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Der Pauker

Kurzprosa zum Thema Arbeit und Beruf


von Sätzer

Nach jedem Ausrasten sagte ihm seine innere Stimme immer erst nachher:
„Tu das nicht!“
Aber dann hatte er es schon getan. Dem Schüler ins Ohr gekniffen oder ihn vor allen anderen runtergeputzt. Er hatte allerdings nach seinem Gefühl immer im Namen des Richtigen gehandelt. Wen auch immer er tadelte oder tätlich angriff, der wurde in seinem Sinn gerichtet. Und jede seiner Handlungen förderte auch die Stärkung seines Selbstbewusstseins als Lehrer. Die Schulgesetze, die die Lehranstalt zu beachten hatte, waren inzwischen andere. Es durfte nicht mehr körperlich gezüchtigt werden.
Natürlich hatte er Gegner im Lehrkörper, die ihn beim Direktor anschwärzten. Sie übten somit eine gewisse Macht auf ihn aus. Dem begegnete er mit intellektueller Chuzpe auf Konferenzen, tadelte Kollegen, die ohne Charisma herumsaßen. Sie wirkten als das, was er nie sein wollte. Ihr unermüdliches Streben für das Gute und das ständige Fordern von Veränderungen. Doch er wusste, dass die Schüler diesen Kollegen ständig auf der Nase herum tanzten, weil sie keine Grenzen setzen konnten. Somit schafften sie nie den nach Lehrplan vorgeschriebenen Stoff.
Auch deshalb hat der inzwischen kurz vor der Pensionierung stehende Schulleiter keine disziplinarischen Maßnahmen gegen ihn veranlasst.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von LottaManguetti (59) (02.08.2017)
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Sätzer meinte dazu am 02.08.2017:
Liebe Lotta,
Es handelt sich NICHT um eine Kurzgeschichte, sondern eine Kurzprosa, die folgendermaßen definiert werden kann (Quelle KV!):
Kurzprosa (Genre)
Kurzprosa ist kein eigenes Genre, hat sich aber in der zeitgenössischen Literatur wie auch das Kurzgedicht beliebt gemacht. Allgemein versteht man darunter sehr kurze Prosatexte, sehr viel kürzer als Kurzgeschichten, etwa im Umfang einer Parabel. Der Inhalt ist relativ frei und kann rein unterhaltend, parabolisch, nachdenklich oder stimmungsvoll sein. Wie auch das Kurzgedicht soll Kurzprosa den Leser mit wenigen Worten fesseln, ergreifen oder nachdenklich machen.
Dieser Beitrag stammt von Alpha
so long Uwe
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LottaManguetti (59) antwortete darauf am 02.08.2017:
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Sätzer schrieb daraufhin am 02.08.2017:
Ach Lotta, ich lass den Text so wie er ist. Der ist aus dem wahren Schüler- und Lehrerleben gegriffen. Solche Lehrertypen gab es in den 50er- und auch noch den 60er-Jahren.
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GigaFuchs (39) äußerte darauf am 03.08.2017:
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Sätzer ergänzte dazu am 03.08.2017:
Eine klare Ansage, die auch mal lauter sein kann, um permanenten Störenfrieden Grenzen zusetzen, ist manchmal unerlässlich. Aber ein Runterputzen vor der Klasse und tätliche Übergriffe sollten nicht sein. Am besten ist es, den Unterricht so zu gestalten, dass möglichst alle gefördert und gefordert werden. Manchmal eine Gratwanderung, je nachdem wie die Klasse zusammen gesetzt ist.
LG Uwe
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LottaManguetti (59) meinte dazu am 04.08.2017:
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Sätzer meinte dazu am 04.08.2017:
Na ja Lotta, wenn du konkreter wirst, kann ich damit was anfangen. Das mit dem dreifachen "doch" war mir entgangen und habe ich jetzt überarbeitet.
Mit den pauschalen Kritiken kann ich nichts anfangen:
Z.B. "- wenn die Bewertung eines Textes lediglich
nach Thema goutiert wird"
Dafür kann ich nichts. Bewerten tun Andere.

Der Inhalt soll für meine Intention nachdenklich machen, Widersprüche aus der Lehrerszene rüberbringen. Mehr wollte ich nicht in dieser kompakten Kurzprosa, dessen
Inhalt relativ frei und rein unterhaltend sein kann.
Diverse andere Texte zum Thema Lehrer/Schule in Form von Kurzgeschichten von mir kannst du hier bei KV lesen. Z.Zt. versuche ich mich eher mit Kurzprosa und die kommt in den meisten Fällen an.
Gruß Uwe
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Arbeit von Sinnen (Kurze Prosa).
Veröffentlicht am 02.08.2017, 4 mal überarbeitet (letzte Änderung am 11.08.2018). Textlänge: 189 Wörter; dieser Text wurde bereits 464 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 22.02.2020.
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