vielleicht auch auf den Alkoholpegel
Dank die für Kommi und Empfehlung und LG Uwe
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Dieter_Rotmund meinte dazu am 17.02.2017:
Nun, Depression und Demenz sind ja Dauerthemen auf kV. Daher freue ich mich über andere Sujets.

Ja, ich äußere mich gerne ein wenig apodiktisch, um Widerrede zu provozieren und die Dikussion anzuheizen.
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Sätzer meinte dazu am 17.02.2017:
Aha, Dauerthemen. Ist mir noch nicht so aufgefallen, weil ich darüber selten was gelesen habe. Vermutlich, weil da zu viel rumgejammert wird und die Texte nicht als Tagebuchtexte deklariert werden.
Für mich ist dieser Text der erste zu dem Thema unter gut 450 Texten. Das Thema wird sicher kein Dauerbrenner in meinen Elaboraten.
Ob eine Diskussion generell nur durch Widerrede angeheizt wird, ist meiner Meinung etwas eng gesehen. Kann klappen, aber auch vor allem emotional in die Hose gehen, sodass dabei nichts bei rauskommt. Erweitere doch mal deine Methoden, vielleicht etwas mehr abstimmen auf das Wesen des Schreibers. Natürlich sollte die Qualität des Textes im Vordergrund stehen, doch da halten sich nicht alle dran, weil manch eine(r) das Forum als Geschwätz-Facebook-Verschnitt betrachtet.
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Dieter_Rotmund meinte dazu am 17.02.2017:
Abstimmen auf das Wesen des Schreibers: Die Idee ist prinzipiell gut, wären es hier nicht 49,9% Wiedergänger (die so tun, also ob sie neu wären) und 49,9% Sockenpuppen und würde bei den Profilen nicht so gelogen, dass sich die Balken biegen. Dies nur am Rande.
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Sätzer meinte dazu am 17.02.2017:
Na ja, aber die, die wirklich schreiben können, und die destruktiven Stänkerer kennst du doch sicher inzwischen
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Kommentar von süßerMacho (17.02.2017)
Da ich selbst im Momemt ein bissl angeheitert bin, denke ich ich kann mir ein Urteil erlauben: der betrunkene Leser denkt im 1. Moment: Hä? und dann: sowas würde würde ein Betrunker niemals schreiben. Also, schön aber bissl zu konstruiert.
Vorausgesetzt der vorherige Kommanter hat deine Absicht richtig erkannnt. Was ich sagen will: Wenn du einen Text aus Sicht eines Betrunkenen schreiben willst, sei gefällist auch betrunken dabei.P.S. Hoffentlcih möchtest du nie einen Text aus Sicht eines Selbstmörders schreiben.
(Kommentar korrigiert am 17.02.2017)
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Sätzer meinte dazu am 17.02.2017:
Siehe Kommentar oben.
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Jericho
Kommentar von Jericho (17.02.2017)
kp wie man hier auf betrunken kommt... das "Pflege" vorm Heim vielleicht weglassen???
Gruß, J
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Sätzer meinte dazu am 17.02.2017:
Wenn ich Pflege weglasse, würde man vielleicht darauf kommen, dass es ihr Eigenheim wäre. Ich denk, dass der Hinweis sein muss, damit die bilder stimmen.
Dank dir für Kommi und Empfehlung. LG Uwe
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Jericho meinte dazu am 18.02.2017:
OK, die Eindeutigkeit wäre futsch, aber der Text wäre mehrschichtiger. Aber gefällt auch so, nix für ungut
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princess
Kommentar von princess (17.02.2017)
Hallo Uwe,

die Geschichte gefällt mir. Sie wirkt wie in Grautönen skizziert und bietet Raum für eigene Eindrücke, Interpretationen. Insbesondere die Passage
Der Herbst wehte die Gedanken durcheinander
lässt gut erkennen, um was es hier geht.

Folgende Frage habe ich:
Schleichend entschied das Schicksal

Kann das Schicksal schleichend entscheiden? Oder entscheidet das Schicksal über die danach eintretende schleichende Veränderung?

Liebe Grüße
Ira
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Sätzer meinte dazu am 17.02.2017:
Hm, natürlich kann das Schicksal selbst wohl nicht schleichen.
Es geht um eine eintretende schleichende Veränderung, wie du ganz richtig schreibst. Allerdings ist der Beginn der Krankheit wenig klar definierbar. Sie schleicht sich heran in Form von Altersdemenz und entwickelt sich langsam.
Ich werde mal drüber nachdenken. ob ich das anders formulieren kann - im Sinne der Realität, ohne dass die Poetik verloren geht. Im Moment habe ich noch keine Idee.
Dank dir für deinen Kommi und LG Uwe
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MarieT (58) meinte dazu am 17.02.2017:
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niemand meinte dazu am 17.02.2017:
Ich stimme hier Marie zu. LG Irene
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princess meinte dazu am 17.02.2017:
Ich kann deinen Gedanken auch gut folgen, Marie. Mehr noch: Es bereitet mir sogar Freude, diese für mich zunächst inkompatibel erscheinende Kombination von "schleichend" und "entscheidet" gedanklich aufdröseln und nun aus anderer Perspektive sehen zu können. Danke dafür!
(Antwort korrigiert am 17.02.2017)
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MarieT (58) meinte dazu am 17.02.2017:
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Sätzer meinte dazu am 17.02.2017:
Ja, das gefällt mir, so ein brainstorming im Team. Teams sind meistens besser als Einzelne, jedenfalls bei den Feinheiten
Danke euch und dir Marie und Irene auch für die Empfehlung. LG Uwe
(Antwort korrigiert am 17.02.2017)
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Annabell
Kommentar von Annabell (17.02.2017)
Lieber Uwe, kann eine einzelne Eiche an beiden Rändern der Straße in Reih und Glied stehen? Hat sie sich vervielfältigt? Ich staune ...
LG Annabell
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Sätzer meinte dazu am 17.02.2017:
Das ist im übertragenen Sinne gemeint, dass es sich um EINE ART Baum handelt. Also eine Allee mit nur Eichen rechts und links LG Uwe
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Graeculus (69) meinte dazu am 17.02.2017:
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Sätzer meinte dazu am 17.02.2017:
Ach Graec, nüchtern sachlich betrachtet ja, aber hier geht’s um Poesie und die kreative Idee, EINER Baumart, die an den Rändern einer Straße in großen Mengen steht. LG Uwe
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bleibronze_II (66) meinte dazu am 19.02.2017:
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Sätzer meinte dazu am 19.02.2017:
Es geht in der Tat um eine Allee von Eichen. Ich dachte beim Schreiben an Mecklenburg-Vorpommern, wo´s noch viele solche Landstraßen-Alleen gibt.
Danke dir und LG Uwe
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Graeculus (69) meinte dazu am 19.02.2017:
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Sätzer meinte dazu am 19.02.2017:
Vielleicht fuhr der Wagen auch so langsam, dass ihr Gehirn gerade den letzten Baum vergessen hatte. Oder der erste Eindruck blieb die ganze Strecke präsent im Hirn haften.
Ist aber im rationalen Sinne wohl nicht wichtig, da ein poetischer Kunstgriff. LG Uwe
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Kommentar von Gerhard-W. (78) (17.02.2017)
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Sätzer meinte dazu am 17.02.2017:
Ja, das Nichtmehrwahrnehmen des Betroffenen ist für ihn/sie sicher eine Geschenk. Für Angehörige ist es sehr schwer und oft führt kein Weg dran vorbei, die Person in einem Spezialheim für Demente unterzubringen. Ein 75-jähriger Freund von mir hat seine 105-jährige Mutter vor einem Jahr so unterbringen müssen. Er und sein Bruder besuchen sie je einmal in der Woche.
Es ist schwierig, wenn Menschen physisch in hohem Alter noch sehr gesund sind, aber das Gehirn nicht mehr mitspielt.
Dank dir Gerhard für Kommi und Empfehlung. LG Uwe
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Stelzie
Kommentar von Stelzie (17.02.2017)
Vielleicht sollten wir Herbst und Winter von der schönen Seite betrachten, die jede Jahreszeit auf ihre ganz eigene Weise zu bieten hat. Dann wäre die Angst davor ein bisschen geringer. Vielleicht.
Liebe Grüße,
Kerstin.
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Sätzer meinte dazu am 17.02.2017:
Ja, mag sein. Die Jahreszeiten und entsprechend die Lebensphasen positiv zu betrachten hilft.
Ich hätte z.B. keine Lust mehr auf Pubertät oder Maloche.
LG Uwe
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Kommentar von BeBa (17.02.2017)
Auf dem Weg zum winterlich verschneiten Pflegeheim gab es nur eine Eiche. Die aber stand in Reih und Glied an beiden Rändern der Straße, die sich als Sackgasse entpuppte.


Das finde ich richtig gut. Sollte man vielleicht mal mit Verstand lesen.

Ansonsten wünsche ich allen, die hier Depression, Demens etc. langweilig oder abgeschmackt finden, dass sie selbst nie damit konfrontiert werden.
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Festil (59) meinte dazu am 17.02.2017:
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Sätzer meinte dazu am 17.02.2017:
@ Beba
Tja, Verstand ist nicht jedermaNNs Sache.
Dank dir für deinen Kommi, die Wünsche und die Empfehlung.
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Sätzer meinte dazu am 17.02.2017:
@ Festil
Auch dir Dank für den Kommi-Kommi und deine Empfehlung
LG Uwe
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Gedankentexte mit wenigen Sätzen aus dem Leben gegriffen.
Veröffentlicht am 17.02.2017, 4 mal überarbeitet (letzte Änderung am 01.03.2019). Textlänge: 46 Wörter; dieser Text wurde bereits 625 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 21.03.2019..
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