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Wolkendecke

Symbolgedicht zum Thema Traum/ Träume


von Hecatus

Vollmond, trübe wolkendecken
hüllen uns in dunkelheit,
die wir träumend zwischen decken
liegen und in zweisamkeit.
Fern von uns ist jedes licht.
Sehn uns denn die sterne nicht?

Dunkelviolette wände
sehen uns beim träumen zu.
Inniglich verwobne hände
nähn ein neues ich-und-du.
Ist ein schatten dein gesicht?
Sehn uns denn die sterne nicht?

Küsse auf entflammten wangen
wollen unsre zeugen sein,
die ein schleichendes verlangen
ließ an dunklem tag herein.
Da die nacht uns träume flicht,
sehn uns denn die sterne nicht?

Anmerkung von Hecatus:

6 XI 2017


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