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Forschende auf der Jagd nach dem Durchbruch

Gedanke zum Thema Andere Welten


von LotharAtzert

In den Augen feinstofflicher Wesen sind Wissenschaftler eine spezielle Art Geisteskranker, die nach ihnen sucht - sie selbst sprechen von Beweisen - nachdem sie den Planeten Erde nahezu in einen Friedhof von Zombis verwandelten. Fände die Wissenschaft diese Beweise für die Existenz höherer Lebensformen - und sie vermuten, daß es nur eine Frage der Zeit sei - wäre das das Ende der Menschheit, nach dem Modell von Atlantis, dessen geografische Lage die Narren nach Platon immer noch suchen.
(Atlantis zeichnete das Bild vom kollektiven Untergang durch Mißbrauch von Kräften, für die man nicht reif war.)
Das ist nur halb so zynisch formuliert, wie die Häme jener an Hybris Infizierten uns, den irdischen Sprechern der Bewußtseinsklaren, kübelweise mit Beweisforderungen überschütten und bei jeder Gelegenheit der Lächerlichkeit preisgeben.
Wie sie den Planeten zerstören, so zerstören sie akribisch alles, womit sie in Berührung kommen - solange sie nicht in sich selbst nach Klärung suchen, um sich zu verwandeln, wozu derzeit nur Einzelne und die nur überaus zögerlich bereit sind, nicht zuletzt wegen der damit einhergehenden Vereinsamung, sowie zahlloser gesellschaftlicher Restriktionen.
Wir, die von den Lichtwesen in ihre Praktiken Eingeweihten (-was nicht heißen soll, daß wir uns ihnen ähnlich dächten), sind die vermittelnden Ansprechpartner, oder niemand!

Ich weiß nicht, was an dem Gedanken so schwierig ist, daß man sich selbst erst klären muß, bevor man klar sieht - und doch kommem dem nur wenige nach. Vermutlich halten sich die meisten für geistesklar. Buddha sagt hierzu: Erst wer Anhaftung, Abneigung und Unwissenheit überwunden hat, der ist klar.
Das impliziert: wer anhaftet, ist es nicht. Wobei es keine Rolle spielt, an was einer haftet. Ich zum Beispiel hafte an solchen Aussagen. Wobei ich mir einrede, es sei Medizin, an Buddha zu haften, der das Nicht-Selbst lehrte. Das Nichtselbst ist kein Nichtselbst, wie das irrende Selbst ein irrendes Selbst ist. Das Nichtselbst ist leer an Attributen. Und eben so klar.
Und so haftet die Wissenschaft am objektiven Beweis. Jeder einzelne Wissenschaftler subjektiv bei sich haftet am objektiven Beweis - das hat jeder Einzelne als Soll auf seinem Konto.
Haften bedeutet immer ein Haften an Verzehrbarem. Solange man Wegzehrung hat, ist der Fresstrieb zufrieden. Ist aber alles aufgezehrt, erlischt die Flamme und der Tod frißt uns.
Üblicherweise lieben wir jene, die unsere Ansicht bestätigen. Dem Widersprechenden ist man weniger zugeneigt - und da beginnt die Abneigung. Wir haften an Bestätigung und empfinden Abneigung gegen Zurückweisung.  Beides die Pole der Unwissenheit, die sich zusammengefasst "Ich" nennen. Was draußen in der objektiven Welt herumschwirrt, ist das, was ich in mir verdrängte. Wo nichts mehr verdrängt wird, ist bald alles offenbar.
Wenn ich das also verstehe, beginnt die Morgenlandreise ins eigene Innere. Und wie es sich klärt im Bewußtsein, klären sich alle trüben Erscheinungen, meine Damen und Herren, liebe Monde, was soll ich noch sagen: genießen Sie den Tanz ums Licht.


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Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Bette (70) (18.10.2017)
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LotharAtzert meinte dazu am 18.10.2017:
Vielen Dank, Bette. Anlaß war wieder mal eine Flut von Schriften, wo man sich sicher war, höheren Lebensformen mittels Wissenschaft auf der Spur zu sein. Schriften, die von Anmaßung und Hybris nur so strotzten - hier im kV. Mein Text schrieb sich daraufhin fast von selbst.
Gruß
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Kommentar von Festil (59) (18.10.2017)
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LotharAtzert antwortete darauf am 18.10.2017:
Ja Festil, über Zufall/Nichtzufall wird auch höchstens noch auf kV gestritten. Von den immer gleichen Protagonisten, die darin die Gestaltung ihres Lebensabends sehen. Ob's zum lachen oder zum weinen ist, möge jeder für sich entscheiden.
Stephen Hawkins - ich kenne ihn nicht wirklich, da er nicht im Ruf stand, spirituell zu sein. Aber immerhin, er ist Steinbock und die denken nie hopplahopp.
Danke, auch für die Verteidigung vor Trekan - hab keine Ahnung, was der immer mit seinem Lollo bewirken will.
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ManMan
Kommentar von ManMan (18.10.2017)
"Und so haftet die Wissenschaft am objektiven Beweis." Siehst du eine Alternative zu solchem Vorgehen?
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LotharAtzert schrieb daraufhin am 18.10.2017:
Über die Alternative zu schreiben ist ja meine Absicht. Nicht nur in dieser Schrift, sogar in den meisten hier eingestellten Werken:
Erst ist das Subjekt zu klären. Was kann man tun? -
Wenn ein Schlammloch aufgerührt wird, ist das Wasser trüb (-das entspricht unserem ungeklärten Bewußtseinszustand) und undurchsichtig. Hört man aber auf, darin herumzurühren und wartet eine Weile (=Synonym für Meditation), so setzen sich die Partikel allmählich wieder auf den Grund, den man irgendwann wieder sehen kann.


Was wir "objektiv" nennen, ist eine kollektive Illusion, die aber erst erkennbar wird, wenn das Subjekt geklärt ist. Deshalb ist auch eine Diskussion darüber nicht zielführend, da sie nur dem Aufrühren des Schlammlochs entspricht.
Danke fürs Interesse.
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LotharAtzert äußerte darauf am 18.10.2017:
Dafür erhebe ich den Anspruch auf eine gesunde Erde für alle!
Wenn das Gegenteil geschieht, so habe ich (mindestens) die Pflicht, die Verbockenden zu benennen.
Aristoteles beschrieb einst den Kreis der vier Kausalitäten (hat er geklaut, aber das ist wieder ein anderes Thema), wobei die erste die Causa materialis ist und die vierte die Causa finalis - entsprechend zur Spiritualität: der alles bewirkende Grund.
Möchtest Du, Piri, tatsächlich das vierte Viertel aus dem unteilbaren Kreis herausnehmen, um zu sagen, daß die Finalität von der Materialität die Finger lassen soll? ()
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LotharAtzert ergänzte dazu am 18.10.2017:
Wir können gern darüber reden, aber sobald man ins Detail geht, wirs'd natürlich immer komplizierter. Daß (auf der Erde) eins am andern hängt, ist auch bis zu mir vorgedrungen. Es sind nicht nur die Wissenschaftler, sondern das Trio aus Politik, Wissenschaft und Industrie, welches sich wechselweise fördert und zwar global.
Ich verstehe Deine Intention, doch ändert es nichts daran, daß jeder bei sich anfangen muß mit der Klärung und wenn mein Nachbar sagt "darauf hab ich kein Bock", dann darf ich mich nicht durch ihn ablenken lassen und mit ihm diskutieren "wenn alle so dächten, dann ...".
"Finalitäten jener Menschen, die die Materialität ausbeuten" - dieser Satz ist mir unverständlich, ebenso das "ihrer Finalität folgend". Ein dem Irdischen Enthobener (-Finalist - Mystiker) ist kein Ausbeuter und ein Ausbeuter ist kein Vollendeter. Finalität ist etwas prinzipielles, welches alles andere be-dingt, sie ist die Wirklichkeit sowohl im Bewirken, als auch im Bewirkten, nicht irgendein persönlicher Abschluß. Vielleicht sollten wir das Prinzip einmal genauer betrachten - aber dann würde ich Dir mein Thema aufdrücken und das will ich nicht.
Danke auch Dir für die Anregung.
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LotharAtzert meinte dazu am 18.10.2017:
Kleiner Fehler meinerseits noch. Es sollte heißen: " ... sie ist die Wirklichkeit sowohl im Bewirkenden, als auch im Erwirkten.
OK, ich werde mich des Themas annehmen. Nur heute nicht mehr ...
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Habakuk
Kommentar von Habakuk (18.10.2017)
Würden die Pforten der Wahrnehmung gereinigt, erschiene den Menschen alles, wie es ist: unendlich. (William Blake)
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LotharAtzert meinte dazu am 18.10.2017:
Meinen allertiefsten Respekt vor William Blake.
Danke Dir
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LotharAtzert meinte dazu am 18.10.2017:
Meinen allertiefsten Respekt vor William Blake.
Danke Dir
Einmal hätte auch gereicht ...

Antwort geändert am 18.10.2017 um 14:29 Uhr
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