Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
Thomas-Wiefelhaus (12.07.), FliegendeWorte (04.07.), Buchstabensalat (04.07.), Lir (04.07.), Mondscheinsonate (02.07.), hanswerner (30.06.), Gehirnmaschine (29.06.), Jedermann (29.06.), Entscheidungsrausch (26.06.), Unhaltbar87 (14.06.), HerrNadler (10.06.), Franko (06.06.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 612 Autoren* und 70 Lesern*. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.

(*Im Gegensatz zu allen anderen Literaturforen zählen wir nur die aktiven Mitglieder, da wir uns als Community verstehen und nicht als Archiv toter Texte. Würden wir alle Nutzer zählen, die sich seit Gründung hier angemeldet haben, und nur die abziehen, die sich selbst wieder abgemeldet haben oder rausgeworfen wurden, kämen wir auf 15.005 Mitglieder und 436.823 Texte. Musste auch mal gesagt werden.)

Genre des Tages, 14.07.2020:
Anekdote
Die Anekdote ist ein kurzer Prosatext; eine kurze Erzählung zur Charakterisierung einer historischen Person oder... weiterlesen
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  Diskriminierung von Ralf_Renkking (13.07.20)
Recht lang:  Geistig-autogenes Verhalten im Rahmen der kollektiven Lehrverweigerung von Melodia (1374 Worte)
Wenig kommentiert:  Ein Duell auf Augenhöhe? von Bluebird (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  Revanche von Ralf_Renkking (nur 22 Aufrufe)
alle Anekdoten
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:

Apfeltage regnen
von unangepasste
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil es bei KV viele kommunikative Autoren gibt" (DerHerrSchädel)
WahrheitsfindungenInhaltsverzeichnisIm Aufmerksamkeitswettbewerb

Meinungsgeplapper oder Wettkampf der Fiktionen?

Kurzprosa zum Thema Kommunikation/ Dialog


von Sätzer

Die sogenannten Sozialen Medien bestimmen heute immer mehr das private und zunehmend das öffentliche Meinungsbild. Menschen agieren schneller, sprunghafter, oft härter, hysterischer und teils beleidigender, als in früheren Zeiten. Der Wahrheitsgehalt von Informationen ist kaum noch überprüfbar. Trotzdem werden sie nicht mehr nur passiv aufgenommen, sondern aktiv verbreitet. Das in immer höherer Taktung. Man hat das Gefühl von Aktivität und Macht, mit dem Anspruch gehört zu werden und zu wirken. Einzelne wähnen sich in einer gewissen Kraft, die ihnen Selbstbewusstsein vorgaukelt. Geboren nicht aus Wissen und Erfahrung, sondern aus der Flut von Informationen, die auf jeden einstürmen und nicht abebben. Ein Reinigungsprozess dieser Gedanken- und Informationsflut wird immer schwieriger.
Positiv betrachtet – in demokratischem Sinne - gibt es praktisch keine Zensur. Der User, der im Netz Gedanken absondert, braucht kaum Angst vor möglichen Folgen seiner Aktivitäten zu haben. Allerdings können Pöbeleien ausufern und menschliche Normen rücksichtslos verletzt werden.

Politische Wahlkämpfe gewinnen eine neue Dimension und werden unberechenbarer im Vergleich zu einer herkömmlichen Demoskopie. Entscheidend ist, wer die besseren Erfinder im Netzgeplapper sind. Es kommt darauf an, die Themen zu entführen und zu übernehmen, um Wähler zu gewinnen. Dabei wird Informationsmüll auf derselben Ebene behandelt wie die Wahrheit.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Gerhard-W. (78) (10.10.2017)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diesen Kommentar melden
Sätzer meinte dazu am 10.10.2017:
Na, hoffentlich reicht deine eine Stimme. Vielleicht solltest du noch ein bisschen bloggen LG Uwe
diese Antwort melden
AZU20
Kommentar von AZU20 (10.10.2017)
Wie recht Du hast. LG
diesen Kommentar melden
Sätzer antwortete darauf am 10.10.2017:
Tja, eine "schöne" neue Welt: Direkte Demokratie versus Informationsmacht. Warten wir, was Niedersachsen bringt.
Dank dir für die Empfehlung und einen schönen Tag. LG Uwe
diese Antwort melden
Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (10.10.2017)
Ist der zentrale Begriff schon ein überall etablierter, feststehenter Begriff? Falls nicht, müsste man "soziale Medien" schreiben und das Adjektiv klein geschrieben lassen. Korrekt ist "Social Media" mit Majuskeln, wobei dann "S/soziale Medien" wie eine schlechte Überstzung klingt. Ich würde "soziale Netzwerke" schreiben, wobei das wiederum nicht 100%ug synoym zu "Social Media" ist. Ein Begriffsproblem. In seriösen Veröffentlichungen sieht man Deine Schreibweise "Soziale Medien" jedenfalls nicht.
diesen Kommentar melden
Sätzer schrieb daraufhin am 10.10.2017:
Ich wollte es erst klein schreiben, aber ich denke, dass inzwischen ein feststehender Begriff besser ist, denn echte soziale Medien sind es nicht mehr, da viel zu viel in unsozialen Bereichen gewütet wird. Ich glaube, dass es zu einem feststehenden Begriff werden wird. wetten?
diese Antwort melden
EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (10.10.2017)
Ein wichtiger Text. Wenn es nicht mehr gelingt, Nachrichten auf ihren Tatsachengehalt zu überprüfen, werden Wahlkämpfe von denen gewonnen, die sie am besten fälschen.
LG
Ekki
diesen Kommentar melden
Sätzer äußerte darauf am 10.10.2017:
Jüngere Leute lesen ja kaum noch die etablierte Presse, sehen nur noch Kommerzsender und informieren sich im Internet, lesen sicher auch nicht diesen Text.
Dank dir für deine Empfehlung und wünsche einen schönen Tag. LG Uwe
diese Antwort melden
GastIltis
Kommentar von GastIltis (10.10.2017)
Hallo Uwe, früher gingen die Leute auf die Straße. Es war ein gesellschaftliches, ein soziales Ereignis, weil ihnen etwas nicht passte, sie Schwierigkeiten hatten, hungern mussten oder die Not überhand nahm. Heute passt jemand die Nase, Hautfarbe, Religion, Parteizugehörigkeit, Heimatlosigkeit eines Flüchtigen nicht und er lässt sich darüber im Internet aus. Weil er sozial denkt oder in der Richtung handeln will? Der persönliche Bezug ist inzwischen verloren gegangen. Deutschland wird am Hindukusch verteidigt. Syrien liegt vor der Tür, Afghanistan gleich dahinter. Unsoziales Gefasel versteckt sich hinter seriös scheinenden Begriffen. Alle machen mit, weil es modern und chic ist. Dummheit wird belohnt. Alles ist Trump(f). Dein Beitrag bringt es in die richtige Richtung. Drohen bringt nichts mehr. Drohnen müssen her. Wir schaffen das. LG von Giltis.
diesen Kommentar melden
Sätzer ergänzte dazu am 11.10.2017:
Ich sehe, du hast den vollen Durchblick )
Dank dir auch für die Empfehlung und LG Uwe
diese Antwort melden
Kommentar von LottaManguetti (59) (10.10.2017)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diesen Kommentar melden
Festil (59) meinte dazu am 10.10.2017:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diese Antwort melden
Sätzer meinte dazu am 11.10.2017:
Ja, ich habs auch übersehen. Danke für den Hinweis Lotta. LG Uwe
diese Antwort melden
Graeculus (69) meinte dazu am 11.10.2017:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diese Antwort melden
Sätzer meinte dazu am 11.10.2017:
Danke, stimmt. Ich hab den Satz überarbeitet. LG Uwe
diese Antwort melden

WahrheitsfindungenInhaltsverzeichnisIm Aufmerksamkeitswettbewerb
Sätzer
Zur Autorenseite
Zum Steckbrief
Zum Aktivitäts-Index
Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Politik - Gesellschaft (Kurze Prosa).
Veröffentlicht am 10.10.2017, 4 mal überarbeitet (letzte Änderung am 16.10.2017). Textlänge: 195 Wörter; dieser Text wurde bereits 555 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 09.07.2020.
Was meinst Du?
Diesen Text kommentieren
Mehr über Sätzer
Mehr von Sätzer
Mail an Sätzer
Blättern:
voriger Text
nächster Text
Weitere 10 neue Kurzprosatexte von Sätzer:
Nackt unter freiem Himmel Das Herz wieder weit machen Kreatives Denken und Arbeiten Ein denkwürdiger Ausflug Der Mann, der zu viel redete Linien Wieder ein Tag Leben So long Steinschlag Macht, Pracht und Hunger
Mehr zum Thema "Kommunikation/ Dialog" von Sätzer:
Der Mann, der zu viel redete Von der Schwierigkeit mit der Toleranz Ein hartes Wort Die wütende Schauspielerin Expertenrunde zur Rettung der Welt Die Angst vor der Stille Auch eine Art Notfall Es wurde nichts erlogen Von der Dehnung der Zeit im gespräch Dazwischen Ich hab Recht! … Nein, ich hab Recht! Der Slow-Media-Club Das Meeting oder Kakofonie auf dem Hühnerhof Das Loch
Was schreiben andere zum Thema "Kommunikation/ Dialog"?
Wenn einer Unfug (tueichler) Substitution (Matthias_B) Kommunikationsschaltkreise (DanceWith1Life) Ich sag dir mal was, Kollege... (klaatu) Beim Lesen eines Buches (Ralf_Renkking) Hör mir zu (ReinhardGroßmann) schwierige gespräche (Bohemien) Für meine Freunde (Terminator) Fußballfachsimpelei (Carlito) GS220 Massenfetzen (kaltric) und 206 weitere Texte.
Dieser Text ist höchstwahrscheinlich urheberrechtlich geschützt. mehr Infos dazu
diesen Text melden
© 2002-2020 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2020 keinVerlag.de