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Mutter sprach von Mutter Sprache

Essay zum Thema Sprache/ Sprachen


von LotharAtzert

Mutter sprach: heute will ich, Wort, von dir sprechen. Ich war nicht nur dabei, als du geboren wurdest, nein - du wurdest aus meinem Ätherleib geboren, denn ich, Mnemosyne, die Erinnerung, war vom ersten Anbeginn des Weltzeizalters an dabei, als du aus mir ins Bewußtsein wolltest, sonst wärest du, mein liebes Wort, ungeboren geblieben. Ungeborene, darin steckt einfache Logik, fahren höchstens als Vorstellungscontainer auf den Weltmeeren hin und her".
So sprach die Mutter der Erinnerung durch meiner Wirrniss Worte und ergänzte schließlich: "Im Anfang war das Wort, aber der Anfang ist die Klarheit, in der das Quellwasser der Sprache erscheint. Das Wort im Anfang ist Ort und flüchtet da fort - immer ins Tiefere."
Das Innen, so verstand ich die Sprachmutter, das Innen ist ein aus sich heraus schöpfen, ein schöpferischer Vorgang. Wir Narren dürfen dies postulieren: das innerste Innen ist pures Licht im leeren Raum, dem man sich ohne Hingabe nicht nähern kann, ohne zu verbrennen. Das Brennbare aber sind die Begierden und Wünsche, die wir Menschen noch haben und hegen.
Die Christen glauben an Gott als den Allerhöchsten Allmächtigen. Ein Vajrayani nennt diesen Buddha Samanthabadra, das selbsterschaffene Wesen des Wahrheitszustandes und so weiter. Die Unwissenden meinen dann, es könne nur den Einen geben und nicht zwei Höchste. (Mit Ausnahme vielleicht des Zweihöcker systems, wobei zwischen dem ersten und dem zweiten Höcker ... nein, das ist nur ein Seitenarm vom Fluß des Vergessens, jener unsäglichen Alzheimerin ...) Aber es muß jedem denkenden Menschen klar sein, daß das Ganze nicht mit einem für alle verbindlichen Namen belegt und besiegelt werden kann. Der Raum hat viele Namen und ist doch jedesmal leer von beharrender Substanz.

Alle Erinnerung ist Mnemosyne. Es hilft auch nichts, sich als Atheist zu bezeichnen, da der Atheist sich ebenfalls an Dinge erinnert und das ist Mnemosyne, die Erinnerung.
Ferner hilft es nicht dem Wissenschaftler, dem Theisten, dem Buddhisten (- der weiß es immerhin.): Erinnern ist Erinnerung! Erinnerung ist kein Bratwurststand.
Es hilft auch nichts den Sinnverdrehern, den Anhängern der doppelten Logik der Vernünftlersekte. Es hilft auch nicht den Esoterikern, die sich einreihen und gemeinsam "Mnemosyne" singen.

"Es hilft nur in einem einzigen Sinn: zu begreifen, daß Mutter hier und jetzt unter uns weilt ", so sprach zu mir einmal ihre Tochter. " ... und wer schweigen kann, hört ihren durststillenden Quell im eigenen Innern sprudeln."
Dessen erinnere ich mich auch heute noch so je und je und danke Mutter und den Musen, durch diese Worte. Sie erfahren zu haben machte mich erfahren im inneren Sehen. Und dafür danke ich.


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Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Bette (70) (29.10.2017)
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LotharAtzert meinte dazu am 29.10.2017:
Seele ist ein schwieriger Begriff, den ich nach Möglichkeit vermeide - weil auch unter Buddhisten nicht so gelitten.
Dafür liebe ich umso mehr das Wort Empfinden. Weil es, anders als das Gefühl, nicht in die sogenannte objektive Welt abdriftet, sondern aus dem eigenen Inneren schöpft.
"die niemand mehr versteht"? Ja, FAST niemand. Solange noch zwei Verstehende da sind (-ich meine nicht uns beide, wie Spötter anmerken könnten, sondern eher im Sinne der Arche Noah) ist eine Renaissance jederzeit möglich. Daran mitzuwirken ist eine kaum zu beschreibende Freude.
Vielen Dank und Gruß
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Habakuk
Kommentar von Habakuk (29.10.2017)
Ich hab zu viel Lethe gesoffen. Erinnere mich kaum noch. Immer öfter höre ich eine Stimme, die keine Worte benutzt. Gefährlich. Die Tollhäuser sind voll davon. Deshalb behalte ich das für mich.
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LotharAtzert antwortete darauf am 29.10.2017:
Das Wort Hundsfott überfiel mich gerade, als ich mich bücken wollte ...
Ja weißt Du, am Saturn kommt man nicht so mit Taschenspielertricks vorbei. Du weiß das, ich weiß! ...
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Habakuk schrieb daraufhin am 29.10.2017:
Hat nicht auch ein Hundsfott Buddha-Natur? By the way, auf Mittelwelle bin ich schwierig zu verstehen. Auf UKW glasklar.
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LotharAtzert äußerte darauf am 29.10.2017:
Klaro. Sie haben und sie verwirklichen sind jedoch zweierlei. Also dann auf UKW.

Antwort geändert am 29.10.2017 um 16:31 Uhr
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Dies ist ein Teil des mehrteiligen Textes Vom Wind in den Bäumen.
Veröffentlicht am 29.10.2017, 4 mal überarbeitet (letzte Änderung am 29.10.2017). Textlänge: 414 Wörter; dieser Text wurde bereits 277 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 17.10.2019.
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