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Bestseller entstehen aus Mangel an eigner Freizeit und Mangel an Vorstellungen und Erlebnissen gleichwertiger Gebilde, die im Buch präsent sind und dargestellt werden.InhaltsverzeichnisDie Theorie von ökonomischen Prinzipien der Ehe und der Partnerschaft

Homosexualität als Kind der Heterosexualität oder warum der Wettbewerbsdruck auf dem Hetero-Markt die Voraussetzung für die Schaffung des Homo-Marktes ist.

Skizze zum Thema Frauen/ Männer


von Augustus

Als Adam und Eva  als erste Menschen überhaupt (der Bibel nach) erschaffen wurden, wurde gleichzeitig auch der Markt der Heterosexualität geboren. Die Erkenntnis, dass Gott mit der Erschaffung Adams und Evas auch die Ökonomie schuf, ist den Bibelschreibern und Historikern komplett entgangen. Dass dem ersten Mann und der Frau ein Markt gegeben und auf diesem ihnen eine monopolistische Stellung verliehen wurde, so dass beide abhängig voneinander wurden und gezwungen waren sich fortzupflanzen, damit das Menschengeschlecht gedeihen könne, möchte kaum einer glauben, dass dies mit den Wirtschaftswissenschaften zusammenhängt. 

An einem theoretischen Modell möchte ich den anfänglichen Markt der Heterosexualität erläutern, den Wettbewerb und den daraus entstandenen Markt der Homosexualität.


Wir nehmen dazu fünf Frauen und fünf Männer und wir lassen sie auf dem Hetero-Markt alle auftreten. Die optimale Lösung würde so lauten: die fünf Frauen werden auf die fünf Männer verteilt und alle sind zufrieden. Allein, das ist eine Utopie, wie sie sich vielleicht Karl Marx gewünscht hätte. In der Praxis sind ganz andere Phänomene zu beobachten.

Unter den fünf Frauen gibt es die Schönste, diese Schöne ist auf dem Hetero-Markt das begehrteste Subjekt. Die fünf Männer treten in diesem Fall als Konkurrenten untereinander auf. Doch nur einer von ihnen kann gewinnen, die anderen vier gehen in dem Wettbewerb leer aus. Doch nun könnten wir einwenden, es bleiben ja weitere vier Frauen übrig, die auf die vier verbliebenen Männer verteilt werden können und der Wettbewerb kann von vorne beginnen bis jeder seinem Partner zugeteilt wurde. Allein das ist nicht so. Wenn die vier verbleibenden Männer nun um die vier verbleibenden Frauen in Wettbewerb treten; es zeigen die Frauen den Männern die kalte Schulter oder sie erteilen ihnen eine Abfuhr, da keine von ihnen gerne die zweite Wahl sein möchte. Sowohl die Frauen als auch die Männer scheiden als Verlierer aus dem Hetero-Markt aus. In dieser Konstellation auf dem Hetero-Markt haben wir "eine win-win-Situation" und "vier lost-lost-Situationen".

Da nun auf beiden Seiten die Erkenntnis gewonnen wurde leer ausgegangen zu sein und man vor der Wahl steht, entweder einsam zu sein oder einen weiteren Markt zu erschaffen; den Homo-Markt, so gewinnt dieser enorm an Attraktivität aus folgender Beobachtung: wir gehen davon aus, dass zwei Verlierer aus der jeweiligen Gruppe aus dem Hetero-Markt in den neu geschaffenen Homo-Markt wechseln; aus den ursprünglichen "vier lost-lost-Situationen" entstehen mit einem Zug auf dem neuen Homo-Markt "zwei neue win-win-Situationen". Es kommt noch besser, daraus ergeben sich für die Vorreiter enorme Wettbewerbsvorteile: es herrscht nämlich gar kein Wettbewerb auf dem neugeschaffenen Markt.   

Kurz: Es wurden zwei Märkte aus einem einzigen Markt durch den Wettbewerb der Männer untereinander um ein begehrtes Subjekt geschaffen, durch die Abfuhr der Frauen an die restliche Männergruppe, weil keine von ihnen die zweite Wahl sein möchte und durch die im Nachhiniein eintretende Einsicht, dass die "lost-lost-Situationen" auf dem Hetero-Markt, in "win-win-Situationen" auf dem Homo-Markt eingetauscht werden können.

Diese allgemein gehaltenen ökonomischen Betrachtungen berücksichtigen keine Besonderheiten. Insbesondere wurde der steigende Wettbewerb auf dem Homo-Markt durch den Wechsel der Verlierer aus dem Hetero-Markt nicht berücksichtigt.

 
 

Kommentare zu diesem Text


loslosch
Kommentar von loslosch (23.03.2017)
verpackte bedingungen, zb "wir gehen davon aus, dass zwei (!) Verlierer aus der jeweiligen Gruppe aus dem Hetero-Markt in den neu geschaffenen Homo-Markt wechseln ..."

zur darstellung passt, dass im prinzip unsere lieben kleinen allesamt zu homosexuellen "heranreifen" können. wer entscheidet darüber? die extrem dominanten muttis!

2 satzbrüche habe ich leider gefunden. dann bitte noch "Modell" und nicht "Model" schreiben.
(Kommentar korrigiert am 23.03.2017)
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Augustus meinte dazu am 23.03.2017:
Ist dies schon im Fötus einprogrammiert oder wird später erst der Hetero-Code in den Homo-Code umprogrammiert? nach deiner Einschätzung schweben von Anfang an alle Heteros in einem unsicheren Zustand ihres Geschlechts. Von irgendwo her muss aber die Ursache für den Wandel herrühren: ich bevorzuge eine ökonomische Ansichtsweise, wogegen andere einen psychologsichen Ansatz vertreten.

Ave
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loslosch antwortete darauf am 23.03.2017:
dass knäblein nicht als heteros geboren werden, las ich schon früh. die erfahrungen der antike, insbesondere der spätantike, sind: bisexualität als krone der sex. entwicklung.

die theorie der extrem dominanten muttis, die ungewollt ihre söhne in die homophilie drängen, kann ich nicht zuordnen. aus meinem lebensumfeld kenne ich zwei beispiele, die das knallhart bestätigen. einer dieser schwulen war auf mich fixiert. mein hinweis auf seine (mir unbekannte) mutter hat ihn damals sehr, sehr nachdenklich gemacht.

übrigens hatte ich eine sehr dominante mutti! sie hat es aber nicht "geschafft".
))

(allerdings war ich in jüngeren jahren für manche schwule eine art magnet.)
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Kommentar von toltten_plag (42) (23.03.2017)
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Augustus schrieb daraufhin am 23.03.2017:
nun, dein Beitrag ist äußerst interessant und wirfst bedeutende Fragen auf, auf das Verhalten der Protagonisten aus beiden Lagern in Bezug auf die unterschiedichen Märkte. Freie Hetero-Märkte können durch Gesetze reguliert werden. Das heißt, eine Person mit genügend Macht kann die freien Hetero-Märkte manipulieren. Der Status jeweiliger Personen als ein weiteres Kriterium wurde nicht mit einbezogen, um der einfachen Ideengestaltung wegen. Die Märkte ändern sich von Jahrhundert zu Jahrhundert und auf den Hetero-Märkten treten Ersatzgüter hinzu, die ebenfalls nicht besprochen wurden.

Ich skizziere Personen in anschaulischer Weise, wie ein Wechsel von den wettbewerbsabhängingen Hetero-Markt in den Homo-Markt - verinfacht ausgedrückt - sie genau zu dem gewünschten Ergebnis führt, nach dem sie auf dem Hetero-Markt vergeblich getrachtet haben.

Ich stelle nur die Auswirkungen des Wettbewerbe auf den beiden Märkten dar, der Nachteil des einen Marktes wird zum Vorteil des anderen Marktes: kurz und mittelsfristig; langfristig tritt auf dem Homo-Markt genauso verstärkter Wettbewerb auf wie auf dem anderen Markt.

In erster Linie rede ich nicht von "Preisen" sondern ich orintiere mich an den "Wahlmöglichkeiten", die aus den Dillemasituationen entstehen, die durch die Handlung der anderen auf den Partner-Märkten entstehen.

Des Weiteren werden diese Märkte manipuliert, da in der Regel die Wettbewerber untereinenader ihre Handlungen nicht wissen. Durch dieses "Verdeckspiel" jedes Wettbewerbers versuchen sie sich den größtmöglichen Gewinn einzuheimsen; dieses Spiel betreiben aber alle Wettbewerber auf "verdeckten Märkten", die heute üblich sind; dies aber geht schon ins Besondere über respektive in ein neues Feld über.
(Antwort korrigiert am 23.03.2017)
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (24.03.2017)
Recht gelungene Satire, könnte aber dichter, straffer sein.
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Bestseller entstehen aus Mangel an eigner Freizeit und Mangel an Vorstellungen und Erlebnissen gleichwertiger Gebilde, die im Buch präsent sind und dargestellt werden.InhaltsverzeichnisDie Theorie von ökonomischen Prinzipien der Ehe und der Partnerschaft
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Dies ist ein Blatt des mehrteiligen Textes ökonomische Betrachtungen.
Veröffentlicht am 23.03.2017, 18 mal überarbeitet (letzte Änderung am 23.03.2017). Textlänge: 522 Wörter; dieser Text wurde bereits 543 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 19.02.2020.
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