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wabi-sabi - Lob der Foren-Poesie; warum Hobby-Autoren nur alles richtig machen können

Essay zum Thema Behinderung


von toltec-head

Ästhetik des Unvollendeten, nicht verwertbaren (was niemals in ein Buch oder ein sonstiges Gadget münden kann), dessen, was am Ende bei seinem immer nur widerspenstigen Betrachter nicht viel mehr als das Gefühl des Da-fehlt-doch-was zu hinterlassen vermag.

Der leicht berostete Teekessel.

Die helle Glasur mit Craquellé Muster.

Die Gold- oder Plastikverbindung, die den Makel hervorhebt.

Meine Eichel zeigt am Morgen Patina, Rembrandts Mutter.

wabi - ursprünglich: sich elend, einsam und verloren fühlen.

sabi - ursprünglich: einfach nur alt sein.

Um sie wie ein Lit-Foren-Text aussehen zu lassen, wurden manche Teetassen absichtlich asymmetrisch geformt und ein kleines Stück am Rand abgebrochen oder ein Sprung hinzugefügt. Aspiranten für den Georg Büchner Preis im Jahre 2050 bemühen sich, auf hoch artifizielle Weise  diesen falsch-naiven menstruationslyrischen Ton der frühen 0er Jahre zu treffen. Vergeblich. Alles. Immer.

Der bemooste Fels.

Das grasbewachsene Strohdach.

Die knorrige Kiefer.

Nicht der unmittelbare Glanz der Sonne (Literatur), sondern der gebrochene des bloßen Imitators (Mond).

Akzeptanz und Kontemplation der Unvollkommenheit, wenn man Morgens on geht, des ständigen Flusses und der Impermanenz aller Dinge.

Weil die Töpferware auf LitForen in uns ein Gefühl der tiefen Melancholie und gerade aufgrund ihrer Unvollkommenheit ein spirituelles Sehnen hervorruft, wie es der letzte dicke, perfekt geschriebene große amerikanische, schwule Familien-Roman niemals hervorrufen könnte, kann man sagen, LitForen seien Wabi-Sabi.

Anmerkung von toltec-head:

 Nicht ganz der neue Juli Zeh


 
 

Kommentare zu diesem Text


TrekanBelluvitsh
Kommentar von TrekanBelluvitsh (23.11.2017)
Nimm endlich Papier und Bleistift vom Klo!
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niemand meinte dazu am 23.11.2017:
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Habakuk
Kommentar von Habakuk (23.11.2017)
Wabi-Sabi (jap. 侘寂) ist ein japanisches ästhetisches Konzept (Konzept der Wahrnehmung von Schönheit). Eng mit dem Zen-Buddhismus verbunden, ist es eine Entsprechung zur ersten der buddhistischen Vier Edlen Wahrheiten, Dukkha.
In den Wäldern drüben,
tief unter der Last des Schnees,
ist letzte Nacht
ein Pflaumenzweig erblüht.
In diesem berühmten Vers liest der Verständige das Sabi und Wabi. (Quelle: Wikipedia)
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Isensee
Kommentar von Isensee (23.11.2017)
Jemand muss es tun.
Ob man seine Sonntage nun nackt in Flüssen verbringt.
Haken dran, das tägliche Gedicht, Haken gesetzt. Steine besucht.
In UNESCO-Städten gammeln. Alles landet im Container. Was bleibt sind 50Cent-Sanifairgutscheine. Und Literatur als Weltraummusik beim scheißen. Weimar steckt mir noch in den
Knochen. Berichte dir noch davon. Jedoch sei gesagt, dass Schiller, List, Goethe und Hitler unter 60tausend Einwohnern mächtig triggern.
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idioma
Kommentar von idioma (23.11.2017)
echt schmerzhaft, wenn ein so schönes Bild
samt wabi zum Sabbern missbraucht wird !
idi
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Kommentar von NimbusII (42) (23.11.2017)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Wie weiter schreiben?.
Veröffentlicht am 23.11.2017, 3 mal überarbeitet (letzte Änderung am 23.11.2017). Textlänge: 220 Wörter; dieser Text wurde bereits 315 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 07.11.2019.
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