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Herr Putin, Erdogan, Orban oder Trump übernehmen Sie - Das Lächeln der Nanny-Politikerin, Nanny-Journalistin oder Nanny-Kulturschaffenden

Erzählung zum Thema Grenzen/ Grenzen überschreiten


von toltec-head

Schwarzseher
dulde ich nicht.


- Kaiser Wilhelm


"Es heißt ja schließlich Meinungsfreiheit und nicht Freiheit, irgendwelche Scheiße zu labern." Was aber alles nur irgendwelche Scheiße oder ganz offensichtlich rechtswidrig ist, das mögen Sie bitteschön dem Lächeln von Frau Manuela Scheswig oder Bärbel Bohley oder Fräulein Heiko Maas entnehmen. Bloß keine kritischen Fragen zu den 2 Lesben mit 8 Adoptivkindern aus Merkels Wahlkreis stellen. Wenn Sie das Lächeln besagter Herrschaften richtig interpretiert haben, können Sie sich sehr gut auch 2 Lesben mit 7,345 Milliarden Adoptivkindern - denen es zudem allen sehr, sehr gut geht !!! - denken. 

Der Text von Philippe Muray über das Lächeln der Marie-Ségolène Royal, die im Kabinett von Macron wohlmöglich ja ein Comeback haben wird. In Deutschland wohl am ehesten mit dem Lächeln der heimlichen Kanzlerin Anne Will zu vergleichen. Das Lächeln, für das vermutlich die Raute der bloß vorgeschobenen Kartoffel stehen soll. Null Adoptivkinder, denen es allen sogar noch sehr viel besser geht.

Dieses Lächeln ist das Dalai Mama des 3. Jahrtausends, das nicht nur die Opposition von Links und Rechts hinter sich links liegen lässt, sondern auch die Unterscheidung zwischen Politik, Journalismus und Kultur in sich aufhebt. Dieses Lächeln kennt kein Oben oder Unten mehr. Denn so etwas wäre nicht demokratisch. Nicht weniger als die Hierarchie zwischen Himmel und Hölle. Dieses Lächeln macht mit all diesen alten Unterscheidungen ein für alle Mal Schluss, es weist auf eine Zukunft, in der das Chaos der Welt ein für alle mal geregelt sein wird, indem die ganze Welt zur Krabbelstube wird. Alle gesellschaftlichen Antagonismen, zum Beispiel die zwischen den wirtschaftlichen Interessen der heute 18- und der heute 60-jährigen, abgeschafft, ganz einfach dadurch, dass man alle 18- und 60-jährigen, und alle dazwischen, in einen Strampelanzug packt. Es ist das Lächeln aller Mütter und die Mutter aller Lächeln. Dieses Lächeln ist auf dieselbe Weise aus der Sozialdemokratie hervorgekrochen gekommen wie der Mensch aus dem Quastenflosser, gleichzeitig steigt es in einer mysteriösen Spirale in eine noch unbestimmte Zukunft hinauf, in der es uns darüber hinwegtrösten wird, dass wir alle nur noch nach gar nichts oder nur noch wie alte Lesben oder nur noch wie Martin Schulz aussehen.

Unsere Epoche hat nichts als Ungeheuerlichkeiten hervorgebracht, Massenmassaker, Erderwärmungen, Mega-Attentate, neue Formen von AIDS oder anderer Epidemien, in Hochhäuser oder Gebirgsmassive knallende Passagierflugzeuge und Hausfrauen, die Zuhause verprügelt werden. Es hat auch das Lächeln der Kanzlerin als Nachrichtenansagesprecherin oder Nachrichtenansagesprecherin als Kanzlerin ("bitte bloß keinen unschönen Bilder") hervorgebracht. Man fällt vor diesem Lächeln in einen tranceartigen Zustand so wie es Alice vor dem in der Luft schwebenden Lächeln des Kater Chester tat, als sich der Kater bereits aufgelöst hatte und nur noch sein Lächeln zwischen den Ästen eines Baumes hängengeblieben war. Schreitet man um dieses Lächeln herum, um dahinter zu schauen, so findet man niemanden, es ist, als hätte es nie jemanden dahinter gegeben. Was es gibt, ist einzig und allein dieses Lächeln selbst, das seine fairgehandelte Molke trinkt, weit enthoben dem täglichen Laufen nach Aufschnitt in Supermärkten oder anderen unschönen Geschichten, in sich selbst geeint, selbstgenügsam und ganz sich gehörend, unaussprechlich wie Gott, zu dem sich alles drängelt und gegenseitig presst als wäre es - dieses Lächeln - das höchste Gut und ultimative Ende.

Dieses Lächeln hat nie gelacht und wird auch niemals lachen, es ist dafür überhaupt nicht gemacht. Es ist das Gegenteil eines Lachens. Es ist kein Lächeln aus Freude, sondern das Lächeln, das sich breit macht, wenn allem seine Trauer genommen ist. Die Thanatopraktiker imitieren es sehr gut, wenn sie Mami oder Papi vor dem Einbalsamieren noch einmal den Arsch wischen.

Anmerkung von toltec-head:

 Wer lacht denn da?


 
 

Kommentare zu diesem Text


Isensee
Kommentar von Isensee (01.07.2017)
Großartig du guter Mensch
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toltec-head meinte dazu am 01.07.2017:
Dank dir, Großer.
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Oskar
Kommentar von Oskar (01.07.2017)
Endlich wieder was lesbares. Was ist mit Artern? Andreas und ich habe schon drei Meter Text vorbereitet.
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toltec-head antwortete darauf am 01.07.2017:
Wetterabhängig und ob vielleicht jemand mit mir fährt.
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ManMan
Kommentar von ManMan (01.07.2017)
Unsere Epoche hat nichts als Ungeheuerlichkeiten hervorgebracht

Das ist mir zu dick aufgetragen. LG ManMan
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9miles (53) schrieb daraufhin am 01.07.2017:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Kommentar von toltten_plag (42) (02.07.2017)
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Herr Professor Weber - Crush-Video aus dem Mecklenburg-Vorpommernschen LandtagInhaltsverzeichnisKurzreferat zu Friedrich G. Nagelmann, Arschlecken ohne Kondom als Ordnungswidrigkeit nach dem Prostituiertenschutzgesetz, Neue Juristische Wochenzeitschrift 2017, S. 1453 ff.
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Nachrichtensansagesprechertum und Schizophrenie.
Veröffentlicht am 01.07.2017, 23 mal überarbeitet (letzte Änderung am 02.07.2017). Textlänge: 590 Wörter; dieser Text wurde bereits 468 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 01.06.2020.
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