Login
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV angemeldet?
Jetzt registrieren!

Neu bei uns:
Sauberblume (23.10.), erbse01 (22.10.), Eierschalenherz (21.10.), Instinctsteve (21.10.), GERA (20.10.), manzanas (20.10.), Porcelanmädchen (18.10.), Krinon (18.10.), Yomudra (18.10.), Mehtchen (16.10.), Sabira (15.10.), Sinshenatty (14.10.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 849 Autoren und 121 Lesern. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.
Genre des Tages, 23.10.2017:
Absurdes Theaterstück
Drama, dessen Handlung und Dialog sich einer Sinngebung weitgehend entziehen und somit eine pessimistische Weltdeutung... weiterlesen
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  Schaulustig von Didi.Costaire (23.08.17)
Recht lang:  Raddatz, Die Tagebücher - Ein Thread von toltec-head (4306 Worte)
Wenig kommentiert:  Terror- Cashback Angebot der Woche - aus ’ICH – mein Mörder’, aus dem Leben eines wahnsinnig komischen Komikers – Romanauszug von michaelkoehn (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  FakeNews(?)Ticker - der Morgen in Kürze von TrekanBelluvitsh (nur 165 Aufrufe)
alle 309 Absurden Theaterstücke
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:

NACHTGEDICHTE
von tueichler
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil das so ist." (Kaimera)
Wopp 85 (keinVerlag, toltec-head)InhaltsverzeichnisWopp 90 (kein Verlag, Oskar Isensee)

Wopp 87 (kein Verlag, Graeculus)

Innerer Monolog zum Thema KeinVerlag


von toltten_plag

Du siehst, er ist’s! Sein Bart, der so ganz und gar nach ihm aussieht. Und in der Titelzeile ein Wort, das sich erstaunlich nach ihm liest: Graeculus.

LotharAtzert, du hast lange Zeit jede Gelegenheit genutzt, alles sagen zu können gegen Graeculus. In einem Tenor, dass du sein geistiges Gegenteil wärest. Aber, LotharAtzert, heute muss ich dich ärgern. Nämlich, swetlana kannst du nicht mehr heiraten, weil, als ein marodierender Webmaster sie in den Permafrost eingegittert hatte, haben wir uns still und leis ein Ja-Wort gegeben und sind ein ehelich Paar für geraume Weile. Wohl mag sein, dass sie, swetlana, wie von Israel, die Befreiung des Globus von den schwulen Männern sich erhofft, mich persönlich aber, menschlich wie privat, hat sie, sagt sie, LotharAtzert, vom Anfang schon mehr geschätzt als dich.

Andere sind daran schuld, die Schuld immer bei anderen, nie bei sich suchen. Das eben ist so gar nicht der Graeculus. Dessen geht so: Niemals, immer hat anscheinend er Schuld bei sich selbst zuerst gesucht. Wir hatten es allerdings nie bemerkt.

In der Tat wäre die Frage zu eruieren, ob die Vokabel „Bräsigkeit“ von Graeculus’ literarischem Sein nicht manches sogar abdeckt. Warum ist Graeculus aber schuld, wenn ein Oskar nicht nach Artern an der Unstrut fährt? Graeculus war nie schuld. Und wenn er schuld an was werden sollte, würde er betonen: “Ich kann es nicht mehr hören, dieser Schuldbegriff führt zu nichts.“

Bergmann an Graeculus: „Dich in so späten Jahren im Bezirk der Autonomie leibhaftig noch anzutreffen, darauf freue ich mich besonders. Dass du Papa Weimer bist, ist klar. Und sonst ja niemand. Wenn du einen ues noch könntest, das wäre was. Aber kannst du nicht. Er umgekehrt aber auch nicht.

Hat was von EkkehartMittelberg. Dort müssten es dann gleich zehn werden. Zur Abwechslung, etwas mehr von draußen geblickt: Ist EkkehartMittelberg, ist es Dieter Wal oder bist du es, Graecule, der Mittelpunkt eines gewaltigen kV-Universums?


Möchtest Du einen Kommentar abgeben?
Diesen Text kommentieren

 
 

Kommentare zu diesem Text


Oskar
Kommentar von Oskar (24.05.2017)
Früher (wann auch immer das war) haben "alle" immer und überall gepoppt. Der Hausherr mit der Dienstmagd, die Magd mit dem Gärtner und und und, die Priester mit ihren Knaben. Genauso wurde aber auch strategisch geheiratet. Passte dann aber nicht mit den aufkommenden Gesellschaften. Im Büro knattern ging dann nur noch in Pornos.

Wohlstand ist scheiße verteilt. Kriegslasten auch. Aber ich sehe keine Lösung. Man kann im Alltag ein bißchen was wuppen.

Hast du eigentlich eine Referenzzeit, in der, deiner Meinung nach, vieles gut lief?

Gern gelesen.
diesen Kommentar melden
toltten_plag meinte dazu am 24.05.2017:
Wann genau ist "früher"? Und wo?
Und wie weißt du, wer früher mit wem "gepoppt" hat.
(Gingen wir beispielsweise mal mit einer vor-Erster-Weltkrieg-lichen Großgüter-Agrarkultur in Nordostdeutschland aus, wie sie der Film "Das weiße Band" uns zeigte, so mag dort zwar der Großbauer mit allen weiblichen Angestellten unter 20 gedingst haben oder der (dort wohl evangelische) Pfarren mit den Messdienern (die dort dann wohl nicht vorkamen), dieses aber nur im Bereiche der sozialen Unaussprechlichkeit unter Ausnutzung der Machtverhältnisse. Wie dürfen dagegen davon ausgehen, dass das Fräulein Grundschullehrerin (dem im Übrigen die Heirat oft untersagt war) weder mit einem der Schüler noch jemals mit dem Hausdiener oder Kutscher von der Bierwirtschaft gedungst hat.
(Wir bekommen ja nicht nur ein Bild aus Gerichtsakten, sondern auch aus überlieferten versiegelten Tagebücher, privaten Briefen und natürlich nicht zuletzt auch aus der Belletristik, die ja nicht immer geschrieben hat, was sie zu schreiben hatte.)

Ob die Qualität des menschlichen Daseinsglück so sehr mit der Frequenz und Sportlichkeit des Popsens zusammenhängt, wie du es natürlich aus den Werken des Kollegen tlotlec ständig herauslesen kannst, wage ich unterdessen doch sehr in Frage zu stellen.

Auch möchte ich generell keinen Glücksvergleich quer durch die Menschheit und alle ihre Epochen anstellen, das ist viel zu spekulativ, meinerseits.

Aber, thematisch verengt, lässt sich das für die letzten 150 Jahre und für die gesamte industrialisierte, westliche, christliche, patriarchalische Welt recht einfach beantworten:

Wenn du da mal hier oder dort was über Wirtschaftsgeschichte nachliest, wirst du in allen mögichen Büchern immer wieder auf das sogenannte Golden Age stoßen. Oder die 30 glücklichen Jahre. Oder wie es gerade genannt wird. Auch die Jahreszahlen schwanken etwas hin und her. Aber feststeht, dass es seit der ersten Wirtschaftskrise Mitte der siebziger vorbei ist, welche nach der Abschaffung der Golddeckung und nach der Freigabe der Wechselkurse und nach der Ölkrise stattfand. Bei uns in D unter Kanzler Schmidt. Letztlich wurde auch Kohl sein Nachfolger, weil Schmidt es nicht schaffte, die Stagflation in Griff zu kriegen. / Andererseits ist klar, dass diese Zeit nicht vor Abschluss des Zweiten Weltkriegs angesetzt werden kann. / Mit anderen Worten, es sind in etwa die 30 Jahre von 1946 bis 1975. In D nicht ganz 30 Jahre, nämlich erst ab 1948, mit der festen Währung. (Aber zum Beispiel sind das in der Schweiz oder in Frankreich exakt dieselben Jahre, obwohl dort nie ein Hitler war.)

In dieser Zeit siehst du, dass die infrastrukturellen Bequemlichkeiten für die Durchschnittsbevölkerung mit jedem Jahr zunehmen. Die Krankenhäuser, Schulen, Hallenbäder, Stadtbüchereien, Straßenbahnlinien, Fernsehprogramme. Die Renten für die Alten stiegen kontinuierlich an. Das Bildungsniveau der Schulabgänger wurde jedes Jahr besser. Das Wissen der Menschheit nahm rapide zu. Die Unterschiede zwischen den Industrieländern und der Dritten Welt wurden allmählich geringer. Das Sicherheitsgefühl erhöhte sich nach der Cuba-Krise gewaltig. Die benachteiligten Gruppen wie Frauen, Schwarze, Juden, Homosexuelle, ehemalige Straftäter, Behinderte erlebten triumphale Durchbrüche der Akzeptanz. Die Religiosität ging laufend zurück. Die Militärdienstzeit ebenfalls. Die Hochschulen wurden immer mehr. Die Kommunikationsmedien immer fortschrittlicher. Der Analphabetismus wie auch die Malaria konnten fast ausgerottet werden. Die Sparguthaben der Normalbrüger stiegen, die Verschludung nahm ab. Die Beziehungen zwischen Eltern und Kindern, Arbeitern und Besitzern wurden lockerer. Und so weiter und so weiter und so fort. Tausende von Vergleichswerten und fast alle weisen nach oben.

Aber nur diese 30 Jahre. Vorher ab 1880 niemals! Und auch nachher global überall nur noch nach unten, immer weiter, jedes Jahr.

Daher "die goldenen 30 Jahre".

Und genauso sehe ich das an und kann das aus meiner persönlichen Lebenserfahrung so auch bestätigen. Ich war 1978 immerhin schon 19, kriegte als einiges schon mit.

Seither leben wir alle in der Epoche des Neoliberalismus. Diese dauert immer weiter an. Sie stellt, was tloti ja auch so am Herzen liegt, auf gewisse Weise einen Krieg aller gegen alle dar. Und dieser hat Versager und Verlierer und ganz große Beutelschneider. Und diese heißen:
Donald Trump.
diese Antwort melden
toltec-head antwortete darauf am 25.05.2017:
Dein Loch ist jetzt, nachdem ich es so lange durchstoßen habe, derart labberig, dass wohl nur noch Formloses rauskommt. Naja, das Schicksal aller Bottoms halt.
diese Antwort melden
Oskar schrieb daraufhin am 25.05.2017:
Krieg alle gegen alle ist ja quatsch.

Die Geldwirtschaft tut natürlich alles, damit sie selbst überlebt. Und wo Geld ist ist Macht. Und wo diese, werden weichen gestellt. Machste nix.

Golden, mit traumatsierten Menschen, die Zerbombtes wieder aufbauten. Große Leistung, aber kein Bezugspunkt zu dem, was heute geschieht.

Gesellschaft soll ja Krieg beenden.
diese Antwort melden
toltten_plag äußerte darauf am 26.05.2017:
Ich sagte wohl, dass dieselbe Epoche für die Schweiz ebenfalls stichhaltig ist. Und diverse andere Länder wie Irland oder Island. Traumatisierte? Und von den Traumatisierten in Deutschland 1970 war auch nicht mehr so viel zu erleben.

"Geldwirtschaft" - Und als Nächstes folgt dann der böse Zins, der an allem schuld ist. Du musst irgendwann auch mal anfangen, wirklich über dergleichen was zu lesen. Wirtschaft ohne Geld ist nahezu unmöglich, ebenso (zumindest Kapitalismus) ohne Banken, also Zins. Geld gab es auch auf den Südseeparadiesen. Wie auch ziemliche Unterschiede zwischen denen, die viel besaßen, und denen, die nicht so viel besaßen. Die gab es auch 1970 in Deutschland. Was es noch nicht gab, war eine mit jedem Jahr mehr zunehmender Ausschlussfaktor immer größerer Kopfzahlen von immer breiteren Kreisen des gesellschaftlichen Erlebens. Den gibt es seit den neunziger Jahren, den gibt es heute, den gibt es jetzt, den gibt es morgen. Es gab ihn nicht 1970 und nicht in der Südsee. Darum waren dort mehr Menschen mehr glücklich.

Ohne eine Umkehr der Bereicherung der Superreichen wird abslut keines der Überlebensprobleme der Menschheit gelöst werden. Für diese Superreichen steht hier der Namen Donald Trump. Einer für tausend von ihnen. Es wird auf keinen Fall besser, solange denen nicht wirklich was genommen und anderen gegeben wird, was sie zuvor anderen weggenommen und vorenthalten hatten. Das ist mein blutiger Ernst.

Diese Leute töten jeden Tag. Schau dir Afrika an. Nicht du oder ich töten dort, aber diese Leute töten. Die Menschheit wird dagegen aufstehen müssen. Eines Tages.
(Antwort korrigiert am 26.05.2017)
diese Antwort melden
Oskar ergänzte dazu am 26.05.2017:
Wer sollte das denn wie tun, dieses Aufstehen?

Die soziale Mobilität, von der ich dir unterstelle, dass du diese meinst, hat es nie gebeben. Die Menschen damals, so vor 30 Jahren, in Deutschland, glaubten bloß, dass es reicht, Tellerwäscher zu sein. Umverteilung, so wie du sie denkst, hat es doch nie irgendwo gegeben.

Schön, dass du Hoffnung hast, präzisiere sie bitte.

Die Sache wäre doch wunderschön, töteten bloß die Bosse.
diese Antwort melden
Augustus
Kommentar von Augustus (24.05.2017)
Warum einen Kommentar als ganzen Text einstellen? Grundsätzlich spielt das Kalkül den [eigenen Nutzen durch eine Handlung] zu steigern immer eine Rolle für alle Parteien egal welcher Epoche.
Adam Smith hat es richtig erkannt, der Bäcker backt die Brötchen nicht des Wohlwollens seiner Mitmenschen wegen, sondern um seines eigenen [Vorteils und Nutzens] wegen.
Wenn wir uns diese Handlungsweise zwischen Herr und Magd vorstellen, so war immer unter ökonomischen Gesichtspunten zu erkennen, dass bestimmte Faktoren schon als Grundlage zu dienen hatten, für wenn eine Entscheidung eines Menschen gefällt wurde, wobei oft die [Faktoren], de eine Rolle spielten, schwächeren Parteien [der Magd zB.] mit in die [Dilemmasituation] hinzugerechnet werden müssen.
Während der Herr zB auf den maximalen Gewinn aus war, weil er eine Monopolstellung innehatte, müsste die Magd auf [Schadensreduzierung] kalkulieren, während ihr tatsächlicher Nutzen als Magd durch das Begehren des Herren stieg.

Ave
diesen Kommentar melden
toltten_plag meinte dazu am 26.05.2017:
Hier steige ich nicht mehr durch.
diese Antwort melden
Graeculus
Kommentar von Graeculus (25.05.2017)
War es deine Absicht, einmal alle deine Lieblingsthemen in einem Text zu versammeln?
diesen Kommentar melden
Graeculus meinte dazu am 12.08.2017:
Und Oscar kommt nach Artern. Ich bin nicht schuld, daran ist er schuld.
diese Antwort melden

Wopp 85 (keinVerlag, toltec-head)InhaltsverzeichnisWopp 90 (kein Verlag, Oskar Isensee)
© 2002-2017 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2017 keinVerlag.de