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Unsere Nahrung, unser Schicksal

Text zum Thema Gesundheit


von Rudolf

Nun ist es so, dass ich in letzter Zeit ganz viel über Essen reden muss. Veganerinnen treffen auf Vegetarier und Karnivore. Die eine muss sich glutenfrei ernähren, der andere Nüsse meiden. Mal sind Milchprodukte allergen, mal ist es das Getreide. Beim Fabrikzucker kehrt langsam Einigkeit ein, dass es sich um ein hochwirksames Pflanzenextrakt handelt, dass besser gemieden werden sollte. Aber schon bei der Frage, ob es ein Vitamin-B-Räuber ist, geht die Diskutiererei wieder los. Manches wandelt sich auch über die Zeit. Es ist gar nicht lange her, da wurde Analogkäse als ekelerregend empfunden. Heute ist er hip und wird auf jede vegane Pizza gestreut.

So schwatzt jeder auf jede munter ein und immer gibt es noch eine Studie, die belegt, dass alles ganz anders ist; und es gibt noch eine neu entdeckte Frucht, die viel gesünder ist als alles bisher Dagewesene. Bei uns in der Familie gilt mittlerweile die Regel, dass beim Essen nicht über Essen gesprochen wird. Das ist nicht leicht einzuhalten, führt aber zu sehr interessanten Gesprächen. Die Themen speisen sich aus den Fragen: Wie geht es Dir? Was hast Du heute erlebt? Was macht der Stress am Arbeitsplatz?

Dr. Max Otto Bruker hat viel zu Ernährungsfragen geschrieben. Seine Bücher beginnen jedoch stets mit dem Hinweis, dass falsche Ernährung nur eine mögliche Ursache für die Entstehung von Krankheiten ist. Daneben stehen lebensbedingte Ursachen. Negativer Stress in der Beziehung oder am Arbeitsplatz zermürbt einen Menschen, egal wie viel Quinoa er zu sich nimmt. Die dritte Kategorie für Krankheitsursachen ist die toxische Gesamtsituation, in der ein Mensch lebt. Was hilft es sich vollwertig zu Ernähren und mit allem im Einklang zu sein, wenn nebenan ein Atomkraftwerk strahlt.

So kauen wir dann zufrieden auf unserer Cucumawurzel – nichts gegen Zufriedenheit – und vergessen leider, dass wir ununterbrochen Dieselfeinstaub einatmen, und der Druck im Bauch wohl doch eher daher kommt, dass wir uns mit der Frau nicht ausgesöhnt haben.


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Kommentare zu diesem Text


TrekanBelluvitsh
Kommentar von TrekanBelluvitsh (02.08.2017)
Bei uns in der Familie gilt mittlerweile die Regel, dass beim Essen nicht über Essen gesprochen wird.
Gute Regel. Ansonsten überzeugt mich keine Verzichtstheorie beim Thema Essen. Bei allem, was so gerne erzählt wird, höre ich immer nur zwei Punkte heraus, die mir beachtenswert scheinen: 1.) abwechslungsreich essen und 2.) selbst kochen.

(Kommentar korrigiert am 02.08.2017)
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Rudolf meinte dazu am 04.08.2017:
Vor allem 2.) :)
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toltten_plag
Kommentar von toltten_plag (03.08.2017)
Ich empfehle, ganz viel Wein zu trinken. (Aber über 5 € sollte er schon kosten. Man kann sich’s ja leisten. Man ist nicht mehr lange dabei.) Das führt zum unmittelbaren Gefäßkrankheitentod, befreit die Mitwelt von einem eher lästigen Zeitgenossen. Und macht dazu noch Spaß.
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LotharAtzert antwortete darauf am 03.08.2017:
... frei nach Marie Antoinette: wer keine 5 Euro hat, soll halt weinen.
Die hatte was im Köpfchen, die Marie. Leider verlor sie es.
(Antwort korrigiert am 03.08.2017)
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Rudolf schrieb daraufhin am 04.08.2017:
Ich bin sofort dabei (allerdings als Bio-Hefeweizen-Trinker) - wenn da bloß nicht diese blöden Kopfschmerzen am nächsten Morgen wären, da ermittele ich in unermüdlichen Selbstversuchen seit Jahren die geeignete Form der Einnahme, konnte aber noch keine abschließenden Ergebnisse erzielen.
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