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Im Aufmerksamkeitswettbewerb

Kurzprosa zum Thema Gesellschaft/ Soziales


von Sätzer

Wir leben heute in einer Art ständiger Bewertungsgesellschaft. In der Kulturszene sind Rezensionen gang und gäbe. Doch auch Gruppenmitglieder und Einzelpersonen in anderen gesellschaftlichen Bezügen bewerten sich gegenseitig das Leben. Das gilt im privaten und besonders in öffentlichen Bereichen. Es wird radikal im Schwarz-Weiß-Modus auf- oder abgewertet. Daumen hoch versus Daumen runter. Dieser Mainstream wird vor allem über die Sozialen Medien befeuert. Ein Kampf um die beste Präsenz findet statt. Dabei werden Menschen, die bisher schon große Beachtung erfahren haben, oft noch mehr in den Himmel gehoben, andere werden mit Shitstorms bedacht. Egal ob Qualität und Wahrheit der Grund ihres Tuns ist. Wichtige Argumente gehen dabei unter.
Wer Aufmerksamkeit erzeugt bestimmt die Informationsagenda.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von LottaManguetti (59) (10.12.2017)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Sätzer meinte dazu am 10.12.2017:
Glücklicherweise. Du hast ja so Recht
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niemand antwortete darauf am 10.12.2017:
Nun, der Text ist eben unge"färbt" und unge"schönt" ... real also.
LG Irene
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Sätzer schrieb daraufhin am 11.12.2017:
Die ursprüngliche Antwort wurde am 12.12.2017 um 01:11 Uhr wieder zurückgezogen.
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AZU20
Kommentar von AZU20 (10.12.2017)
Das kümmert mich-ehrlich gesagt-nur am Rande. LG
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Sätzer äußerte darauf am 10.12.2017:
Klar, uns tangiert das nicht mehr so direkt.
Doch es gibt den fatalen weltweiten Trend des dualen Denkens. Daumen hoch oder runter.
Man kann das z.B. auch in dem weltweit größten internationalen Literaturforum Wattpad sehen. Dort posten überwiegend junge Leute bis hin zu den Dreißigern. Die sind soziale-medien-affin und es gewohnt, die Dinge in Gefällt-mir oder Gefällt-mir-nicht einzuteilen. In der Politik der USA mit Trump läufts auch auf Gut oder Böse hinaus. Es gibt noch viele Beispiele für diese Denkweise und es wird immer schwieriger sich mit differenzierten Denkweisen öffentlich bemerkbar zu machen.
LG Uwe

Antwort geändert am 10.12.2017 um 13:29 Uhr
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (10.12.2017)
Man kann hier anfangen, sich billigen Aufmerksamkeitssignalen zu verweigern.
LG
Ekki
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Sätzer ergänzte dazu am 10.12.2017:
Klar Ekki, das kann und sollte man. Fragt sich nur, wo der Trend generell hingeht. Vgl. auch Kommi bei Antwort Armin.
Dank für deine Empfehlung und LG Uwe

Antwort geändert am 10.12.2017 um 13:32 Uhr
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Meinungsgeplapper oder Wettkampf der Fiktionen?InhaltsverzeichnisSchicksalsinsel
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Politik - Gesellschaft (Kurze Prosa).
Veröffentlicht am 10.12.2017, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 15.12.2017). Textlänge: 115 Wörter; dieser Text wurde bereits 445 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 21.01.2020.
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