Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
Miss_Sonni (26.02.), Gruenfink (24.02.), Dagmar (19.02.), europa (14.02.), Manni (11.02.), minze (04.02.), nici (03.02.), PilgerPedro (03.02.), Bleha (28.01.), Largo (24.01.), arrien (23.01.), Wanderbursche (23.01.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 631 Autoren* und 81 Lesern*. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.

(*Im Gegensatz zu allen anderen Literaturforen zählen wir nur die aktiven Mitglieder, da wir uns als Community verstehen und nicht als Archiv toter Texte. Würden wir alle Nutzer zählen, die sich seit Gründung hier angemeldet haben, und nur die abziehen, die sich selbst wieder abgemeldet haben oder rausgeworfen wurden, kämen wir auf 14.945 Mitglieder und 433.350 Texte. Musste auch mal gesagt werden.)

Genre des Tages, 28.02.2020:
Ghasal
Das Ghasel ist eine romantische Liedform, die im 8. Jh. zwischen Indien, Persien und Afghanistan entstanden ist und seit dem... weiterlesen
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  Meine Braut von Didi.Costaire (23.10.19)
Recht lang:  Auf die Gefahr hin, dass ich bloß krakeele (Ghasele) von Didi.Costaire (138 Worte)
Wenig kommentiert:  Der Vergangnen von Hecatus (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  WENN ICH AN DEINE WAHNSINNSSCHENKEL DENKE - geghaselte lust von harzgebirgler (nur 323 Aufrufe)
alle Ghasale
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:

Jeder Tag ist ein Geschenk
von kata
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil ich nicht bestimmten Formen verpflichtet bin und auch zwischen den Normen und Mustern schreiben kann." (Hillarts)
Ein zweiter VersuchInhaltsverzeichnisEine bedauerliche, aber folgerichtige Entfremdung

Ein erstaunliches Zeugnis

Erzählung zum Thema Glaube


von Bluebird

Ich hatte mich inzwischen schon so an das Lesen der Bibel und erbaulicher christlicher Literatur gewöhnt, dass mir nun die - für meine Diplomarbeit - notwendige Lektüre von Nietzsches "Also sprach Zarathustra" und Hitlers "Mein Kampf"  wie die Einnahme einer verdorbenen Speise vorkam. Mehr als eine halbe Stunde täglich war da nicht drin. Dann legte ich die Bücher angewidert wieder zur Seite.
    Damals wie heute bin ich überzeugt davon, dass es direkt dämonisch inspirierte Literatur gibt. Die beiden genannten Bücher gehören für mich zweifelsfrei dazu. Gemäß eigener Aussage hat Nietzsche  teilweise wie im Rausch oder Trance  seinen Zarathustra geschrieben, Und Mein Kampf ist über große Teile eine prophetische Vorausschau auf die später erfolgten Untaten.

Wesentlich erfreulicher war für mich, dass ich durch das Jesus-Haus mittlerweile doch eine Reihe freundschaftlicher Kontakte gefunden hatte, die mir gut taten. In gewisser Weise entstand - wenn auch in lockerer Form - ein neuer Freundeskreis.
    Einmal war ich zusammen mit einigen Anderen  bei einem hübschen Schwesternpaar zu Kaffee und Kuchen eingeladen.  Bei der Gelegenheit erzählte mir Erna, die etwa 50jährige Mutter der beiden Schwestern, folgende Geschichte:
Einige Jahre zuvor war ihr Mann plötzlich an Krebs erkrankt und die ärztlichen Prognosen waren nicht gut. Er, wie Erna ein gläubiger Christ, wollte dies keineswegs akzeptieren. Er fühlte sich zu jung zum Sterben und so bat er, zusammen mit seiner Frau, in inständigem Gebet Gott um Heilung. Und auch in der Düsseldorfer Pfingstgemeinde wurde intensiv für ein Wunder gebetet.
    „Als ich eines Tages vom Einkaufen nach Hause kam,“ sagte Erna, „sah ich vom Flur aus unser Wohnzimmer hell erleuchtet. Aber von einer solchen strahlenden Helligkeit, dass es nicht von unseren Lampen kommen konnte. Ich wagte nicht das Zimmer zu betreten.“
      Später, als das Licht verschwunden war, tat sie es dann doch. Ihr Mann saß in seinem Lieblingssessel, schaute sie an und sagte: „Jesus war gerade hier. Er hat mir gesagt, dass ich meinen Kampf gegen den Krebs aufgeben solle. Er wolle mich heimholen.“
    Der Mann starb einige Zeit später.

Hätte mir jemand  eine solche Geschichte in meiner vorchristlichen Zeit erzählt, hätte ich sie vermutlich nicht geglaubt.  Sie hätte vollkommen außerhalb meines vormaligen Erfahrungshorizontes gelegen und wäre von mir vielleicht unter "nettes Märchen"/Phantasy verbucht worden.
    Aber inzwischen hatte ich ja selber sehr viel Ungewöhnliches erlebt und  solch einer Geschichte war für mich durchaus vorstellbar. Und es gab für mich auch keinen Grund Ernas Glaubwürdigkeit in Frage zu stellen. Sie wirkte - genau wie ihre Töchter - bescheiden, hilfsbereit und vernünftig. Und genoß in der Gemeinde einen guten Ruf. 
  Unbiblisch war ihre Geschichte  auch nicht, wenn man mal an das Damaskuserlebnis von Saulus denkt (Apostelgeschichte 9) Und hatte ich nicht selber einige Zeit zuvor  ein ähnliches Erlebnis gehabt?   hier

Anmerkung von Bluebird:

Folge 30 meiner autobiografisch-essayistischen Geschichte (1985- ...)



Möchtest Du einen Kommentar abgeben?
Diesen Text kommentieren

Ein zweiter VersuchInhaltsverzeichnisEine bedauerliche, aber folgerichtige Entfremdung
Bluebird
Zur Autorenseite
Zum Steckbrief
Zum Aktivitäts-Index
Dies ist ein Abschnitt des mehrteiligen Textes Meine Abenteuer und Leiden in der Nachfolge Jesu.
Veröffentlicht am 15.09.2017, 7 mal überarbeitet (letzte Änderung am 15.12.2018). Textlänge: 445 Wörter; dieser Text wurde bereits 227 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 08.02.2020.
Was meinst Du?
Diesen Text kommentieren
Schlagworte
Glaube Wahrheit Sinn Leben
Mehr über Bluebird
Mehr von Bluebird
Mail an Bluebird
Blättern:
voriger Text
nächster Text
Weitere 10 neue Erzählungen von Bluebird:
Anstrengende Tage in Rinteln Vom bequemen Bett auf eine Luftmatratze Der nächtliche Eindringling Ein seltsamer Besucher Philister über dir! Ein ungewöhnlicher Zwischenfall Die Rückkehr des Hünen Under the Spell of evil Magic Pechvogel oder Hochstapler? Eine weitere glückliche Fügung!
Mehr zum Thema "Glaube" von Bluebird:
Meine Abenteuer und Leiden in der Nachfolge Jesu Die fünf Wolken Heilung und Fischfang Eine überraschende, nachträgliche Erklärung Ein frühes Weihnachtsgeschenk Tacheles geredet! Der Neuanfang! Der Fingerzeig Das Sonnenwunder von Düsseldorf Blaise Pascal und der rettende Blick in den Abgrund Sind wir Menschen verloren und erlösungsbedürftig? Theodizee - ein starkes Gegenargument, aber ... Oswald Smith und eine glühende Retterliebe Jonathan Edwards und die drohende ewige Verdammnis Heinrich Heine ud eine späte Einsicht
Was schreiben andere zum Thema "Glaube"?
siebenmal ist nicht genug (matthäus 18,22) (Perry) Jesus (Bohemien) Ein Glaube der beinah bankrottging, stieg durch Fremdkapital wieder hervor – wie die Phönix aus der Asche. (Augustus) Aphorismus zu Jesus Christus (Horst) Atheismus (HarryStraight) Appell (Ralf_Renkking) passionsreliquie (harzgebirgler) Dreizehn schwarze Katzen (klaatu) Ach Gott! Wie soll ich das sagen? (franky) Credo (Ralf_Renkking) und 367 weitere Texte.
Dieser Text ist höchstwahrscheinlich urheberrechtlich geschützt. mehr Infos dazu
diesen Text melden
© 2002-2020 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2020 keinVerlag.de