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Kurzprosa zum Thema Allzu Menschliches


von Sätzer

Er erinnert sich an ihre Adresse aus seiner fortgeschrittenen Jugendzeit und kramt die Gasse, das Haus und die Wohnung aus dem Abfallspeicher seines Langzeitgedächtnisses hervor. Dort liegen haufenweise Gegenstände, Gesichter und Geschehnisse, die er längst vergessen geglaubt hatte.
Tage und Jahre waren vergangen, verloschen irgendwo am westlichen Horizont der Hafenstadt, vor den Fenstern seiner Wohnung am Hafendamm. Die lange Zeit hatte Gegenstände, Menschen und Ereignisse mit sich fort genommen. In der Abenddämmerung blieb nur noch der Duft von Anne, der Klang ihrer Stimme, ihre Berührung. Sie war vor acht Jahren gestorben.
Das Leid war für ihn der sichtbare Beweis all dessen, was er verloren hatte. Wovon er sich hatte trennen und was er hat zurücklassen müssen. Seit jeher besaß er wenig. Deshalb schätzte er das, was er hatte. Mehr als andere mit Glück und weniger harten Lebenserfahrungen.
Er sieht klar vor sich, dass all das, was heute auf der Welt geschieht, nicht mehr lange anhält, denn viele Menschen mögen es nicht, wenn es gut läuft. In prosperierenden Ländern tun sie so, als wären sie schrecklich zufrieden, demonstrieren sogar lautstark ihre Freude. Aber in Wirklichkeit knirschen sie vor Wut mit den Zähnen. Denn sie wollen ständig, dass es noch besser wird, weil sie kein Maß kennen. Natürlich taucht dann sofort ein Nazi oder ein Kommunist auf, je nach Bedarf.
Er ist es leid. Doch der Tod will ihn noch nicht holen. Der bestimmt immer selbst den Augenblick seines Besuches und erscheint niemals auf Bestellung. Es sei denn ein Mensch zwingt ihn herbei.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Stelzie
Kommentar von Stelzie (13.10.2017)
Da man nur verlieren kann, was man einst besaß und er sich dessen wohl bewusst ist, zählt er doch irgendwie zu den glücklichen Menschen.
Liebe Grüße
Kerstin
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Sätzer meinte dazu am 14.10.2017:
Kann man so sehen.
Dank dir für die Empfehlung und LG Uwe
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Phasen des Lebens (Kurze Prosa).
Veröffentlicht am 13.10.2017, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 22.10.2017). Textlänge: 251 Wörter; dieser Text wurde bereits 605 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 24.05.2020.
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