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Aus dem Nichts wurde Liebe

Gedicht zum Thema Kinder/ Kindheit


von Lisboeta

Aus dem Nichts wurde ich
eines Tages geboren.

Nie habe ich meinen Platz gefunden,
starb tausend Tode
voller Sehnsucht nach etwas,
das ich nie sah und nie fand.

Die alte Frage: warum leben?
Überall suchte ich nach dem Grund.

In meiner Unwissenheit
wünschte ich mir zwei Kinder.

Ihr wurdet geboren
und immer noch
begriff ich nichts.

Warum?
Ich weiß nur,
dass ich euch liebe.

Wieso?
Ich weiß nur,
wie ich von euch
geliebt werde.

Eure Liebe zu mir
ist unbegreiflich.
Nun ist sie da,
so lebendig, so nah.

Und ich werde alt,
ohne das Leben zu verstehen.
Und ich werde gehen,
unwissend wie bei meiner Geburt.

Heute, wenn die Nächte dunkel werden,
scheint euer Lächeln in meinem Himmel,
haltet ihr meine Hand auf meiner Erde.

Erst durch euch
lernte ich das Loslassen.

Ich finde an eurer Unabhängigkeit Gefallen
und atme den Wind eurer Flügel ein.

Erst mit euch
verstand ich die Freiheit.

Ihr habt mich gelehrt,
wie die Hände zu öffnen,
wie das Leben zu empfangen ist.

Ihr habt mich gelehrt,
was Liebe bedeutet.

27.12.2017


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Kommentare zu diesem Text


Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (28.12.2017)
"In meiner Unwissenheit
wünschte ich mir zwei Kinder."

Sehr subtil-gruseliger Zweizeiler. Leider hast Du diese Linie nicht weiterverfolgt, sondern den Ich-Erzähler in eine Art gefühlsduseliger Kitschloch versenkt. Sehr schade. Finde ich.
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Lisboeta meinte dazu am 28.12.2017:
Danke!
Egal. Das erste Teil ist so echt wie das weitere. Vielleicht sollte ich es nicht veröffentlichen. Nun ohne, kann ich nicht erfahren, wie so was ankommt. Jetzt weiß ich Bescheid. Trotzdem werde ich weiter so schreiben, wie es halt heraussprudelt.
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Dieter_Rotmund antwortete darauf am 28.12.2017:
Ich würde mal sagen: "echt" ist kein Kriterium für literarische Qualität - wenn Deine Texte ankommen sollen, dann darfst Du nicht nur an Dich, sondern musst auch an die Leser denken. Ansonsten bekommst Du vielleicht den ein oder anderen 081/15-Lobhudler-Kommentar, aber keine echte Kritik.
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Lisboeta schrieb daraufhin am 28.12.2017:
Immer, fast immer schreibe ich, wie es halt heraussprudelt und über meinen Gefühle und Betrachtung. Ich kenne Leute hier im KV, die keine kleinen Eingebildeten sind wie ich und stattdessen zu den sehr guten Schriftstellern gehören. Trotzdem bekommen sie öfters merkwürdigen Kommentaren. Meine Meinung ist: Jeder schreibt, so wie er es will. Jeder kommentiert, so wie er es will. Wer nicht mag, soll es lassen.
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Dieter_Rotmund äußerte darauf am 28.12.2017:
Okay, was aber was ist Deine Motivation, hier Texte zu veröffentlichen? Bist Du überhaupt an handwerklicher Kritik interessiert, oder rotzt Du - ums mal derb auszurücken - Deine Texte hier einfach so rein, komme was wolle, fire and forget?
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Agneta ergänzte dazu am 29.12.2017:
Der Text ist berührend, liebe Lisboa, weil er authentisch wirkt. Zeilen der Liebe und Selbstfindung- ein gutes Ende und Dieter:

Warum arbeitest du dich an Dichtenden ab, die so schreiben und ihr Herz in die Öffentlichkeit tragen? Das ist verletzend und sollte ni cht sein.
Lass das Mädchen schreiben wie es will. Es mag nicht den formalen Kriterien entsprechen, aber sie hat etwas zu sagen, was direkt ins Herz geht.
Wer an die Leser denkt beim Schreiben, der ist auf Lob und Selbsterhöhung aus. Das solltest du als alter Hase doch eigentlich wissen. Und wer möchte sich hier zum Richter aufschwingen, was Literatur ist. DU? Da muss ich aber herzlich lachen.
Deine hoffärtigen Kommis hier zu diesem Stück sind erbärmlich. Für dich,Dieter- nicht für Lisboa.
Kopfschütteönd Agneta
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idioma
Kommentar von idioma (28.12.2017)
Ich mag diesen Text sehr
1. weil er authentisch ist und auf echtem Er-Leben beruht,
nicht erfunden, um beim Leser Eindruck zu schinden,
dafür nehme ich eine solche von D_R monierte ungeschickte
Formulierung gerne als leicht änderbare Lapalie in Kauf.
Überhaupt ist die dichterische Form sowieso nicht das
primäre Anliegen dieses Textes, es geht hier vor allem um
den Inhalt, die Form ergibt sich hier aus dem Inhalt, gliedert
und unterstreicht den Inhalt ohne bewusste sprachliche
Raffinesse und Ansprüche, der Inhalt ist tragfähig genug,
wobei das Ausmaß des Höchstpersönlichen das Ausmaß
der Gefühle bedingt.
Das alles hat keine so groben Vorwürfe verdient !
2. Ich mag es, wie sich in dem Text die grüblerischen bewussten
Fragen nach dem Wieso.... ? und Warum.... ? als vergeblich
und überflüssig erweisen und wie die wirklich wichtigen
Geschehnisse und Erkenntnisse ohne Wieso und Warum aus
dem Leben selbst entstehen.
3. Ich bin sehr dankbar, diese Erkenntnisse hier zu lesen und
möchte sie gerne gedanklich nachfühlen und für mich
persönlich nachvollziehen, denn ich bin weit entfernt :

" Erst durch euch
lernte ich das Loslassen.

Ich finde an eurer Unabhängigkeit Gefallen
und atme den Wind eurer Flügel ein. = WUNDERSCHÖN !!!

Erst mit euch
verstand ich die Freiheit."
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Lisboeta meinte dazu am 28.12.2017:
Liebe idioma,

vielen Dank für deine ermutigenden Worte!

Vermutlich kann ich besser auf meiner Muttersprache schreiben. Immerhin bin ich auf Deutsch an den Korrekturen eines Freundes angewiesen. Lieber würde ich auf Deutsch schreiben, weil keiner um mich herum Portugiesisch versteht. Nun ist mein Deutsch immer noch viel zu bescheiden. Würde ich gut die deutsche Sprache beerschen würde ich nie mehr auf Portugiesisch schreiben. Und nun wegen meiner ungenügenden deutschen Kenntnisse, sollte ich nur auf Portugiesisch schreiben. Es gibt aber Situationen auf denen ich auf Deutsch reagiere. Ein Teufelskreise, aber es gibt Schlimmeres…

Vielen Dank nochmals und einen schönen Abend
Lisboeta
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Kommentar von LottaManguetti (59) (28.12.2017)
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Lisboeta meinte dazu am 28.12.2017:
Liebe Silke,

diesmal habe ich direkt auf Deutsch geschrieben. So viele habe ich schon auf Portugiesisch geschrieben und veröffentlicht…

Mal sehen, ob ich dir den Gefall tun kann. Ein bisschen komisch, jetzt den Text in Portugiesisch zu übersetzen.

Ich möchte meinen beiden Lieben diesen Text mitten einem deutschen Kreis vortragen - daher schrieb ich ihn auf Deutsch. Sie haben mich erneut so unglaublich überrascht… Im Kopf funktioniert es unterschiedlich anders, wenn ich auf Deutsch oder auf Portugiesisch schreibe. Glaube ich sogar der Stil. Als ich den tollen Übersetzer früher zur Verfügung hatte, sagte mir mein üblicher Korrektor, der kein Portugiesisch kann und daher nur die Übersetzungen las, dass ich in der Tat nicht weiter auf Deutsch schreiben bräuchte, da mein Still in Portugiesisch viel flüssiger wäre. Nun habe ich keinen Übersetzer mehr.

Dankeschön für deine Empfehlung

Auch dir und deine Familie wünsche ich alles Liebe und Gute für das Neue Jahr.

Nasci

P.S.: Hier die Übersetzung für dich. Komische Sache: Hätte ich von vorn an in Portugiesisch geschrieben, hätte ich vermutlich anders geschrieben. Es spielt anders im Kopf.

O Nada tornou-se Amor

Do Nada nasci um dia.

Nunca encontrei o meu lugar,
morrendo mil mortes
cheia de saudades de algo
nunca visto nem encontrado.

A velha pergunta: porque viver?
Em tudo procurava o motivo.

Na minha ignorância
desejei dois filhos.

Vós nascestes
e ainda assim
não percebi nada.

Porquê?
Só sei
que vos amo.

Como assim?
Só sei
como vós me amais.

O vosso amor por mim
é inconcebível.
Mas aí está ele
tão enérgico, tão próximo.

E eu envelheço
sem entender a vida.
E eu hei-de ir-me embora,
ignorante como à hora do nascimento.

Hoje, quando as noites se tornam escuras,
brilham os vossos sorrisos no meu céu
e vós segurais a minha mão na minha terra.

Só convosco
aprendi a desprender-me.

A vossa independência agrada-me
e inspiro o vento das vossas asas.

Só convosco
percebi a liberdade.

Vós me ensinastes
como abrir as mãos,
como aceitar a vida.

Vós me ensinastes
o que significa Amor.

Antwort geändert am 28.12.2017 um 22:41 Uhr
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Kommentar von Marjanna (68) (20.01.2018)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Lisboeta meinte dazu am 20.01.2018:
Liebe Marjolaine,

bester Dank für deine freundlichen Wörter!

Schönen Abend und einen schönen Sonntag

Liebe Grüße

Lisboeta
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