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Respekt den Buchstaben!

Ansprache zum Thema Schreiben


von Sätzer

Das Wort Buchstabe stammt aus der Zeit der Alemannen. Es wird abgeleitet von den Runen, die sie auf Stäbe aus Buchenholz geritzt haben. Manche Runen hatten auch eine Wort- oder Zeichenbedeutung. Es kostete viel Zeit, Texte zu verfassen.
Heutige zum Schwafeln neigende Schreiberlinge haben keinen Respekt mehr vor Buchstaben und Wörtern. Sie dreschen auf die Tasten, so als ob es auf Masse ankommt. Da lob ich mir Autoren, die sich klar, einfach und genau ausdrücken, wie z.B. Hemingway. Allerdings hatte der noch keinen Computer zur Verfügung.
Es scheint, dass mit dem PC oder Laptop geschriebene Texte manchmal die Tendenz haben auszuufern.

Anmerkung von Sätzer:

Inspiriert durch einen Besuch im Alamannenmuseum Vörstätten in der Nähe Freiburgs


 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Graeculus (69) (25.04.2017)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Sätzer meinte dazu am 25.04.2017:
Mag relativ betrachtet sein, doch seit dem Bestehen von PCs und vor allem dem Internet hat sich das Schreiben und natürlich auch die Bilderflut potenziert. Und damit haben sich persönliche Kontakte face to face reduziert.
LG Uwe
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Graeculus (69) antwortete darauf am 25.04.2017:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (25.04.2017)
Ich weiß nicht, ob man heute noch vor den Buchstaben Respekt haben muss. Aber ich zolle ihn gerne denen, die achtsam damit umgehen. LG
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Sätzer schrieb daraufhin am 25.04.2017:
Achtsamkeit ist entscheidend wichtig für jede Beziehung, hat aber gesellschaftlich betrachtet bei der Flutung mit Informationen, Texten und Bildern eher schlechte Karten heutzutage.
Dank dir auch für die Empfehlung und LG Uwe
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AZU20
Kommentar von AZU20 (25.04.2017)
Da ist was dran. LG
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Sätzer äußerte darauf am 25.04.2017:
Merci und Dank für deine Empfehlung, du 77er LG Uwe
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Kommentar von niemand (25.04.2017)
Nun, der Hemingway hat noch auf einer mechanischen Schreibmaschine geschrieben, da kriegt man schon
vom mühsamen Kloppen Respekt und dieses dauerhafte Tipp-ex Benutzen hat diesen ganz gewiß nicht gemindert.
Ich weiß ja noch, welche Mühe man im Büro hatte einen anständigen Text, ohne fixe Fehlerbeseitigung, zu verfassen.
Welch ein Segen war da die erste elektrische Schreibmaschine und welch eine Freude ist die heutige PC-Tastatur. Ob Hemingway mit den heutigen Mitteln nicht doch geschwätziger geworden wäre, wer weiß das schon. Allerdings ist nicht alles geschwätzig was über ein paar Zeilen hinausgeht [die Vorliebe mancher Leser beschränkt sich auf diese, daher sind Lmericks so begehrt]. Schreiben ist wie Kochen, manches muss man eindampfen um den richtigen Geschmack zu bekommen, anderes
braucht mehr Raum um sich voll zu entwickeln und ein Bisschen Deko hat noch keinem geschadet, weder beim Essen, noch beim Buchstabieren LG Irene
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Sätzer ergänzte dazu am 25.04.2017:
Klar Irene, den Schreib-PC und das Internet möchte ich auch nicht mehr missen, aber das Smartphone finde ich entbehrlich. LG Uwe
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Fuchsiberlin
Kommentar von Fuchsiberlin (25.04.2017)
Die moderne Technik mag manch einen, auch mich manchmal, dazu verführen, ausufernd zu schreiben. Ich bin jedoch auch der Meinung, das Respekt auch jenen gebürt, die hinter den Buchstaben stecken, die sie zu Worten, zu Sätzen formen, solange diese keinen Menschen in seiner Würde und seinem Seelenheil verletzen und respektlos behandeln.

Liebe Grüße
Fuchsi
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Sätzer meinte dazu am 25.04.2017:
Dem stimme ich zu. Danke dir und LG Uwe
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GastIltis
Kommentar von GastIltis (25.04.2017)
Ja Uwe, nun stell dir vor, du müsstest das Gilgamesch-Epos mit Hilfe eines Schreibgriffels in weichen Ton drücken. Oder einen deiner Texte 1:1. Tschüs dann bis 2020. Und vergiss die Tafeln nicht brennen zu lassen. LG Giltis.
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Sätzer meinte dazu am 25.04.2017:
In weichen Ton drücken ginge ja noch, aber schnitzen in Buchenstäbe nee. Dann doch lieber das Schreiben lassen und das Leben genießen
Dank dir für Kommi und Empfehlung LG Uwe
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Abenteuer Schreiben.
Veröffentlicht am 25.04.2017, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 23.02.2018). Textlänge: 101 Wörter; dieser Text wurde bereits 467 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 15.06.2019.
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