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Psychotraumatin

Lied zum Thema Psyche


von Schachtfalter

Weltentfremdet mich
Für nichts, verwendet mich
Entstellt und ersetzt mich
Bestattet, vergesst mich

Und mehr

Seht mich an, erkennt mich
Rahmt mich ein, erhängt mich
Legt mich ab, bedeckt mich
Verliert mich, versteckt mich

Mehr als das

Gebärt und bereut mich
Zerteilt und zerstäubt mich
Belächelt und beweint mich
Wartet nicht, entreimt mich

Und viel mehr

Muss geschehen
Um ein Schluss zu sein
Es reißt mich nicht entzwei
Es ist schon längst verheilt
Verzeiht

Anmerkung von Schachtfalter:

Traumatin ist ein Hormon, das vom Körper bei Verletzungen eingesetzt wird, um die Zellteilung anzuregen, damit die Verletzung schneller verheilt.


 
 

Kommentare zu diesem Text


tulpenrot
Kommentar von tulpenrot (12.10.2017)
Ich schleich heute schon den ganzen Tag um diesen Text herum und wusste nicht recht, was es dazu zu sagen gäbe. Aber es MUSS doch was zu sagen geben! Der Text will doch was sagen.....

Also fang ich heute Abend doch mal an mit einem Kommentar:
Der Text ist traurig, beschreibt einen Menschen, der selbstzerstörerisch denkt, auch von anderen nur verletzendes Verhalten kennen gelernt hat und dennoch aus diesem Kreislauf ausbrechen konnte. Er ist nicht daran zerbrochen - im Gegenteil, er teilt mit, dass alle Widerwärtigkeiten, die er von anderen erfahren hat oder noch erfährt, ihm nichts anhaben können. Eine solche Erfahrung finde ich ermutigend.
Die überraschenden Binnenreime sind mir aufgefallen.

Ich geb mal ein Sternchen!
LG
tulpenrot

Kommentar geändert am 12.10.2017 um 20:03 Uhr
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Schachtfalter meinte dazu am 12.10.2017:
Huhu!
Ich war auch der Meinung, ich hätte schon den ganzen Tag einen tulpenroten Fuchs durch die Büsche huschen sehen.
Ich habe dieses Lied vor 10 Jahren als Antwort auf die Gothic-Szene geschrieben. Es ist eher ein Wunsch, dass Menschen, die in irgendeiner Weise Gewalt ausüben, nichts zerstören, was nicht heilen kann.
Sternchen! Es fehlt nur noch ein Mond und ein Schlaflied.
Gute Nacht
Schnarchfalter
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tulpenrot antwortete darauf am 12.10.2017:
Schlaflied? Gegen dein Schnarchkonzert komm ich nicht an! Aber ich schieb mal die Wolken weg und dann siehst du den Mond, wenn du die Augen noch mal auffaltest.
Mit der Gothikszene hätte ich den Text jetzt nicht in Verbindung gebracht.
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Schachtfalter schrieb daraufhin am 13.10.2017:
Ich beneide Dich um Deine Wolkenschieberfähigkeiten!

Ist eher ein Gegenentwurf. Ich hatte den Eindruck, dass die meisten Goths von ihren psychischen Problemen fast schon abhängig waren, als wären ihre Krankheiten alles was sie ausmachen.
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tulpenrot äußerte darauf am 13.10.2017:
Auf diesem Hintergrund verstehe ich den Text jetzt anders - also auch so, wie du unten bei Ekki erwidert hast - die Sturheit spielt eine Rolle.
Ich hatte zwar Menschen in meiner weiteren Umgebung, die sich der Gothikszene zurechneten, aber so richtig befasst hab ich mich nie damit.
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (12.10.2017)
Ich weiß nicht, ob es solche Gelassenheit gibt, aber sie ist wünschenswert.
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Schachtfalter ergänzte dazu am 12.10.2017:
Ja, das wäre auch mein Wunsch. Ich sehe darin aber auch viel Sturheit.
Danke und gute Nacht
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