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Verfeinerung der Theorie der ökonomischen Prinzipien der Ehe und PartnerschaftenInhaltsverzeichnisDie Theorie des Sexverbrechens

Ökonomische Schwierigkeiten von subjektiven und objektiven Prinzipien der Partnerschaften - ein Fragment

Satire zum Thema Frauen/ Männer


von Augustus

Nach der „Relativitätstheorie des ungleichen Alters“ hebt die Natur die durch die Gesellschaft emittierte Grenze gleichaltriger Partner auf und sieht Partnerschaften ungleichen Alters als eine natürliche Art an.
Aus ökonomischen Gesichtspunkten möchten wir heute die Schwierigkeit der Partnerfindung in einer demokratischen durchstrukturierten Gesellschaft ab einem gewissen erreichten Alter – trotz der begünstigten Theorie des ungleichen Alters für diese Menschen – näher betrachten.
Es ist wohl wahr, dass ab einem gewissen Alter – schätzungsweise ab dem 40sten Lebensjahr – der Schwierigkeitsgrad exponentiell steigt einen „passenden“ Partner zu finden. Jemand „neues“ kennen zu lernen ist mit Hilfe der Apps wie Tinder oder Facebook nicht schwer, jedoch jemanden, der zu den eigenen elementarsten Merkmalen passt, zu finden, das ist womöglich keine einfache Sache, die zur Folge hat, dass nur noch ein Austausch von losen Verbindungen mit dem Ziel der eigenen Bedürfnisbefriedigung stattfindet. Hinzu kommt, dass zu bestimmten Zeiten die eigenen Bedürfnisse die eigenen elementaren Merkmale überdecken, wie im Winter der Schnee die Wiese überdeckt, wobei hier nicht mehr die Wiese im Vordergrund steht, sondern der Schnee, und dort stehen die eigenen Bedürfnisse im Vordergrund und weniger bis gar nicht findet dann eine kritische Untersuchung und der Vergleich der eigenen Merkmalen mit dem des „neuen“ Partners statt.
Nichtdestotrotz überwiegt der Reiz immer dem Neuen. Vorerst. Bis die tatsächlichen eigenen elementaren Merkmale langsam hervortreten, wie der Schnee irgendwann abschmilzt und die Wiese offenbart – also die eigenste Grundstimmung resp. den Bass oder den Takt der Seele. Erst dann wird sichtbar, ob die beiden elementarsten Merkmale von Mann und Frau zueinander passen.
Interessant ist, dass selbst im Laufe einer Partnerschaft Vergleiche mit anderen Partnerschaften aufgestellt werden, wodurch bisher inexistente Wünsche existenzberechtigt werden, wie etwa der Kinderwunsch.
Wenn sich aber jetzt herausstellt, dass die Partnerin jenseits der Jahre ist, wo sie einem erhöhten Risiko ausgesetzt ist ein Kind auf die Welt zu bringen, so ist der männliche Partner geneigt, der – in diesem unseren Fall – wesentlich jünger ist, mehr seinem Fortpflanzungswunsch als dem Verständnis für seine Partnerin, zu folgen.  Ein Konflikt ist damit schon vorprogrammiert, noch ehe dieser Konflikt tatsächlich zum Vorschein kam, weil die von der Natur in den Menschen hineingelegten inneren Stränge sich in Partnerschaften sowohl miteinander verstricken müssen. Das Verständnis und die Überwindung von Konflikten in Partnerschaften schaffen eine Art „Rezeptoren“ an den Konflikten, woran beide Partner anknüpfen können.
Jeder Konflikt ist zunächst von den Partnern unabhängig und eigenständig zu betrachten, in der Praxis jedoch werden die Konflikte abhängig vom anderen Partner gemacht. Jener Konflikt wird objektiv behandelt, dieser subjektiv. Jene mit zwei Kräften behandelt, dieser mit Kraft und Gegenkraft, wobei dieser viel schwieriger zu lösen sein wird, weshalb diese Partnerschaften einem erhöhten Zerfallsrisiko ausgesetzt sind.
Wobei hier auch wieder das Kräfteverhältnis zu berücksichtigen ist. Ist z.B. einer der beiden Partner der Alleinentscheider bei Konflikten, oder werden in geschlossenen Partnerschaften Konflikte einfach unterdrückt, weil sich die eigenen Empfindungen und Gedanken einer vorgefertigten Rolle, die nur bestimmte Empfindungen und Gedanken zulässt, unterordnen.
Die auftretenden Konflikte können, müssen aber eine Partnerschaften nicht zum Zerfall zwingen. Die Reaktion und die Fähigkeit Lösungen zu generieren ist entscheidend, wenn auch hier die Gefahr besteht, dass ein Partner einseitig mehr als der andere in eine "unpassende" Partnerschaft investiert.
Die Überlebensdauer einer Partnerschaft fußt auf vielerlei ökonomischen und naturbedingten Faktoren. Religion und Staat unterstützen diese Überlebensdauer – dies aber widerspricht der Selbstregulierung der Partnerschaft und führt m.E. zu einer längeren Quälerei einer Partnerschaft, wenn es sich nach einiger Zeit herausstellt, dass man zueinander nicht passt, so wird diese nur noch künstlich aufrechterhalten – während der Zerfall der Partnerschaft schon längst – unabhängig vom unbedingt Zusammenbleiben Müssens – vollzogen ist.
Wenn der Markt für die Menschen jenseits der 50er, Geschiedene mit Kindern oder schon mit Enkelkindern bietet, so empfiehlt es sich „unvoreingenommen“ zu sein. Denn jeder weitere „Überprüfung“ führt zum Nachteil der Partnerschaft, was sich nur günstig für die Einsamkeit auswirkt, also den Status Quo. Wobei auch hier mit der Gefahr zu rechnen ist, dass der Schnee eines Tages abschmilzt.

Verfeinerung der Theorie der ökonomischen Prinzipien der Ehe und PartnerschaftenInhaltsverzeichnisDie Theorie des Sexverbrechens
Augustus
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Dies ist ein Blatt des mehrteiligen Textes ökonomische Betrachtungen.
Veröffentlicht am 03.10.2017. Textlänge: 648 Wörter; dieser Text wurde bereits 176 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 18.12.2019.
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