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Wertefrage: Brauchen wir für eine digitalisierte Welt auch digitale Werte?

Gedanke zum Thema Wertschätzung


von Strobelix

Wahrscheinlich nein, denn wir brauchen in aller erste Linie substanzielle, gesamtgesellschaftliche, zukunftstaugliche Werte!
Wir brauchen Antworten auf Fragen wie:
• Welchen Multiplikator wollen wir zwischen den Gehältern eines Managers und einer Krankenschwester als
Maximum zulassen?
• Wie wollen wir damit umgehen, dass Geburten per Kaiserschnitt Normalfall werden, weil sich Hebammen ihre Berufsversicherung nicht mehr leisten können?
• Wenn wir eine Leistungsgesellschaft sind, in der Leistung belohnt werden soll, warum besteuern wir dann Einnahmen aus Werbeverträgen nicht höher als echte Arbeitslöhne?
• Wollen wir autonomes Fahren nach dem ersten Unfall verbieten, auch wenn dadurch auf Dauer insgesamt weniger Unfälle verursacht werden als durch menschliche Fehler?
• Wie stark wollen wir den Datenschutz verschärfen, wenn wir andererseits auf sozialen Netzwerken freiwillig viel mehr von uns preisgeben, als wir müssen?
• Wie können wir auf der einen Seite gegen Kinderarbeit sein, wenn wir auf der anderen Seite Billigprodukte kaufen, die nur mit Kinderarbeit so billig sein können?
• …

In jedem Fall brauchen wir dafür mehr als den pauschalen Verweis auf „unsere westlichen Werte“.
Der ist für unsere Zukunft ähnlich hilfreich wie der Satz „Gemüse ist gesund“ für richtige Ernährung.
Denn der berücksichtigt nicht die Ausgewogenheit, die wir bei Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen für ein gesundes Leben brauchen.
Beispiel: Von zu viel Karottensaft bekommen wir Leberzirrhose und rohe Bohnen sind giftig.

Deshalb auch gilt wahrscheinlich auch bei gesellschaftlichen Werten für zukünftiges Zusammenleben:
Erst die Inhalte verstehen und dann die gesunde Dosis festlegen.

P.S.: Falls mancher Satz etwas provokant klingt, ist diese Wirkung beabsichtigt, denn ein kritischer Diskurs ist für eine Weiterentwicklung wünschenswert ...

 
 

Kommentare zu diesem Text


ManMan
Kommentar von ManMan (03.11.2017)
Die Antworten werden unterschiedlich sein, abhängig davon, wer sie gibt, manche implizieren in der Fragestellung bereits eine vorweggenommene Antwort, oft eine klagende. Manche Menschen haben z.B. so wenig Geld zur Verfügung, dass ihnen nichts übrig bleibt, als billige Kleidung von Primark zu kaufen, obwohl sie Kinderarbeit furchtbar finden. Mal abgesehen davon, dass manches Kind durch seine Arbeit in Bangladesh eine ganze Familie ernährt. So kompliziert ist die Wirklichkeit! Und wenn du schon die Krankenschwester als Beispiel anführst, dann passt zum Vergleich besser der Chefarzt. Anderseits: Wollen wir, dass der so schlecht bezahlt wird, dass er das nächstbeste Angebot von einem anderen Krankenhaus akzeptiert und seine unbestreitbaren Fähigkeiten uns verloren gehen? Wie gesagt: sehr unterschiedliche Antworten sind möglich, aber der gesellschaftliche Disput über diese Fragen muss in der Tat sein.
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Sätzer
Kommentar von Sätzer (03.11.2017)
Was sind denn digitale WERTE? Die gibt es nicht.
Es gibt nur digitale Darstellungsmöglichkeiten, die allerdings inzwischen in ihrer Perfekton vom Menschen analog wahrgenommen werden, seien es z.B. Bilder, Filme, Expertensysteme oder Roboter.
Allenfalls ein Machinencode-Programmierer an einem Prozessrechner befaßt sich noch mit Bits und Bitmustern. Selbst da gibt es Programmiersprachen, die das erübrigen.
Wenn ein Mensch z.B. nur zwischen gut und böse unterscheidet, könnte man das als digitalen Wert ansehen. Aber hat das noch mit dem Menschsein zu tun? Na ja, vielleicht.
LG Uwe

Kommentar geändert am 03.11.2017 um 17:41 Uhr


Kommentar geändert am 03.11.2017 um 17:41 Uhr
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Graeculus (69) meinte dazu am 03.11.2017:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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TrekanBelluvitsh
Kommentar von TrekanBelluvitsh (03.11.2017)
Ich antworte eindeutig mit 0 oder 1!

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