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Der Maler und die Schlafende

Prosagedicht zum Thema Liebe und Sehnsucht


von tulpenrot


(von Manfred Luz)
2. gekürzte Version

Rote und gelbe Blütenblätter streute ich über dich,
in buntes Laub bettete ich deine Schönheit.
Nun ruhst du in meinen Farben,
neigst dein Wesen hinein
anmutig und still,
du Namenlose,
Träumende.



1. Version

Rote und gelbe Blütenblätter streute ich über dich,
in buntes Laub bettete ich deine Schönheit.
Nun ruhst du in meinen Farben,
neigst dein mädchenhaftes Wesen hinein,
duftest ohne Zurückhaltung,
bedrängst mich mit deiner stillen Anmut,
du Schlafende, der ich keinen Namen zu geben wage.

Meine Blicke spielen wie lebendige Schatten auf deinem Leib,
wie einen durchsichtigen Schleier breite ich meine Sehnsucht über dir aus,
lausche deinen Atemzügen,
setze sanft mein Verlangen auf deinen Mund und
träume meine Berührung herbei.

Anmerkung von tulpenrot:

Ölbild von Manfred Luz "Mädchen im Blütenrausch" (2004)
_______________________________________________________
Ich bin leider nicht zufrieden mit meinem Text - weder vorher noch jetzt. Er ist einfach zu "dünn". Eigentlich hab ich keinen inneren Zugang zu dem Bild, es erzählt keine Geschichte, der Betrachter findet es schön, bunt. Der Text ist ein "Auftragswerk" - ich mach sowas höchst ungern, dachte aber, ich sollte mich der Herausforderung stellen.
Naja... Es war ein Versuch.


 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von niemand (23.02.2017)
Das ist aber mehr als nur Prosa, meiner Meinung nach.
Und gelungen ist es! LG Irene
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tulpenrot meinte dazu am 23.02.2017:
Danke, liebe Irene.
Aber wie soll ich es einordnen?
Prosagedicht oder so?
LG
Angelika
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niemand antwortete darauf am 23.02.2017:
Genau, Prosagedicht passt
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tulpenrot schrieb daraufhin am 23.02.2017:
Okay, dann lass ich es so.
Aber beim Bild kommt die dazugehörende Überschrift nicht mit rüber. Ich hab so lange keine Bilder mehr eingestellt, dass ich vieles nicht mehr weiß
(Antwort korrigiert am 23.02.2017)
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GastIltis
Kommentar von GastIltis (23.02.2017)
Liebe Angelika,
das ist nicht nur ein traumhaft schönes Bild, sondern ein wunderbares Gedicht. Wie es dir gelungen ist, dich in das Empfinden des Malers hinein zu versetzen, ist schon ein Meisterstück. Die Farben sind überwältigend und deine Zeilen mit ihrem Zauber an sanfter Verlorenheit, all dies spricht für sich.
Herzlich grüßt dich Giltis.
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tulpenrot äußerte darauf am 23.02.2017:
Lieber GIltis, also ich bin so was von erleichtert, dass es hier so viele positive Rückmeldungen gibt - und auch von dir. Danke dir. Der Maler will demnächst eine Veranstaltung machen mit seinen Bildern und meinen Texten und hatte mir den Auftrag gegeben, noch 3 neue Texte zu verfassen (zu 3 weiteren Bildern bestehen schon Texte aus früherer Zeit) - eben einen zu diesem Bild. Bevor ich damit an die "richtige" Öffentlichkeit hier am Ort gehe, wollte ich natürlich testen, wie der Text wirkt und ob man ihn lassen kann.
Die sanfte Verlorenheit - das ist ein treffender Gedanke. Der Künstler hat im Vor-Gespräch neulich einiges aus seinem 88-jährigen Leben erzählt. Dazu passt dein Ausdruck sehr! Mal sehen, was sich daraus vielleicht auch noch machen lässt.
Herzlichen Dank und viele Grüße
Angelika
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niemand ergänzte dazu am 23.02.2017:
@ Tulpenrot
GILtis hat das geradezu perfekt auf den Punkt gebracht.
Besser hätte man es nicht sagen können, liebe Angelika.
Dein Werk ist wirklich gelungen.
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tulpenrot meinte dazu am 23.02.2017:
Stimmt, ich habe den Kommentar zu wenig gewürdigt und stattdessen losgequasselt........
Aber ich bin so erleichtert ... naja ... man verzeihe mir....
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Songline
Kommentar von Songline (23.02.2017)
Toll. Als Leser schlüpft man nur allzu gern in die Perspektive des Malers und lässt seine Blicke über die Schlafende gleiten. Sehr gut geschrieben.
Liebe Grüße
Song
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tulpenrot meinte dazu am 23.02.2017:
Das ist schön, wenn du als Leser diesen Zugang gefunden hast und es genossen hast. Ich freu mich über dein Lob. Danke für dein Sternchen und deinen Kommentar.
LG
Angelika
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Kommentar von blauefrau (10.03.2017)
Mich erinnert der Stil, in dem die Frau gezeichnet wurde, an Chagall. Die bunten Blüten stehen für sich.
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tulpenrot meinte dazu am 10.03.2017:
Interessanter Vergleich.
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Museumsbesuch - Bildbetrachtungen.
Veröffentlicht am 23.02.2017, 8 mal überarbeitet (letzte Änderung am 01.03.2017). Textlänge: 115 Wörter; dieser Text wurde bereits 511 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 09.07.2020.
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