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Die erste U-Bahn

Kurzprosa zum Thema Leidenschaft


von Sätzer

Die Nacht war ohne Ende und von rhythmischer Atmung begleitet. Sie liebten sich bis weit nach Mitternacht, um in den Armen und Umbeinungen des jeweils anderen einzuschlafen. Seine feuchte und warme Haut zog sie an wie ein Magnet. Noch nie hatte sie sich so lebendig gefühlt, nie zuvor gesehen, wie sich die Welt unter ihren Seufzern vor ihr öffnete. Noch nie hatte sie die Arme eines Mannes, seinen Bauch, seinen Rücken, seine Lenden, seinen Hintern so intensiv gestreichelt und ihre Schamhaftigkeit von sich gestreift. Niemals zuvor hatte sie mit solchem Glücksgefühl, solcher Harmonie in ihrem Körper gewohnt.

Der erste Sonnenstrahl am Morgen weckte ihn und er sprang auf, nachdem die Uhr ihn streng angeblinzelt hatte. Er streichelte ihr über die Hüfte und sagte:
„Ich muss los, in zwanzig Minuten fährt die erste U-Bahn und ich hab Frühschicht.“
Sie seufzte: „Bitte komm bald wieder, ich brauche dich.“

Als er zum Bahnhof eilte, war er nicht mehr von dieser Welt, irrte in einem seltsamen Gedankennebel umher und hörte die zerstückelte Melodie einer berauschenden Musik.
In der U-Bahn nickte er sofort ein und träumte, dass er die Station Landungsbrücken verpassen würde, öffnete erschreckt seine Augen und sah, dass die Bahn schon auf den Stelzen als Hochbahn die Station Baumwall erreicht hatte. Also nix wie raus und im Sprint zurück zu den Landungsbrücken, so als renne er um sein Liebesleben. Das Schiff, das ihn nach Finkenwerder bringen sollte, legte gerade ab. Er nahm Anlauf und sprang mit einem Riesensatz gerade noch auf die Hafenfähre. Die zwei Männer des Bordpersonals schimpften, schlossen die Einstiegsöffnung und schüttelten ihre Köpfe.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (22.03.2017)
Dritter Abschnitt gefällt mir sehr gut, erste Abschnitt ist mir viel zu vage-gefühlsduselig.
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Sätzer meinte dazu am 22.03.2017:
Tja, der Gegensatz macht´s. Auch junge Frauen und Männer mögens manchmal gefühlsduselig
Dank für deinen Kommi und LG Uwe
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AZU20
Kommentar von AZU20 (22.03.2017)
Liebe macht offensichtlich schnell. LG
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Sätzer antwortete darauf am 22.03.2017:
ich würde sagen sie beflügelt, aber kurz nach sexuellen Genüssen ist das wohl doch nicht so einfach. In diesem Fall hat sicher der Druck, rechtzeitig seinen Arbeitsplatz im Hafen zu erreichen, ihn beschleunigt.
Dank dir für Kommi und Empfehlung. LG Uwe
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GastIltis
Kommentar von GastIltis (22.03.2017)
Hallo Uwe, ich weiß nicht, ob ich das könnte, eine Geschichte mal aus der Sicht der Frau (erster Absatz) und dann aus der des Mannes zu schreiben. Aber wahrscheinlich kann ich deshalb überhaupt keine erzählen. Es scheint eine Kunst zu sein, die mir abgeht. Herzlich Giltis.
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Sätzer schrieb daraufhin am 22.03.2017:
Ach, männliche und weibliche Eigenschaften hat jeder Mensch. Fragt sich, welche er lebt. Man kann das, wenn man sensibel ist und hinfühlt, in den Körperhälften spüren, links die Seite mit den weiblichen (Hingabe, Empfängnis usw.) und rechts den männlichen (Machen, Ziele verfolgen usw.) Elementen. Die Körperhälften werden durch die jeweils gegenüberliegenden Gehirnhälften gesteuert. Sogenannte Rechtshirner sind eher weiblich orientiert, Linkshirner eher männlich. Natürlich kommunizieren die jeweiligen Hälften miteinander, weil sie durch einen Nervenstrang miteinander verbunden sind. Das können Frauen meistens besser, womit ihr Talent für Sprachen erklärt wird. Die männlichen Linkshirner sind eher mathematisch begabt.
Somit ist alles möglich.
Dank dir für Kommi und Empfehlung
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Sätzer äußerte darauf am 22.03.2017:
P.S.: Iin dieser kleinen Geschichte passieren die Teile doch nacheinander, sozusagen als Textblöcke. Die Protagonistin ist auf dem Weg zur Arbeit doch überhaupt nicht dabei.
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GastIltis ergänzte dazu am 22.03.2017:
Natürlich Uwe, das ist ja auch nicht meine Intention. Allein der Gedanke, mich in die (scheinbare) Gefühlswelt der Protagonistin hinein zu versetzen, fällt mir außerordentlich schwer. Dennoch finde ich gut, dass du so ausführlich darauf eingehst. Gruß Giltis.
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (22.03.2017)
Es ist grausam, dass der Prot. rennen muss, um die Arbeitswelt zu ereilen, die für die Liebe keinen Raum bietet.
LG
Ekki
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Stelzie meinte dazu am 22.03.2017:
Es kann aber auch reichlich verwirrend sein, wenn man Job und Liebesleben nicht trennt
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Sätzer meinte dazu am 22.03.2017:
@Ekki
Och, vielleicht mag er ja auch seinen Job. Das hat doch nicht unbedingt miteinander zu tun.
Dank dir für Kommi und Empfehlung. LG Uwe
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Sätzer meinte dazu am 22.03.2017:
@ Kerstin
In diesem Fall haben Job und Liebesleben doch nichts miteinander zu tun, außer dass der Übergang zeitlich eng ist. LG Uwe
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Kommentar von bbx (68) (22.03.2017)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Sätzer meinte dazu am 23.03.2017:
Nö, ich glaub es war Elvira LG Uwe
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bbx (68) meinte dazu am 23.03.2017:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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