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Erzählung zum Thema Glaube


von Bluebird

Als ich wenig später die Amtsstube betrat, begrüßte mich ein kleiner, etwa 50jähriger Mann mit Handschlag und wies auf einen Stuhl vor seinem Schreibtisch: "Nehmen Sie doch bitte Platz!"     
Mein Gegenüber kam schnell zur Sache: „Herr ..., ich will nicht lange drum herumreden. Ich habe Ihren Antrag geprüft und es besteht eine Möglichkeit, dass wir Sie fördern!“ Das hörte sich gut an. Ich entgegnete: „Obwohl ich schon dreißig bin?“ Er lächelte: „Nicht obwohl, sondern weil sie dreißig Jahre alt sind!“ Ich schaute ihn erstaunt an.
      Er erklärte mir, dass es eine besondere Regelung für die Förderung von Studienabbrecher gäbe: „Bedingung ist, dass der Antragsteller in seinem ersten Studium nicht BAföG mäßig gefördert worden ist und dass er dreißig Jahre alt ist. Und zwar exakt dreißig Jahre alt!“ Er lächelte: „Beide Bedingungen erfüllen Sie. Wären Sie ein halbes Jahr später gekommen, also mit 31, würde diese Ausnahmeregelung nicht mehr für Sie gelten.“ 

Ich war sprachlos. Welch ein Glück! Welch eine Fügung! „Allerdings“, fuhr mein Gegenüber fort, „müssten Sie mich noch überzeugen, dass die Gründe für die Nichtbeendigung ihres Studiums schwerwiegend genug sind! Denn nur dann kann ich Ihrem Antrag zustimmen!“ Er schwieg und schaute mich erwartungsvoll an.
     Ich begriff, dass ich jetzt eine einmalige Chance erhalten hatte. Einen kurzen Augenblick sammelte ich meine Gedanken. Dann begann ich zu erzählen von meinen Schwierigkeiten in meinem Anerkennungsjahr, die letztendlich zum Bruch mit der Leitung des Jugendclubs geführt hatte. „Sie sehen“, sagte ich,“ dass am Ende mein Glaube und die Arbeit unvereinbar waren. Es ging einfach nicht mehr!“
     Er hatte seine Hände während meines Erzählens  wie zum Gebet gefaltet unter seinem Kinn gehalten. In dieser Pose verharrte er auch jetzt noch einen Moment. Seine Miene verriet keine Regung. Dann plötzlich senkte er dir Hände, lächelte mich freundlich an und sagte dann: „Sie haben mich überzeugt! Wir werden ihre theologische Ausbildung BAföG mäßig fördern. Die ersten beiden Jahre ohne, das dritte Jahr mit Rückforderung. Aber erst wenn Sie in Lohn und Brot sind!“ Er stand auf, reichte mir die Hand und sagte: „Alles Gute auf Ihrem weiteren Lebensweg."

Als ich wieder zuhause war, konnte ich mein Glück nicht fassen. Das schier „Unmögliche“ war wahr geworden. Mir war - trotz meines Alters - tatsächlich für drei Jahre Bibelschule das Bafög gewährt worden. Ein echtes Wunder, welches mit  jenem übernatürlichem  Wort „Breite Strasse“ während der Lobpreiszeit begonnen hatte.

Anmerkung von Bluebird:

Folge 63 meiner autobiografischen Erzählung (1985 -...)



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Kommentar von Sinshenatty (53) (13.11.2017)
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Barfuß oder Lackschuh?InhaltsverzeichnisEine weitere glückliche Fügung!
Bluebird
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Dies ist ein Abschnitt des mehrteiligen Textes Meine Abenteuer und Leiden in der Nachfolge Jesu.
Veröffentlicht am 13.11.2017, 5 mal überarbeitet (letzte Änderung am 15.12.2018). Textlänge: 388 Wörter; dieser Text wurde bereits 196 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 19.01.2020.
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