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Ein paar Gedanken zum Begriff der Notwendigkeit

Essay zum Thema Bewusstsein


von LotharAtzert

Physisches greifen wir mit den Händen. Das Begreifen im Geist geschieht mittelst Be-Griffen, also Worten.
In Not ist demnach, wer nicht hat, was er braucht. Das unterscheidet sich eheblich von "nicht haben, was man zu brauchen meint". Man braucht natürliche Dinge, wie Sauerstoff, Nahrung, Wasser, einen Ort, ein schlagendes Herz und derlei.
Dagegen das zu brauchen meinen: zumeist Luxus, vermeintliche Verbesserung oder Erleichterung, fast immer Umgehung des Notwendigen, Zuflucht zu Technik und Eitelkeit, Gesellschaft, Politik etc.

Wer nicht hat, was er braucht, der kann auf lange Sicht nicht leben und leidet Not.
Was ist da als Wende der Not unerlässlich?
Das wohl, was die Zeit als Schicksal aus dem Meer des Unbewußten in die Gegenwart wirft, damit das Gebrachte als Ereignis zum Geschehen gemacht wird, was einer Gefahr entspricht, derer man sich bewußt zu erwehren hat, woraus sich die Not in Erfahrung wendet. Bei Nichtannahme droht im Wiederholungsfall der Untergang. Gewendete Not hingegen ist Erfahrung geworden - ihre Anwendung steht  dem Bewußtsein zur freien Verfügung.

Die Notwendigkeit für die Verneinung von Schicksal ist anders. Der Verneiner, der nicht hat, was er zu brauchen meint, lernt von seinesgleichen am Ende immer, daß diese ihm glichen, so daß alle im Kreis herum sich selbst entweder schätzen, lobpreisen, fördern, oder bekämpfen, verunglimpfen, umbringen etc. etc.
Am Verneiner wird immer das zum Zeichen (Kompensation), was ihm am meisten fehlt. Vereinfacht ausgedrückt: der Impotente wird Schußwaffenexperte;  Frigidität äußert sich in Willkommenskulturgrößenwahn ... und so weiter und so fort ... ich mach mich auf den Heimweg. Mögest Du, o Wender aller Not, über allen Wegen wachen.

.


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Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Graeculus (69) (28.08.2017)
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Kommentar von ZUCKERBROToderPEITSCHE (60) (28.08.2017)
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LotharAtzert meinte dazu am 28.08.2017:
Aha! Ja.
Die Reife kommt halt erst im dritten Stadium zum Tragen. Das erste ist die Blüte, die größte Gefährdung; als zweites folgt die Frucht. Und last but not least als viertes der Winter, das Alter, die Erfahrung.

Ich denke, daß die Jahreszeiten, die immer mehr durcheinander geraten, ein guter Spiegel für das menschgemachte Durcheinander sind. Altersweisheit jedenfalls wird immer seltener, dafür wiederum umso kostbarer.
Danke Dir
Liebe Grüße
L.
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (28.08.2017)
Eine gute erste Hälfte, dann wird es verschroben, wenn ich das mal so deutlich sagen darf. Zuletzt sprichst Du Menschen, die eine Willkommenskultur unterstützen, Frigidität zu. Das ist doch sehr, sehr polemisch, erinnert stark an das Gedankengut von AfD und Pegida.
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LotharAtzert antwortete darauf am 28.08.2017:
Dieter, Du scheinst nur zwei Standartkommentare zu haben. Den hier kenne ich schon auswendig.
Solltest Du oder andere mich besuchen kommen, seid ihr jederzeit willkommen. Eine aufgeblähte Wilkommenskultur ist jedoch ein Widerspruch in sich.
Ein noch größeres Mißverständnis ist es, einen Autor, der zurückgezogen lebt und seit über 30 Jahren nicht mehr wählen geht, der Nähe zu einer "Partei", ganz egal welcher, zu bezichtigen. Partei schließt Parteilichkeit ein. Bei meinen beiden Beispielen schrieb ich deshalb vorsorglich von vereinfachter Darstellung. Hierauf (- auf das Zeichen des Verdrängten) sollte Dein Blick gerichtet sein und nicht auf die Person Lothar Atzert. Mein Gedankengut, wenn wir schon mal dabei sind, entstammt der Münchner Rhythmenlehre, sowie den hochgeschätzten Vajrayana-Lehren des tibetischen Buddismus. Ist für Dich immer wieder neu ...
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Dieter_Rotmund schrieb daraufhin am 28.08.2017:
Nun, mehr oder weniger deutlich zwischen den Zeilen steht bei Dir fast immer das Beklagen eines sich-abgehängt- und zurückgesetzt-Fühlenden, eines Enttäuschten also.

Standardkommentare habe ich keine, ich kommentiere alles individuell, ohne vorgefertigte Textbausteine!
(Antwort korrigiert am 28.08.2017)
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LotharAtzert äußerte darauf am 28.08.2017:
Erbitte Beispiele - oder doch wenigstens eines - wo ich mich über Abhängung/Zurücksetzung beklage/fühle. Enttäuschung ist ja nicht zwangsläufig schlecht, besagt es doch nur, daß man ab da klarer sieht.
Daß ich im Niveau einiger Mitbewerber Defizite ausgemacht habe, - also Dieter - Du etwa nicht?
(Antwort korrigiert am 28.08.2017)
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Dieter_Rotmund ergänzte dazu am 28.08.2017:
Welche Mitbewerber? Deine? Um was?

Werde das mit den Beispielen mal im Hinterkopf behalten und Dich beizeiten beliefern.
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LotharAtzert meinte dazu am 28.08.2017:
Und was mir momentan auch noch schleierhaft ist: was das mit dem Thema der Notwendigkeit zu tun hat. ...
(Mitbewerber=Kollegen - man nennt das tatsächlich so!)
(Antwort korrigiert am 28.08.2017)
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Kommentar von Bette (70) (28.08.2017)
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LotharAtzert meinte dazu am 28.08.2017:
Danke Dir, Bettchen.
Gruß auch von mir.

Als ich das damals begriff, wie das mit den Zeichen des Nichtanwesenden gemeint ist, war das eine Offenbarung, ein Art Universal-Schlüssel. Und auch heute noch ist es wunderbar.

(Leider funktioniert die Seite hier nicht richtig, ich weiß also nicht, ob der Kommentar erscheinen wird.)
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Dies ist ein Absatz des mehrteiligen Textes Manjushris Schwert - Vom unzweideutigen Artikulieren.
Veröffentlicht am 28.08.2017. Textlänge: 258 Wörter; dieser Text wurde bereits 326 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 04.12.2019.
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