Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
Thomas-Wiefelhaus (12.07.), FliegendeWorte (04.07.), Buchstabensalat (04.07.), Lir (04.07.), Mondscheinsonate (02.07.), hanswerner (30.06.), Gehirnmaschine (29.06.), Jedermann (29.06.), Entscheidungsrausch (26.06.), Unhaltbar87 (14.06.), HerrNadler (10.06.), Franko (06.06.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 612 Autoren* und 70 Lesern*. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.

(*Im Gegensatz zu allen anderen Literaturforen zählen wir nur die aktiven Mitglieder, da wir uns als Community verstehen und nicht als Archiv toter Texte. Würden wir alle Nutzer zählen, die sich seit Gründung hier angemeldet haben, und nur die abziehen, die sich selbst wieder abgemeldet haben oder rausgeworfen wurden, kämen wir auf 15.005 Mitglieder und 436.827 Texte. Musste auch mal gesagt werden.)

Genre des Tages, 14.07.2020:
Anekdote
Die Anekdote ist ein kurzer Prosatext; eine kurze Erzählung zur Charakterisierung einer historischen Person oder... weiterlesen
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  Diskriminierung von Ralf_Renkking (13.07.20)
Recht lang:  Geistig-autogenes Verhalten im Rahmen der kollektiven Lehrverweigerung von Melodia (1374 Worte)
Wenig kommentiert:  Der reiche Jüngling und die heilige Melania -3- von Bluebird (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  Revanche von Ralf_Renkking (nur 22 Aufrufe)
alle Anekdoten
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:

Magie der Schatten Band 2
von C.S.Steinberg
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil ich wieder ins Leben zurück gefunden habe" (anna-minnari)
Der RissInhaltsverzeichnisRattenfänger

Wegweisungen

Szene zum Thema Denken und Handeln


von Sätzer

Sie saßen am Sonntagabend in der Küche. Er strengte sich an, die Enttäuschung, die sein Gehirn zu überfluten drohte, herunterzuschlucken. Leise schlurfende Geräusche seiner Frau zerrten an der Stille, während sie verzweifelt mit dem Saum ihrer Hausschürze spielte.
Er strich sich mit einer Hand über die schwarzen Haare, die bis jetzt noch nicht vom Grau der Zeit belagert wurden, und beschloss, sich seinem Dieselauto in der Tiefgarage noch einmal zu widmen. Gestern Abend klammerten sich seine Worte hilflos an die feuchte unterirdische Luft beim ersterbenden Pochen des Motors. Er war auf das Fahrzeug angewiesen, denn seine Arbeitsstätte lag weit weg in der fernen Stadt. Der alte Diesel war umweltpolitisch nicht mehr angesagt. Doch ihm fehlte das Geld für ein Neufahrzeug, trotz Umtauschprämie. Was konnte er schon unter solchen Umständen machen? Es akzeptieren und irgendwie weiterleben, noch früher aufstehen und eine lange tägliche Anfahrt mit dreimaligem Umsteigen in Kauf nehmen?
Seine Frau durchbrach die Stille und meinte:
„Bitte denke doch daran, dass das Geheimnis des Überlebens darin besteht, Wandel und Veränderung anzunehmen und sich anzupassen. Alle Dinge fallen und werden neu erbaut, und jene, die sie erbauen, sind optimistisch.“
Er hasste diese neunmalklugen Sprüche, denn sie musste nicht jeden Morgen noch früher aufstehen, denn er brachte die Kohle nachhause. Aber er sagte dann einlenkend:
„Du hast ja Recht. Unsere Kinder und Enkelkinder brauchen saubere Luft zum Atmen. Klaus hat ja jetzt schon Probleme mit seinem Asthma.“

 
 

Kommentare zu diesem Text


Stelzie
Kommentar von Stelzie (10.09.2017)
Irgendwie kommt mir diese Szene sehr unwirklich vor. Unterhält man sich aufgrund eines kaputten Autos über das Geheimnis des Überlebens? Bespricht man nicht eher gemeinsam, wie es jetzt weitergeht? Wie wir irgendwie an das Geld für ein "neues" Auto kommen? Es gibt sicher sehr wenige Menschen, die das Autofahren aufgeben, weil das Kind Asthma hat.
Ich muss da wohl etwas länger drüber nachdenken.
Liebe Grüße
Kerstin
diesen Kommentar melden
Dieter_Rotmund meinte dazu am 10.09.2017:
Schließe mich Stelzie an. Kann mit dem Inhaltlichen an sich zwar noch gut leben, aber wieso ist das stellenweise so gedrechselt formuliert?
diese Antwort melden
Sätzer antwortete darauf am 11.09.2017:
@ beide
Vermutlich ist die Ehefrau schon auf einem ökologisch bewussteren oder gar spirtuellem Weg als ihr Mann. Das solls ja geben. Eine Frage wäre dann, ob das in der Beziehung auf Dauer gut geht.
LG Uwe

@ Dieter
Ich liebe manchmal die Drechselei (hab ich in meiner Lehrzeit genossen). Es wird dann alles so schön rund (an der Dreh- oder Drechselbank), so wie sich die Ehefrau das wünscht
(Antwort korrigiert am 11.09.2017)
diese Antwort melden
AZU20
Kommentar von AZU20 (13.09.2017)
Es trifft eben immer die Kleinen. Man hätte diesen Schrott längst überwinden können, hätte man es gewollt. Und wer soll es jetzt wirklich richten? LG
diesen Kommentar melden
Sätzer schrieb daraufhin am 13.09.2017:
Na ja, die E-Automobile u.ä. werden kommen und der öffentliche Nahverkehr wird ausgebaut. Ganz andere Modelle des internetgesteuerten Mitfahrens bzw. Benutzens kurzfristig ausgeliehener Fahrzeuge nehmen zu, ohne dass man ein eigenes Auto oder Zweirad selbst besitzen muss. Die Chinesen sind da schon weiter, weil dort die Luftverschmutzung in den Städten stärker pressiert.
Dank dir für die Empfehlung und LG Uwe
diese Antwort melden

Der RissInhaltsverzeichnisRattenfänger
Sätzer
Zur Autorenseite
Zum Steckbrief
Zum Aktivitäts-Index
Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Politik - Gesellschaft (Kurze Prosa).
Veröffentlicht am 10.09.2017, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 21.09.2017). Textlänge: 235 Wörter; dieser Text wurde bereits 562 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 13.07.2020.
Leserwertung
· düster (1)
Was meinst Du?
Diesen Text kommentieren
Mehr über Sätzer
Mehr von Sätzer
Mail an Sätzer
Blättern:
voriger Text
nächster Text
Weitere 10 neue Szenen von Sätzer:
Stimmung Das Gespräch auf der Fähre von Travemünde nach Malmö An einem vollendet schönen Sommerabend am Strand Das Treffen Lebe weiter Rückfall Annäherung Splitter (AUGEN-)BLICKE Seltsame Begegnung in einem Telefonladen
Mehr zum Thema "Denken und Handeln" von Sätzer:
Eine grundlegende Entscheidung Gehirnspaziergang
Was schreiben andere zum Thema "Denken und Handeln"?
Entscheidungen (Teichhüpfer) Wegen Musiknoten (Teichhüpfer) Eine Schippe draufgelegt (Ralf_Renkking) Nicht zu fassen II (Reliwette) Provokation (Reliwette) Leben eben (Teichhüpfer) Ansprüche (Teichhüpfer) Fehlerfrei bleiben (Epiklord) AUSBRUCH AUS DER TRANCE (Heor) Ventil (Xenia) und 174 weitere Texte.
Dieser Text ist höchstwahrscheinlich urheberrechtlich geschützt. mehr Infos dazu
diesen Text melden
© 2002-2020 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2020 keinVerlag.de