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Träume

Kurzprosa zum Thema Traum/ Träume


von Sätzer

Sie träumt schon wieder, dass sie sich aus dem Fenster lehnt. Die Menschen beobachtet, die zu später Stunde aus der gegenüberliegenden Nachtbar kommen. Sie hört Klavierakkorde. Heiser und fade. Wie eine verzerrte Melodie, die in den Motor einer Dunstabzugshaube geraten ist. Die Musik taucht dann ab im Lärm startender Motorräder. Mit Männern in Lederjacken.
In ihrem Kopf wachsen tiefschwarze Schatten und ziehen sie in einen anderen Traum. In ein kaltes Zimmer mit nackten Wänden und ohne Möbel.
Der Traum verliert sich diffus in einem Geschmack von unreifen Äpfeln.
Sauer und ohne es zu wollen taucht sie ein in den nächsten Traum. Der ähnelt keinem Schlaf, sondern einer Schwäche, dem Zustand eines übermäßigen Alkoholgenusses.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Gerhard-W. (78) (03.12.2017)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Sätzer meinte dazu am 03.12.2017:
Die Bewertung und analyse von Träumen anderer Menschen ist schwierig. Auch die eigenen sind oft nicht selbst von jedem zu deuten.
Traumdeutungsexperten sind eher in der Lage, die archaischen Elemente herauszuarbeiten. LG Uwe
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Habakuk
Kommentar von Habakuk (03.12.2017)
Könnte man stilistisch mehr raus machen. Das Fremdwort „Hangover“ wirkt wie ein Fremdkörper im Text. Ich hätte folgendermaßen geschrieben, was aber kein Nonplusultra bedeutet. Mache ich normalerweise nicht. Du bist eine Ausnahme.
Sorry.
„Schon wieder dieser Traum, wie sie sich aus dem Fenster lehnt, die Menschen beobachtet, die zu später Stunde aus der gegenüberliegenden Nachtbar kommen. Klavierakkorde, heiser und fade, tönen herüber. Gleich einer verzerrten Melodie. Dem Motor einer Dunstabzugshaube ähnlich. Nur übertönt vom Lärm startender Motorräder mit Männern in Lederjacken.
Tiefschwarze Schatten in ihrem Kopf. Ziehen sie in einen anderen Traum. In ein kaltes Zimmer mit nackten Wänden. Ohne Möbel. Der Traum verliert sich diffus in einem Geschmack von unreifen Äpfeln.
Sauer und ohne es zu wollen, taucht sie ein in den nächsten Traum. Kein Schlaf. Gleichsam eine Schwäche. Vergleichbar dem Zustand eines übermäßigen Alkoholgenusses.“
Oder so ähnlich.

Gruß
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niemand antwortete darauf am 03.12.2017:
@ Habakuk
eine sehr gute Verschlimmbesserung!
Wirklich. LG niemand
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Habakuk schrieb daraufhin am 03.12.2017:
Habs geahnt. Kommt nicht wieder vor.

LG
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niemand äußerte darauf am 03.12.2017:
Lass Dich nicht vom Wort "Verschlimmbesserung"
kirre machen [das benutze ich immer] Ich meine, dass Deine
Überarbeitung wirklich gelungen ist. Wieso also "nie wieder"?
mit verständnislosen Grüßen, niemand
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Habakuk ergänzte dazu am 03.12.2017:
Ich habe dich schon richtig verstanden. Meine Ansicht ist, man sollte einem Autor nicht eine völlig neue Version, die des Rezipienten, gegenüberstellen. Aber gut, kann man auch anders sehen.

Gruß
H.
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Sätzer meinte dazu am 03.12.2017:
@ Habakuk
Gefällt mir gut deine Version. Ich lass meine mal stehen, schmeiße allerdings den Hangover raus. Hatte schon beim Schreiben selbst Bedenken.
LG Uwe
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GastIltis
Kommentar von GastIltis (03.12.2017)
Hallo Uwe, da ist er wieder. Ein Text, bei dem du dich sogar in die Träume einer Frau hineinzuversetzen vermagst. Das Thema hatten wir schon woanders. Wenn ich meine Träume analysiere, unterscheide ich klar zwischen Tag- und Nachtträumen. Weil sie qualitativ sehr unterschiedlich sind. Erstere sind farbiger, vielfältiger, sachbezogener und orientierter. Die nächtlichen dagegen wirrer, uneffektiver und erheblich blasser. Manchmal träume ich sogar von Gedichten; nur habe ich dann nie etwas zu schreiben zur Hand. Der PC kommt darin nicht vor. Das bedeutet vielleicht, dass man viel mehr von der Vergangenheit als von den alltäglichen Dingen geprägt ist. Wer weiß? Interessant für mich ist, dass du Geschmack oder bestimmte Gefühlsmomente (kaltes Zimmer) mit einbeziehst; das spielt in der Regel in meinen Träumen keine Rolle. Vielleicht bei Frauen? Sollte man mal nachlesen. LG von Giltis.
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Sätzer meinte dazu am 03.12.2017:
Meine Nachttraüme werden mit zunehmendem Alter, oder vielleicht auch Reife, sehr viel konkreter. Und ich behalte sie bis zum Aufwachen. Sie sind leider oft nicht so angenehm.

" Interessant für mich ist, dass du Geschmack oder bestimmte Gefühlsmomente (kaltes Zimmer) mit einbeziehst; das spielt in der Regel in meinen Träumen keine Rolle." -> Ich bin ein Alle-Sinne-Mensch. Das ist eine literarische Konzession. Diesen Text habe ich natürlich erfunden.
Dank dir für deinen ausführlichen Kommentar und
LG in den Sonntagabend.
Uwe
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Sylvia meinte dazu am 03.12.2017:
Guten Abend ihr Lieben,
rein interessehalber, Uwe, was ist eine literarische Konzession?
LG Sylvia
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Sätzer meinte dazu am 04.12.2017:
Wenn ich etwas nicht profan realistisch schildere, sondern es literarisch z.B. mit einer Metapher anreichere. Ich weiß nicht, ob es den Ausdruck in der Form in der Literaturwissenschaft gibt. Fiel mir halt so ein. LG Uwe
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Vordergründiges - Hintergründiges - Skurriles (Erzählungen, Kurze Prosa).
Veröffentlicht am 03.12.2017, 7 mal überarbeitet (letzte Änderung am 12.08.2018). Textlänge: 113 Wörter; dieser Text wurde bereits 454 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 17.01.2020.
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