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Wie Sektierer einen Fuß in die Tür bekommen

Beschreibung zum Thema Maske


von Graeculus

• Nach Problemen forschen, die das in Aussicht genommene Opfer hat. Der ideale Fall: Schuldbewußtsein; fast ebenso gut: Versagensängste, Bedürfnis nach Liebe.
• Für diese Probleme eine Lösung anbieten.
• Dieses Angebot niederschwellig gestalten („nur ein Versuch“).
• Alternative Lösungen schlechtreden.
• Wenn keine Probleme erkennbar werden, dann welche als dennoch vorhanden, aber verdrängt wirksam behaupten. Das klassische Beispiel: die Sündhaftigkeit.

Und das ist nur der erste Schritt in die Gehirnwäsche. Denn das Ziel besteht nicht darin, eine Problemlösung zu erarbeiten, sondern eine dauerhafte Abhängigkeit zu erzeugen.

Ob das alles nur auf Sekten zutrifft?


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Kommentare zu diesem Text


TrekanBelluvitsh
Kommentar von TrekanBelluvitsh (07.12.2017)
Das wäre dann eine Alternative für Deutschland.
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Graeculus meinte dazu am 07.12.2017:
Ach, heute gehört uns Deutschland, und morgen die ganze Welt.
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TrekanBelluvitsh antwortete darauf am 07.12.2017:
Und das getragene Socken stinken ist die Schuld von Angela Merkel!
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Kommentar von Sanchina (07.12.2017)
"Ob das alles nur auf Sekten zutrifft?"
Nein! Das trifft auf die gesamte Versorgungsgüterindustrie zu, die man als eine gigantische terroristische Vereinigung bezeichnen muss.
Gruß, Barbara.
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Graeculus schrieb daraufhin am 07.12.2017:
Man könnte das so sagen, wenn man neben der materiellen auch eine spirituelle Versorgungsgüterindustrie annimmt. Deren Name müßte lauten: Scientology. Ach, den gibt's ja schon.
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Sylvia
Kommentar von Sylvia (07.12.2017)
Die Masken können nur aufrecht erhalten werden, wenn diejenigen, die sie abnehmen könnten das nicht als Maske erkennen. Ich denke da an Orwell: 1984 z.B.
Gerade der internationale Finanzmarkt und Regierungen tarnen sich mit Masken. Spontan fällt mir dazu noch die Pharmaindustrie ein, die in Zusammenarbeit mit der Ärztekammer bestimmte Blutwerte herabsetzte, um mehr Diabetesfälle zu generieren, damit die Medikamente verkauft werden können. Es versteht sich natülich, dass darüber möglichst nicht gesprochen wird.
LG Sylvia
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Graeculus äußerte darauf am 07.12.2017:
So war es auch mit dem Cholesterin, gelt?
Man braucht nur Werbung zu schauen und wird fündig.
Und wer wirbt nicht?
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loslosch
Kommentar von loslosch (07.12.2017)
aus einer schulungsfibel?
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Graeculus ergänzte dazu am 07.12.2017:
Um an die zu kommen, hätte ich mir bei Scientology eine führende Stellung erkaufen müüssen.
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TrekanBelluvitsh meinte dazu am 07.12.2017:
@ Graeculus:
Dann mach doch eine Steuerreform, die dir selbst ca. 1 Milliarde Dollar einbringt, dann kannst du dir das leisten. (Keine Ahnung wie ich jetzt darauf komme...)
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TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (07.12.2017)
Dreistigkeit ist der Weg zum Erfolg.
Auch wenn es um die Errettung einer verirrten Seele geht.
TT
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Graeculus meinte dazu am 07.12.2017:
Zur Dreistigkeit muß freilich psychologische Geschicklichkeit hinzukommen.
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (07.12.2017)
Aus deiner Beschreibung könnte man folgern, dass die Anhänger aller Religionen zur Hauptsache aus Sektierern bestehen.
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Graeculus meinte dazu am 07.12.2017:
Dem widerspreche ich nicht.
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MissAvocet (33) meinte dazu am 07.12.2017:
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Graeculus meinte dazu am 07.12.2017:
Meine Areligiosität ist weder Geheimnis noch Maske; freilich biete ich niemandem eine Lösung für seine Probleme an und bin auch nicht bemüht, eine Abhängigkeit zu erzeugen.
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TrekanBelluvitsh meinte dazu am 07.12.2017:
Lösungen gibt es  hier. Zugreifen, denn die Preise werden steigen!
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MissAvocet (33) meinte dazu am 07.12.2017:
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Graeculus meinte dazu am 08.12.2017:
Der Austritt aus der Kirche ist eine staatliche Option; kirchenrechtlich (ich spreche als Ex-Katholik) bedeutet er, daß man in den Stand der Todsünde gerät und zudem exkommuniziert wird, was wiederum bedeutet, daß man alle Pflichten eines katholischen Christen behält, aber aller Rechte verlustig geht.
Einen Austritt aus der Glaubensgemeinschaft kennen übrigens auch weder das Judentum noch der Islam. Fällt man vom Islam ab, hat man in vielen islamischen Ländern mit der Todesstrafe zu rechnen.
Nein, das ist ein ganz schwaches Argument.
Was die Trennung von Staat und Religion geleistet hat, darf man nicht der Religion als Verdienst anrechnen; die hat sich dagegen gewehrt.
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MissAvocet (33) meinte dazu am 08.12.2017:
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LottaManguetti
Kommentar von LottaManguetti (07.12.2017)
Eine seit Jahrtausenden funktionierende Manipulation von Menschen für Menschen.
Was verliert der, der nicht mitmacht?
Welche lohnenswerten Alternativen gibt es?

Lotta
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Graeculus meinte dazu am 07.12.2017:
Die Alternative kenne ich nicht; meine lautet: auf eigenes Risiko durchs Leben stolpern.
"Ever failed? No matter. Try again. Fail again. Fail better." (Samuel Beckett)
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MissAvocet (33) meinte dazu am 08.12.2017:
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Graeculus meinte dazu am 08.12.2017:
"Als Beamter? Da ist das Lebensrisiko überschaubar?"
Wieso? Gibt es für Beamte in der Hölle eine Vorzugsbehandlung?
(Ich rede natürlich von spirituellen Lebensrisiken. Zudem hilft es bei den materiellen ja nicht, religiös zu sein.)
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MissAvocet (33) meinte dazu am 08.12.2017:
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LottaManguetti meinte dazu am 08.12.2017:
Oh ja, natürlich gibt es die. Spiritualität bezieht sich nicht nur auf Religiosität. Wir haben nur ein einseitiges Bild in Hinsicht auf religiöse Weltsichten erlernt, wenn wir den Begriff Spiritualität benutzen. Allerdings umfasst er mehr als das.
;-)
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MissAvocet (33) meinte dazu am 08.12.2017:
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LottaManguetti meinte dazu am 08.12.2017:
Und zum "eigenen Risiko" - das sehe ich etwas anders.
Eigenes Risiko funktioniert nur in kompletter Freiheit. Dafür aber werden wir vom politischen Konstrukt unserer Gesellschaft zu umfassend reglementiert.
Ich glaube auch, dieser Gedanke ist zu umfangreich, um ihn an dieser Stelle weiterzuspinnen.
Bezüglich deines obigen Textes aber stimme ich dir zu. Nur bin ich ein Mensch, der weiter(be)denken möchte. Warum, wozu, ist es notwendig, um ... reicht mir die Feststellung und oder kann ich mir davon mehr mitnehmen als nur eine Vorstellung, ein Bedauern?
usw.

Antwort geändert am 08.12.2017 um 11:12 Uhr
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LottaManguetti meinte dazu am 08.12.2017:
Miss Avocet, kein Problem. Interessant ist doch grad, wenn unterschiedliche Sichtweisen aufeinandertreffen. Das macht eine Diskussion erst lebendig.
😊

Antwort geändert am 08.12.2017 um 11:17 Uhr
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MissAvocet (33) meinte dazu am 08.12.2017:
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Habakuk
Kommentar von Habakuk (07.12.2017)
„Ob das alles nur auf Sekten zutrifft?“
Nein. Das könnte auch auf dich zutreffen.
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Graeculus meinte dazu am 07.12.2017:
Nun, mein Lieber. Welches Problem hast du denn?
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Kommentar von toltten_plag (42) (07.12.2017)
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loslosch meinte dazu am 07.12.2017:
ein durchaus lesenswerter kommi, was in meinen augen seltenheitswert hat. mit deinem eingangsstatement bist du aber prächtig auf die schnauze gefallen. (alle kommen gucken und kommentieren hier.)
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Sylvia meinte dazu am 07.12.2017:
@tollten: Nicknamen sind ebenfalls Masken :)
Ich widerspreche deinem Ansatz in dem Kommentar, dass uns niemand manipulieren will. Der Weltmarkt ist die Manipulation schlechthin, sei es Werbung oder politisches Kalkül oder ähnliches. Auch du versuchst zu manipulieren mit Kommentaren, die provozieren sollen.
LG Sylvia
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Graeculus meinte dazu am 07.12.2017:
Daß uns niemand manipulieren will, ist toltten_plags Ansicht ja nun nicht. Nur hat er primär den Wirtschaftsbereich im Blick, sekundär dann kV.
Ich manipuliere kV? Gewiß forsche ich nicht nach Problemen, die die Leute hier haben, um ihnen dann eine Lösung dafür schmackhaft zu machen.
"Ihr seid Sünder allzumal!", ist zudem keine Kategorie, in der ich denke oder schreibe.
Mit Billy Wilders Gebot "Du sollst nicht langweilen!" kann ich mich identifizieren.
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Kommentar von Sinshenatty (53) (07.12.2017)
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Graeculus meinte dazu am 07.12.2017:
Guter Kommentar. Hätte gerne mehr geschrieben, muß nun aber wieder Wäsche waschen.
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Kommentar von Festil (59) (07.12.2017)
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Graeculus meinte dazu am 07.12.2017:
Das ist richtig - aber bedenke: ich wollte nur etwas zum ersten Schritt sagen, mit dem die Verführer einen Fuß in die Tür bekommen. Das eruierte Problem wäre in diesem Fall die Liebesbedürftigkeit ... was ich gerne in den Text einfüge, zumal es gewiß häufig vorkommt.

Antwort geändert am 07.12.2017 um 15:57 Uhr
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Festil (59) meinte dazu am 07.12.2017:
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Graeculus meinte dazu am 07.12.2017:
Nein, nein, kein aktueller Fall. Ich weiß nicht, warum dieser Gedanke gerade gestern über mich gekommen ist.
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Kommentar von Soshura (08.12.2017)
(Unnütze Dinge einem Zweck zuzuführen, ist deren Spaltung.) Dies trifft auch für Theater zu, siehe Dramendreieck.
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