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SchreibflussInhaltsverzeichnisZerrissen

Umzug der Gedanken

Kurzprosa zum Thema Unruhe


von Sätzer

Gedanken stürzen, zerplatzen. Theorien klappen auf, werden umgeschichtet. Manche reißen unter der Last, auf der sie ruhen. Andere verschaffen sich nicht vorhersehbare Aufmerksamkeit. Das Gebilde gesammelten Wissens wankt.

 
 

Kommentare zu diesem Text


bbx
Kommentar von bbx (04.04.2017)
Das hört sich dramatisch an, wie aus einem besonderen Anlass heraus geschehen.
Aber findet das nicht täglich statt, fast unmerklich? Ist unser Gebilde gesammelten Wissens nicht eine Dauerbaustelle?
Wenn nun das ganze Gebilde ins Wanken gerät, würde ich mir Gedanken machen...

rissen unter der last
auf denen sie ruhten
??

Gruß
Rudolf
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Sätzer meinte dazu am 04.04.2017:
Manch Gedanke ruht auf der Last anderer Gedanken - z.B. einer Theorie, die verinnerlicht wurde. Im Extremfall auf der Folge eines traumatischen Ereignisses oder einem Erlebnis, dass jemanden nachhaltig geprägt hat.
LG Uwe
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Stelzie
Kommentar von Stelzie (04.04.2017)
Das mach ich mal ganz spontan zum persönlichen Favoriten des Tages.
Mehr Kommentar braucht es nicht ;)
Liebe Grüße,
Kerstin.
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Sätzer antwortete darauf am 04.04.2017:
Das freut mich, dass der Text dir gut gefällt. Manchmal muss man einfach im Gehirn aufräumen. Das ist wie ein Umzug in eine neue Wohnung.
Dank für Kommi und deine Empfehlungen. LG Uwe
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Kommentar von niemand (04.04.2017)
Ich würde es umstellen, Uwe? Die Aussage steht bereits am Anfang des Gedichtes. Meiner Meinung sollte sie am Ende stehen, sonst nimmt man alles vorweg.


gedanken stürzten
zerplatzten
theorien wurden aufgeklappt
umgeschichtet
manche rissen unter der last
auf der sie ruhten
andere verschafften sich
nicht vorhersehbare
aufmerksamkeit

das gebilde
seines gesammelten wissens
geriet ins wanken


LG Irene
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Sätzer schrieb daraufhin am 04.04.2017:
Du hast Recht, der logische Ablauf ist so besser. Ich habs geändert. Lieben Dank für den konstruktiven Vorschlag. LG Uwe
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Sätzer äußerte darauf am 05.04.2017:
P.S.: Dank für deine Empfehlung LG Uwe
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Sätzer ergänzte dazu am 28.04.2017:
Hab mich entschieden, es in Kurzprosa zu ändern. LG Uwe
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (04.04.2017)
Gedanken kann gar nichts Besseres passieren, als dass das Gebilde gesammelten Wissens ins Wanken gerät. LG
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Sätzer meinte dazu am 04.04.2017:
Na ja Ekki, es muss ja nicht gleich ALLES ins Wanken geraten. Z.B. ein Umschichten in andere Strukturen reicht manchmal auch. LG Uwe
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GastIltis
Kommentar von GastIltis (04.04.2017)
Insgesamt finde ich die Zeilen schlüssig. Ob sie ganz vollendet ausformuliert sind (aufgeklappt, zerplatzten), vermag ich nicht zu sagen. Am besten gefallen mir die Überschrift und der letzte Absatz. Passt. Stecken fundierte Überlegung und vielleicht noch ein wenig Potential drin. Herzlich grüßt dich Giltis.
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Sätzer meinte dazu am 04.04.2017:
Denk mal an Umzug: Was zerplatzt da? Was reißt auf? -> z.B. ein zu voll gestopfter Beutel, ein mit zu vielen Büchern vollgepackter Umzugskarton ... usw.
Daher hab ich die Metaphern gedanklich hergenommen.
Dank dir für deinen Besuch und die Empfehlung. LG Uwe
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GastIltis meinte dazu am 04.04.2017:
Hallo Uwe, das ist schon eine Frage der Auslegung. Das was zerplatzt und aufklappt, sind Verpackungen, keine Inhalte. Natürlich kann man die Verpackungen mit einbeziehen, hast du ja auch. Ich hatte es anders gesehen. An der Aussage, dass die Zeilen insgesamt schlüssig sind, ändert es nichts. LG Giltis.
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niemand meinte dazu am 04.04.2017:
Ich finde nicht, dass mit diesen Worten wie "reißen" "zerplatzen"
"aufklappen" nur Verpackungen gemeint werden können.
Zum Beispiel können gedankliche Träumereien/Visionen zerplatzen wie die Seifenblasen. Gedankenstränge können reißen
und aufgeklappt werden kann jede Theorie, die man zum Beispiel niederschrieb und welche man jetzt aufgeklappt präsentiert etc.
Das sollen nur Beispiele sein, dass man mit solche Worten nicht nur Verpackungen/Äußerlichkeiten benennen kann. LG Irene
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GastIltis meinte dazu am 04.04.2017:
Irene, ich gebe mich geschlagen, du hast mich überwältigt (überzeugt). Die Verpackungen kamen von Uwe. LG Giltis.
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AZU20
Kommentar von AZU20 (04.04.2017)
Ja, das kenne ich. Gut beschrieben. LG
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Sätzer meinte dazu am 04.04.2017:
Tja, im Alter ist man weise - manchmal
Dank dir auch für die Empfehlung und LG Uwe
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Kommentar von MarieT (58) (04.04.2017)
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Sätzer meinte dazu am 05.04.2017:
Hast Recht, im Präsens wirkt der Text stärker, authentischer.
Ich werds ändern.

Zum angesprochenen Bild ein Beispiel:
jemand hat ein schlimmes Erlebnis durchgemacht, dass zu einem Trauma führt, das ihn förmlich zerreist.

Dank dir für den Tipp und LG Uwe
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MarieT (58) meinte dazu am 05.04.2017:
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Sätzer meinte dazu am 05.04.2017:
Das freut mich ganz besonders Marie, wenn du das als Dichterinnen-Expertin sagst. So wie in diesem Fall stelle ich mir konstruktive Arbeit am Text vor. Schön, dass das möglich war.
Danke dir auch für die Empfehlung und einen wunderbaren Tag dir.
LG Uwe
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MarieT (58) meinte dazu am 05.04.2017:
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Sätzer meinte dazu am 05.04.2017:
O.K. dann nehme ich Gedichteexpertin zurück. Also die Dame mit der lyrischen Stimme ))) LG Uwe
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MarieT (58) meinte dazu am 05.04.2017:
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Kommentar von Lancezarus (52) (04.04.2017)
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Sätzer meinte dazu am 05.04.2017:
Kann schon sein. Doch die "Erleuchtung" kann dann ganz plötzlich geschehen und es hat sich gelohnt, kann aber auch in unendlichen Schleifen sich wiederholen.
Dank dir auch für die Empfehlung. LG Uwe
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Gedankentexte mit wenigen Sätzen aus dem Leben gegriffen.
Veröffentlicht am 04.04.2017, 9 mal überarbeitet (letzte Änderung am 01.03.2019). Textlänge: 28 Wörter; dieser Text wurde bereits 592 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 22.05.2019.
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