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Therapie und Sound = Guantanamo Berlin = 8.153 Kilometer

Groteske zum Thema Alles und Nichts...


von michaelkoehn

59
Schutzraum:
Essig II ist Essigs Bruder.
„Fast Zwillinge“, sagt er, „nur ein Jahr Unterschied!“
Kommt aus dem Entzug, sucht in seiner Hütte nach Resten. Findet Rotwein. Schüttet den ein und geht in die Kneipe, - Zigaretten holen.

„Hallo, da bist du ja wieder“, begrüßt ihn die Wirtin, „...wie immer?“
„Wie immer!“
Und was kommen muss ist auch schon da. Indem schmeißt Essig II den Riemen auf die Orgel und gibt Ted Herold mit ’Moonlight’ eine Chance.
Doch wen meint er, wenn er sagt ’typisch ist das alles überflutende Licht, vor allem das Mondlicht, die Kontraste zwischen hellen und dunklen Flächen und eine außergewöhnliche Detailtreue’, - wen, bitte?

In Natur fragt er: „Was würdest du tun, wenn du hier oder anderswo Menschen begegnest, die dabei sind einem anderen Menschen den Kopf abzuschneiden?“ Dazu rülpst er (satt) und erklärt seinen Entzug für gescheitert.
„Na - und?“
Und als wieder niemand antwortet, rülpst er erneut und erklärt ... und. Versucht im Kopf eine Reihe von grauen Rechtecken auf die Reihe zu bringen; - schaffen tut er oft nur eins, pro Bier. Trotz diesem ausbeuterischen Modell bleibt es aber vorerst die wichtigste Anstrengung in seinem Kopf.

„Was ist mit deinem Erbe?“ fragt ihn die Wirtin.
„Enterbt.“
„Warum?“
„Weil ich den Entzug abgebrochen habe.“
„Also ist dein Bruder Alleinerbe.“
„Nicht Essig, sondern Kühne, unser Halbbruder.“
„Der Mostrich- Essig?“
„Genau der.“
„Und du?“
„Ich soll bei ihm als Lastwagenfahrer anfangen...“
„Hat der nicht schon genug Geld?“
„Hat er. Und meines Vaters Frau geheiratet.“
„War die nicht mal mit dir liiert?“
„Genau.“
„Susi...?“

Eine Diva. Die zwischen endlosen Abstürzen jeden fickte. Die sich mit Aids und Hepa C infizierte.
Die sich als begehbarer Laufsteg selbst inszenierte; mit Magenblutungen, Notaufnahme -, Zwangsentzug mit Katze Muschi. Als wäre ihr durch das reiche Leben schlecht geworden, kotzte sie (es aus). Die Reste von ihr sitzen nun im Rollstuhl, den Kühne ab und an durch den Park schiebt.

„Liebst du sie noch?“
„Anders. Aber irgendwie schon; vielleicht, weil ich Kühne so intensiv hasse...“
„Wegen dem Entzug?“
„Wegen allem.“

So läuft Essig II unterm Radar. Stakst zweimal Dönerbude und zurück. Will als Nachtportier in der Balu- Bar anfangen, weil man da seine Ruhe hat. Dabei ist er Knastschwul geworden und kann es nicht mehr ablegen. Weil es ihn zärtlich macht, weich wie Fischsuppe. Sagt man. Bestätigt die Kneipenwirtin. Wenn sie ihn morgens um 4 im Windfang ablegt, um die Kneipe durchzuwischen, die Rollos runterzulassen und Feierabend zu machen. Um ihn gegen Mittag wieder rein zulassen, - als würde sich ein Kreis schließen, einer des Lebens und Sterbens; sollten ihn die Nacht- Ratten nicht mitgenommen haben. Die Korruption der Natur. Weil schräg gegenüber der Kneipe ein Kaffee- Achteck steht. Nicht sehr schmuck, dennoch gut frequentiert, weil shoppen unter Freunden Spaß macht. Die Reibung am Split. Als Tipp, nur mal so.

Was würdest du tun wenn sie dich nicht zu mir ließen
Und was
Um mir zu entkommen
Meine Fragen unbeantwortet zu lassen
Den Weg ohne zögern alleine zu gehen
Was würdest du tun wenn du dich nicht zu dir selbst lässt
Es mehrmals versuchen oder aufgeben
Wie du mich aufgegeben hast
Was würdest du sagen wenn ich okay sage
Lass es einfach
Mach dein eigenes Ding denn es spielt keine Rolle was ich will
Was
Wenn ich sage flieg Vogel
Gib Gas und überwinde mich
Verschiebe es nicht denn
Ich sage nicht nein oder halte dich ab zu tun was du willst
Im Gegenteil
Ich freue mich wenn es dir gelingt
Wenn du es versuchst bis es klappt und nicht entmutigen lässt
Weil es alles ändern wird
Weil es dich ändern wird
Weil es mich jetzt schon verändert wenn ich daran denke wie du dich vom Acker machst
Und ich frei bin
Verstehst du
Wie eine Kette reißt
Eine Chemie die nicht mehr stimmt
Dann mach einfach dein Ding
Versuche es noch mal und noch mal und noch mal
Weil es dein Recht ist wegzuwerfen was du willst
Weil dein Leben dir gehört wie die Uhr die du trägst
Und das Datum ab wann ich nicht mehr bei dir bin
längst festgeschrieben steht
Und es ist schon spät sehr spät
So spät wie ich bin

16.sept.2017 michaelkoehn

https://www.amazon.de/ICH-Merkels-Deutschland-Michael-K%C3%B6hn-ebook/dp/B075LNWGVX/ref=la_B001K1G82W_1_13?s=books&ie=UTF8&qid=1505371887&sr=1-13

michaelkoehn
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Veröffentlicht am 16.09.2017. Dieser Text wurde bereits 108 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 21.10.2017.
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