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Kurzprosa zum Thema Alles und Nichts...


von Sätzer

Seine Wut schoss heraus wie Wasser aus einem geknickten Schlauch, das durch zunehmenden Druck wieder freien Lauf nehmen konnte. Anschließendes Grinsen klebte im Gesicht wie die Reste eines Regenschauers in einer Pfütze. Bei ihr breitete sich Verstimmung aus, so als hätte er mit seiner Beschimpfung das feste Gebäude ihrer erst kürzlich befriedeten Beziehung niedergerissen. Keinerlei Erleichterung erwärmte den Raum. Sich verschiebende Blickgewichte brachten auch keine Lösung. Langanhaltendes Schweigen trat ein: Tage …, Wochen …, Monate …, Jahre.
Wenn sie noch leben sollten, ginge das vermutlich immer so weiter.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Stelzie
Kommentar von Stelzie (20.10.2017)
Lebten sie jemals oder stritten sie nur? ;))
Liebe Grüße
Kerstin
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Sätzer meinte dazu am 20.10.2017:
Woher soll ich das denn wissen?
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Stelzie antwortete darauf am 20.10.2017:
Weil es dein Text ist? Ich wollte damit nur sagen, dass ein schweigsam streitendes Leben kein Leben ist. Die Frage war natürlich rein rhetorisch.
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Sätzer schrieb daraufhin am 20.10.2017:
Klar gibt es solche Ehen. Vor allem in der Generation, die im Krieg geheiratet hat und dann die Paare nachher feststellt haben, dass sie überhaupt nicht zusammenpassen. Scheidungen waren zu der Zeit oft nicht möglich, z.B. weil ein Arrbeitgeber, sei es ein kirchlicher oder ein staatlicher, dieses mit Entlassung beantwortet hätte. So haben die Menschen gestritten (natürlich kann ein Streit auch klären) und habens irgendwann aufgegeben, kaum noch miteinander geredet.
Langanhaltendes Schweigen muss nicht konkret heißen, dass überhaupt nicht mehr geredet wird. Die Aussage ist sinnbildlich gemeint. Es gibt keinen wirklichen Austausch mehr.
Ich kenne solche Fälle aus den 50er/60er-Jahren.
Heutzutage ist es viel einfacher auseinander zu gehen.

Mir gings hier nur um eine literarische Kurzfassung des Phänomens "Schweigen", sich nichts mehr zu sagen haben.
Dank für deine Empfehlung und LG Uwe

Antwort geändert am 20.10.2017 um 10:19 Uhr


Antwort geändert am 20.10.2017 um 10:23 Uhr
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Stelzie äußerte darauf am 20.10.2017:
Habe ich auch genau so gelesen.
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (20.10.2017)
Dieses verstockte Schweigen kam tatsächlich zwischen Paaren, die nicht zueinander passten, in den 50er und 60er Jahren häufig vor.
LG
Ekki
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Sätzer ergänzte dazu am 20.10.2017:
Das beruhte sicher zu einem großen Teil auf den schrecklichen Kriegerlebnissen, über die Menschen ungern oder garnicht redeten, und der Not danach. Außerdem waren die Frauen i.d.R. materiell total abhängig von den Männern und haben deshalb Vieles ertragen. Wahrscheinlich können das jüngere Menschen nicht nachvollziehen.
Dank dir für die Empfehlung und LG Uwe
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AZU20
Kommentar von AZU20 (20.10.2017)
Soll vorkommen. LG
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Sätzer meinte dazu am 20.10.2017:
Hm, ja. Danke für die Empfehlung. LG Uwe
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ManMan
Kommentar von ManMan (20.10.2017)
Aus einem geknickten Schlauch schießt kein Wasser heraus, weil man ihn deshalb knickt, damit nichts herausschießt, wenn er geknickt ist.... Oder hast du mit Schläuchen andere Erfahrungen gemacht?
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Sätzer meinte dazu am 20.10.2017:
Da steh ich auf dem Schlauch. Natürlich hast du im physikalischen Sinne Recht, aber das Wasser schießt raus, wenn ich den Schlauch entknicke. Mal sehen, was sich da besser formulieren läßt, damit die Fantasie des Lesers nicht überstrapaziert wird.
LG Uwe
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Sätzer meinte dazu am 20.10.2017:
Habs jetzt physikalisch korrekt geschrieben, beeinträchtigt allerdings, literarisch betrachtet, die Metapher etwas für meinen Geschmack. Vielleicht hast du noch eine bessere Idee?!
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Kommentar von 9miles (53) (20.10.2017)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Sätzer meinte dazu am 20.10.2017:
Ich weiß nicht - Professionalität? Belletristik schreib ich erst seit ca. fünf Jahren nur so als Hobby. Mein Sachbuch Jahre davor aus professionell beruflicher und auch persönlicher Erfahrung.

Bei der Idee mit dem geknickten Schlauch, der den Wasserstrahl mit Druck herausläßt, ging ich davon aus, dass der Leser das schon auf die Reihe bekommt. Aber die Physik ist eine mächtigere Wissenschaft als die Konstruktion von Metaphern
Ich mache das nicht extra. Wenn du das so sagst, dann könnte man annehmen, dass manche SchreiberInnen (du?) sowas machen, um Kommentare zu generieren. Clever, aber unbefriedigender Selbstbetrug.
LG Uwe
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ManMan
Kommentar von ManMan (20.10.2017)
Wie wäre es denn mit "einem vorher geknickten Schlauch"?
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Sätzer meinte dazu am 20.10.2017:
Geht , aber turnt irgendwie auch nicht so richtig an.
Danke und LG Uwe
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Festil (59) meinte dazu am 27.10.2017:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Sätzer meinte dazu am 27.10.2017:
Geht auch, aber ich finds nach meiner Änderung nach ManMans Vorschlag auch o.K..
Danke dir und LG Uwe
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Innere KraftInhaltsverzeichnisDas Dilemma mit der Liebe …
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Gedankentexte mit wenigen Sätzen aus dem Leben gegriffen.
Veröffentlicht am 20.10.2017, 6 mal überarbeitet (letzte Änderung am 05.03.2019). Textlänge: 85 Wörter; dieser Text wurde bereits 373 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 18.05.2019.
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