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dienstagsgedicht

Expressionistisches Gedicht


von Dienstag

dienstage austauschbar, dienstagsszenen um sieben uhr früh, an
der haltestelle mit den gußeiserenen papierkörben, auf dem boden
kleben kaumgummifragmente aus fernen zeiten. das hintergrundflüstern
der stadt klingt wie ein brummen des eigenen bluts, morgens am dienstag

die bluthochdrucktablette ,der kaffee im stehen, die schlagzeile des stadtanzeigers,
immer sind es diese dienstage, der hintergrund des lebens, dienstags spielen die
kinder ihre dienstagsspiele auf dem schulhof gegen zehn, wolfgang borchert an die-
sem Dienstag, an allen dienstagen regnet es schräg an die scheiben, die beschlagen sind

von diesntagsdunst. die müllabfuhr fährt dienstags, an allen anderen tagen stehen
die fetten fahrzeuge wie tote ungeheuer am abhang des lebens und erstarren in
der gleichförmigkeit und apathie , bevor sie wieder die hämmernde stadt, die uralten
straßen befahren, ferngesteuert, immer dienstags in der ausweglosigkeit der woche

 
 

Kommentare zu diesem Text


idioma
Kommentar von idioma (07.11.2017)
SEHR SCHÖN
idi !

( in diesem Zusammenhang versteh ich nachträglich den schwarzen Montagsschneematsch und harre des Mittwoch..... ;-)
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Persephone
Kommentar von Persephone (07.11.2017)
Das erinnert mich ein wenig an Modern Times oder Metropolis.
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Mélan_Colie
Kommentar von Mélan_Colie (09.11.2017)
Mir gefällt die "Ausweglosigkeit der Woche". Danke! Beste Grüße, Pätrick
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Dienstag
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Veröffentlicht am 07.11.2017. Dieser Text wurde bereits 229 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 20.04.2018.
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