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Prosagedicht zum Thema Abgrund


von jennyfalk78

Leicht, so leicht kann es sein, mit nackten Füßen im Gras.
Allein.
Habe gebeichtet, die Sünden, die Fehler, all das Schlechte.
Wenn wir jetzt hier stünden,
das Gerechte im Blick,
das Gras einsam für sich.
Die Uhr tickt.
Tick tack tick tack.
Alles bröckelt vor sich hin.
Der Lack ist ab.
Reich, so reich kann es sein
Mitvollen Händen, in der Stadt.
Allein.
Hab mich blenden lassen.
Das Schöne, alles schick.
Mein Genick, bricht.
Das Gras, einsam für sich.
Die Uhr tickt.
Tick tack tick tack.
Die Zeit läuft ab.
Weich, so weich ist dein Gesicht.
Mit deinem Ich, einfach weiter.
Tick tack tick tack.
Nicht geplant, dass ich scheiter.

Leicht, so leicht kann es sein.
Mit bloßen Händen im Dreck.
Gescheiter(t).

Habe gelobt, all meine Gedanken.
Die bösen und das Schlechte.
Komme ins Wanken. Mit dir.
Kann nur hoffen, ich verliere die Zeit.
Sie schreit.
Tick tack tick tack.
Alles bröckelt vor sich hin.

Der Lack ist ab.
Das Gras,
die Füße,
das Schlechte,
die Fehler,
die Grüße.

Tick tack tick tack.
Der Sand,
die Uhr,
fließen hinab.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von harzgebirgler (18.07.2017)
ist der lack erst einmal ab / wird die zeit meist auch recht knapp / ihn noch mal zu restaurieren - / muß man sich mit arrangieren!
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