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Lebenslauf für die Therapie

Beschreibung zum Thema Lebensbetrachtung


von ferris

Lebenslauf Suchtverlauf und sozialer Hintergrund von Tobias Grömke

1. Geburt und Umstände während der Kindheit

Ich bin am 23.07.1982 in Plauen (Kleinstadt, ca. 60000 EW.), in der ehem. DDR, im heutigen Bundesstaat Sachsen  geboren. Ich wuchs auf als ältestes von drei Kindern.  Meine beiden jüngeren Schwestern wurden  Januar 1986 und Februar 1987 während der mehrjährigen Armeezeit meines Vaters geboren. Im Mehrfamilienhaus wohnten noch meine Großeltern die damals das Haus besaßen und nach einigen Jahren auch die Familie meines Cousins, welcher später noch eine wichtige Rolle in meinem Leben spielen sollte. Ab dem alter von ca. 8 Jahren wohnte ich neben meiner Oma in der oberen Etage, in einer alten Dachbodenkammer welche vom Treppenhauszugänglich war und mir später auch erlaubte zu tun was ich will. Meine ganze Familie inklusive vieler in der Nähe wohnender Verwandter war seit Generationen Mitglied der damals noch christlichen Sekte, heute offiziell Körperschaft des öffentlichen Rechts, Neuapostolische Kirche, einige begleiteten sogar höhere Ämter. Meine Eltern legten besonderen Wert auf die Erziehung in diesem Glauben, den ich aus heutiger Perspektive als weltfremd bezeichne. Ich ging zunächst in die Dittes-Grundschule in der ich oft verprügelt wurde und auch mit zumindest einer Lehrerin schwere Probleme hatte. Zu meinen Eltern schwieg ich aber die meiste Zeit über die Situation. Danach ging ich auf das Diesterweg-Gymnasium und machte dort Abitur. Zu Beginn wurde geriet ich wieder in eine Schlägerei, wehrte mich aber durch Abschreckung mit einer Schere aus einem Federkästchen vor mir. Danach gab es insgesamt vier weitere Situationen in denen ich stark gereizt und dadurch gewalttätig wurde. Freundschaften baute ich mit der Zeit trotzdem auf, zu wenigen besteht immernoch Kontakt. Leider waren diese Freundschaften immer stark vom gemeinsamen Drogenkonsum geprägt. Ansonsten waren meine Leistungen durchschnittlich, ich war sehr auffällig, ich hatte es aber sehr leicht. Für die durchschnittlichen Leistungen die ich erbrachte musste ich so gut wie gar nichts tun und auch nur weniger als die Hälfte der Zeit zuhören, geschweige denn alles aufschreiben. Seit der 6. Klasse lies ich keine Arbeiten mehr unterschreiben und machte auch keine Hausaufgaben und kam damit durch. Trotzdem entwickelte ich ein reges Interesse für Naturwissenschaften und Geisteswissenschaften, speziell Chemie und später auch Mathematik aber genauso auch Philosophie (im Ethikunterricht). Musikalisch wurde ich durch die Kirche und Einzelunterricht sehr gut im Gesang und der Orchester und Solomusik auf Blasinstrumenten gefördert.

2. Verhältnis zu Familie und Verwandten

Zu meinen Schwestern war das Verhältnis zunächst viele Jahre von Konkurenzkampf unter anderem mit Gewaltätigkeiten aber auch normalen Neckereien geprägt. Erst durch den ersten gemeinsamen Cannabiskonsum mit meiner mittleren mit der mittleren Schwester besserte sich dieses Verhältnis. Später auch das zu meiner jüngeren Schwester. Nach viel auf und wieder ab ist das Verhältnis in den letzten Jahren die meiste Zeit und auch zur jetzigen Zeit OK mit gelegentlichen, heiß diskutierten Meinungsverschiedenheiten. Zu ihren beiden Töchtern habe ich ein sehr gutes Verhältnis.
Finanziell und auch wenn es um Transporthilfe oder handwerkliche Hilfe ging waren meine Eltern immer nach ihren Möglichkeiten für mich da, auch heute benötige ich gelegentlich finanzielle Unterstützung und bekomme diese nach Möglichkeit, ich versuche es aber so gut wie mir derzeit möglich zu vermeiden. Mit meinem Vater verstand ich mich einige Zeit sehr gut auf musikalischem Gebiet und mochte es immer mit ihm Blödsinn zu machen. Sonst hatte ich kein sehr tiefgängiges und besonders durch meinen Abfall vom Glauben seinem absolut wichtigsten Lebensinhalt und durch seine wiederholten schwer depressiven, meiner Meinung nach sehr stark von religiösem Wahn geprägten Phasen häufig sehr Angespanntes Verhältnis. Als wir kleiner waren prügelte er gelegentlich alle Kinder zur Bestrafung später nicht mehr. Einmal als erwachsener, wir hatten beide getrunken war er kurz davor mich zu schlagen oder wollte zumindet drohen, aber ich baute mich vor ihm auf, fragte provokativ was er denn wolle und bewirkte damit seinen sofortigen Rückzug auf's Sofa.
Zu meiner Mutter hatte ich ein meist gutes und seit einigen Jahren auch sehr vetrauensvolles Verhältnis. Sie hält alles zusammen in der Familie ist damit aber häufig an ihren körperlichen und nervlichen Grenzen.
Zu meiner Oma hatte ich ein sehr gutes eher mütterliches Verhältnis von ihr bekam ich in meiner Kindheit Hauptsächlich die einzige ernsthafte Zuwendung. Später auch von Lehrern.
Mein Cousin brachte mich zu Drogen, war anfangs gewalttätig um mich unter Kontrolle zu bringen und missbrauchte/benutzte mich später sexuell. Auch bei meinen Kleinen Schwester probierte er  es, aber das unterband ich nach den ersten versuchen. Ich habe ihn in den letzten Jahren häufig damit konfrontiert und vor kurzem zum Flehen um Vergebeung gebracht, ihm Verziehen und die Sache abgehakt. Er musste mir dafür glaubhaft schildern was ihn zum Täter machte.
Zunächst die geplatzte Hochzeit mit meiner ersten Partnerin (5 Jahre jünger, attraktiv) während dem 8. Semester und auch spätere Abbrüche intensiver kurzer und langer Beziehungen führten immer wieder zu schweren Krisen und Abstürzen mit Klinikaufenthalten und starkem Drogenkonsum verbunden, nach der geplatzten Hochzeit ging ich zum ersten Mal zu Prostituierten. Unter anderem lief so das Bafög aus und ich konnte mein Diplom-Studium nicht beenden obwohl ich bis dahin voll in der Regelzeit lag.

3. Wer ich bin und was ich kann

Ich bin überdurchschnittlich intelligent, zielstrebig, empathisch (auch wenn ich manchmal nicht empathisch reagiere tue ich dies nur mit positiver Absicht und obwohl ich prekäre Emotionen meines  Gegenübers spüre) und kann für Dinge die ich will enorme Energien mobilisieren. Besonders gut bin ich im abstrakten, im analytisch Konzeptionellen und im Fachübergreifenden, ganzheitlichen Denken. Ich kann mich sehr schnell in alle möglichen Aufgabengebiete einlesen, hineindenken und einarbeiten und Habe ein sehr gutes Auge für Fehler im Detail. Als Kind wollte ich Universalgelehrter werden und betete auch mal wie Salomon dass ich ein weiser Mann werde bis ich mich später zur Chemie entschied. Ich habe nebenbei auch Psychologie und Philosophie studiert, auch in Eigeninteresse um mich selbst detailiert analysieren und dadurch weiterentwickeln zu können. Das erste Psychologogiebuch las ich als Kind als bei meiner Schwester Borderline diagnostiziert wurde. Ich entdeckte als erster die Bulimie der anderen Schwester und vieles mehr. Ich habe auch familiäre Strukturen über Generationen analysiert und viel daraus verstanden. Die christlichen Werte der Nächstenliebe habe ich im Großen und Ganzen wirklich beibehalten und bin immer sehr hilfsbereit, trotzdem habe ich meine eigene Weltanschauung entwickelt. Ich mache häufig im Freundeskreis Lebensberatung psychologische Beratung und ganzheitlich medizinische Beratung. So konnte ich viel gutes tun. Leute dazu bringen den Alkohol zu lassen, zu Therapien zu gehen, ambulante Betreuung anzunehmen, Grundlagen für Therapien legen, sogar langjährige psychosomatische Bauchschmerzen heilen und jemanden dazu bringen Prostitution und Ausnutzungsbeziehungen aufzugeben. Mein Hauptwissen habe ich in den Bereichen supramolekulare, physikalische und theoretische Chemie sowie in höherer Mathematik erworben und vielfätig in diesen Bereichen als Hilfskraft mit mehr Kompetenzen als normal gearbeitet. Ich bin sehr engagiert im Selbststudium und tue vieles erfolgreich in Eigeninitiative. Auch wenn ich nicht immatrikuliert war habe ich gelernt. So habe ich während einer Joborientierungsmaßnahme einen großen Teil der Übungsaufgaben aus Zachmann Mathematik für Chemiker gelöst, mich mit Mathematikern in meiner Freizeit getroffen um spezielle Fragen zu klären und mit sehr spezieller Mathematikerliteratur komplett im Selbststudium gearbeitet. Die theoretische Chemie habe ich mir komplett im Selbststudium während meiner Bachelorarbeit angeeignet und später stark erweitert. Ich kann mit Gutem Gewissen sagen dass ich rein was die theoretischen Grundlagen betrifft weiter bin als nahezu jeder Masterabsolvent der Chemie, da ich einfach viel zusätzliche Zeit zur intensiven weiterbildung nutzen konnte die man während dem Regulären Studium, erst recht in Kombination mit Nebenjobs einfach nicht hat. Aus einem in Eigeninitiative entwickelten Vortrag in englischer Sprache den ich für meine letzte Arbeitsgruppe entwickelt habe ist ein Manuskript für ein Buch im Kleinformat entstanden dass ich im GRIN-Verlag, der auch meiner Bachelorarbeit veröffentlicht hat, veröffentlichen will um meine Chancen in der Wissenschaft zu erhöhen. Ich habe den schwierigsten Teil fertig, auch wenn die letzten Seiten nochmal überarbeitet werden müssen um grammatikalische und auch Rechtschreibfehler auszumerzen. Trotzdem steht das theoretische Gerüst und die nächsten Kapitel werden relativ einfach da ich nicht mehr in die tiefe gehen muss, vieles aus der Bachelorarbeit übernehmen kann und alle Methoden nur noch kurz vorstelle. Es gibt nur komplizierte Theoriebücher für Theoretiker und keine schnell lesbaren für graduierte Studenten praktischer Vertiefungsrichtungen, obwohl die quantenphysikalischen Rechenmethoden rasend schnell immer wichtiger werden. Ich habe meine Texte bereits ausführlich an bereits weit fortgeschrittenen Doktoranden der organischen Synthesechemie probiert und ausschließlich sehr positive Reaktionen erhalten. Ich führe diesen Teil meines Lebens so intensiv aus damit der Leser eher geneigt ist meinem speziellen Klinikwunsch stattzugeben. Den ich noch ausführlicher Begründen werde, dafür lege ich auch mein Manuskript bei.
Außerdem bin ich politisch engagiert und Mitglied der Linkspartei und in der Freizeit im Chor und Solo musikalisch aktiv. Ich spiele Basstrompe und Gitarre und singe im Unichor Essen wo ich auch schon organisatorische Aufgaben übernommen habe. Ich treibe viel Sport, hauptsächlich Fitness und Radfahren und mein wichtigstes Hobby und auch eine meiner wichtigsten Stützen im Leben sind meine drei Hunde (Beagle 11, Zwergdackel 15, Terriermischling, 6 Monate). Die ein interessantes Rudel bilden welches ich sehr gut, auch ohne Leinen Kontrollieren kann, auch in der Nähe anderer Hunde.

4. Meine Schwächen

Meine Schwächen sind vor allem die Neigung mich körperlich und nervlich über die Grenzen hinaus zu belasten, auch unter zu Hilfenahme von Drogen. Ich bin sehr impulsiv, kann wenn ich gestresst bin sehr aufbrausend werden. Ich gehe fast immer unkonventionelle Wege bin sehr direkt und nehme in Diskussionen gern die Gegenposition ein unabhängig ob ich hinter ihr stehe. Ich habe Problme Autoritäten in Diskussionen den nötigen Respekt entgegenzubringen, vor allem wenn ich merke das meine Argumente nicht verstanden werden. Ich Folge immer den selben im Chaos endenten Beziehungsmustern im Paarbeziehungsbereich und habe mittlerweile Angst vor zu viel Nähe entwickelt. Ich kann mein Gegenüber psychologisch auseinander nehmen und das als Waffe benutzen und tue das auch wenn ich gestresst bin. So habe ich einige Jobs verloren. Ich bin im sozialen Kontakt zu Menschen die beruflich und psychisch besser dastehen sehr unsicher und habe nur wenige Freunde außerhalb der Drogen- und psychisch Kranken-Szene. Ich kann immernoch nicht gut mit Geld umgehen und Sparen. Ich bin seit gut drei Jahren in Privatinsolvenz und hatte trotzdem wieder kleinere Zahlungsprobleme.

5. Beruflicher und Schulischer Werdegang

Meinen schulischen und beruflichen Werdegang entnehmen sie bitte dem Lebenslauf anbei. Ich habe enorm vielfältige Nebenjobs ausgeführt, in letzter Zeit auch Gärtner, Maler. Tapezierer und ganz zuletzt als Übersetzer eines Wirtschaftsplans einer Modefirma vom deutschen ins englische.

6. Suchtverlauf

Im Alter von zehn Jahren begann ich mit Alkohol, auch Erster Vollrausch mit Filmriss, ein Jahr später mit Cannabis. Mit 15 kam der erste LSD-Trip. Nach der geplatzen Hochzeit kam die schlimmste Phase mit Cannabis, Amphetaminen (auch Christal Meth) und Halluzionogenen. Ich habe aber auch Heroin probiert und selten Kokain konsumiert. Zum Ende kamen einige erfolglose Versuche ohne Langzeittherapie aufzuhören. Bis ich schließlich eine 4,5 monatige Langzeittherapie in Serrahn, Mecklenburg Vorpommern absolvierte und 1.5 Jahre gar nichts konsumierte. Die Therapie war für mich auf Grund des intensiv christlichen Konzepts und den Sektenhaften Strukturen im Dorf enorm belastend. Ich wählte diese Klinik weil Sie die einzige Klinik war die mich in absehbarer Zeit mit 2 Hunden aufnehmen konnte und außerdem weil sie Therapie mit Pferden anbietet (ich komme mit Tieren viel besser zurecht als mit Menschen und will als Rentner 2 Pferde besitzen und als Fortbewegungmittel nutzen, ist eine Art Lebenstraum). Trotz der starken konfliktgeladenen Athmosphäre wegen der intensiven Penetration mit christlichen Argumenten die ich zu genüge aus meiner Kindheit kannte konnte ich dort sehr viel mitnehmen. Besonders durch die ganzheitlichen alternativen Methoden von Frau Dr. med. Fischer die mir zu enormen Selbsterkenntnissen und zum beenden meiner Selbstanalyse-Trance verhalfen. Außerdem half sie mir vergessene Erinerungen aus der Kindheit wiederzufinden und mehr kontrolle über meine Gefühlswelt zu erlangen. Während der Bachelorarbeit kam über eine Freundin aus der Vergangenheit, welche ich zunächst aus dem Bedürfnis nach körperlicher Nähe besuchte, der Cannabiskonsum und einige Monate später der Tabackkonsum zurück. Ich tolerierte das lange Zeit, weil ich sonst Psychomedikation gebraucht hätte um meine angespannte Psyche zu entlasten und Cannabis immernoch für besser halte. Nach meiner letzten Bachelorprüfung, welche ich trotz Krankschreibung wegen Hörsturz absolvierte und bestand konsumierte ich Kokain und wurde am selben Abend von Junkies ausgeraubt. Ende 2016 kehrten durch immer stärkere Überlastung (beruflicher Druck, Zukunftsängste, extreme private Probleme mit einer suizidalen schwer psychisch Kranken Lebenspartnerin und wegen dem Abschluss) Amphetamine (nur Speed und einmal MDMA) sowie vereinzelt Halluzinogene und Kokain zurück. Seit Dezember ist der Speedkonsum häufiger (im Schnitt 1-2x pro Woche, um diesen Lebenslauf möglich schnell und effektiv schreiben zu können habe ich mir Ebenfalls Speed besorgt) und vorher hatte der Cannabiskosum auch schon überhand genommen und so will ich nun endlich was unternehmen. Alkohol spielte seit der Langzeittherapie keine besondere Rolle. Ich konnte zu gesellschaftlichen anlässen geringe Mengen konsumieren ohne weitere Eskalation auch nicht in den Folgetagen

7. Konflikte mit dem Gesetz

Mit dem Gesetz kam ich durch wiederholtes Schwarzfahren mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und zweimal wegen einer geringen Menge Cannabis die ich über die holländische Grenze transportieren wollte.

8. Aktuelle Situation

Im Moment bin ich arbeitslos, lebe von Harz4 in einer kleinen Wohnung und mache Gelegenheitsjobs um u.a. meinen Konsum zu finanzieren. Ich bewerbe mich kontinuierlich seit Juni 2016 mit meinem Bachelorabschluss um Jobs an Instituten, Universitäten und in der chemischen Industrie, leider erfolglos. In den letzten Monaten habe ich Chor, „normale“ Freunde und Politik vernachlässigt aber trotzdem Fortschritte mit dem Buch gemacht. Ich genieße aber sehr die Zeit mit meinen Hunden, besonders mit meinem ersten Welpen der mir sehr viel Freude macht. Ich habe hin und wieder kurze, intensive, auch sexuelle Beziehungen die immer schwierig enden, ich ziehe mich sehr zurück.

9. Probleme/Diagnosen neben der Sucht

Ich habe diagnostiziertes ADHS, leichtes Tourette (stärker auf Ritalin, ohne nur gelegentliche Kontrollierbare verbale Ticks in Spannungssituationen) eine dignostizierte emotional instabile Persönlichkeitsstörung vom impulsiven Typus und häufig anpassungsstörungen. Das äußert sich durch häufige Stimmungsschwankungen vor allem bei beruflicher Ablehnung, Mangel an Erfolgerlebnissen. Ich bin leicht reizbar und gerate oft in streitsituationen die sich aber immer verbal klären lassen. Keine Gewalttätigkeit, auch keine Selbstverletzung. Ich treibe weiter viel Sport bin körperlich fit wie nie nur nervlich stark angeschlagen und leide besonders unter meinen starken Zukunftsängsten welche sogar gelegentlich Suizidgedanken auslösen(ohne das eine Ausführung in Frage kommt), ich bin oft antrieblos und deprimiert kann mich aber auch sehr schnell in Ideen hineinsteigern und meiner Umwelt damit auf die Nerven gehen. Ansonsten habe ich gelegentlich Panikattacken und Engegefühl in der Brust. Ich wurde auch auf Lungenprobleme behandelt. Menschen gegenüber die beruflich weiter und gleichaltrig oder jünger sind bin ich enorm unsicher und schäme mich für mein Leben und meine Erfolglosigkeit.

10. Hoffnungen und Erwartungen bezüglich der angestrebten Therapie

Während der Therapie möchte ich lernen wie ich in Zukunft auch ohne Drogen einen gesunden Energiehaushalt und konstante Leistungsfähigkeit erreichen kann. Ich will außerdem meine sozialen Unsicherheiten überwinden und mich auf die Situationen vorbereiten die in der Vergangenheit immer zu Ärger mit Kollegen und Vorgesetzten führten. Ich möchte Abstand von allem Gewinnen und lernen mich richtig zu entspannen. Ich will wieder dauerhaft komplett Suchtmittel-frei werden und auch wieder das Rauchen aufgeben. Natürlich würde ich die Therapie bereits Suchtmittelfrei antreten, das konnte ich auch mehrere Monate lang vor der letzten Therapie aushalten. Die Aussicht auf Behandlung reichte mir als Motivation.

11. Ängste bezüglich der Therapie und dringender Klinikvorschlag mit detallierter Begründung:

Meine größte Angst ist die Versorgung meiner Hunde. Keinesfalls sollen sie nochmal im Zwinger leben. Es gibt Kliniken mit Hundezimmer. Ich möchte eigentlich unbedingt alle drei Hunde mitnehmen. Was nach meinen Nachforschungen nur in einer Klinik auf dem Zimmer möglich ist. Der Klinik Rosengarten in Bad Kissingen. Sie ist Teil der Heiligenfeld Kliniken. Ich muss für das Hundezimmer 10€/Tag zuzahlen werde dafür aber teilweise von meinem Eltern unterstützt so dass ich den Rest vom ALGII bezahlen kann. In dieser Klinik werden Patienten mit Indikation Sucht und einer Hauptdiagnose aus einem anderen Kreis (bei mir ADHS, emotional instabile Persönlichkeitsstörung vom impulsiven Typus und depressive Episode sowie Anpassungsstörung) aufgenommen und es kann eine psychosomatische Kur absolviert werden. Wichtigster Punkt ist die Möglichkeit meine 3 Hunde mitzunehmen und auf dem Zimmer zu haben, wie ich das auch zu Hause habe und auch in Zukunft definitiv beibehalte. Das Therapieangebot ist ganzheitlich ausgerichtet was mir schon wegen den erfahrungen mit Frau Dr. med. Fischer favorisiere außerdem wird viel auf alternative undkreative Therapie-Methoden gesetzt was mir absolut zusagt, vor allem Meditation und Yoga (ich gehe gelegentlich zur geführten Meditationen im buddhistischen Zentrum was sehr zur meiner bisherigen heilsamen entwickelung und allgemeinen weiterentwicklung beitrug. Auch Yoga wird geboten, was ich unbedingt probieren will. Die Umgebung ist wunderbar erholsam und perfekt für Wanderungen mit meinem Rudel und es gibt regelmäßig ein anspruchsvolles Kulturprogramm im Ort, das wird definitiv zu meiner dringend nötigen nervlichen Erholung beitragen. Es gibt vielfätige Möglichkeiten der Therapie mit Tieren (Pferde, Lamas und Therapien in die meine eigenen Tiere eingebunden werden) was mir sehr liegt. Die Tier-Therapien in Serrahn haben sich enorm positiv auf meinen Umgang mit Menschen ausgewirkt. Das Konzeot ist außerdem überhaupt nicht christlich trotzdem ist die spirituelle Entwicklung ein zentraler Punkt. Durch das wegfallen der Sekte ist bei mir ein Loch entstanden das ich teilweise gefüllt habe, ich bin aber gespannt was ich dort dazulernen kann, so lange es nicht christlich geprägt ist, denn das kenne ich zu genüge, ich war sogar selbst Religionslehrer.
Höchst widerwillig käme für den Fall das meine erste Wunschklinik nicht in Frage kommt der Bussmannshof in Bochum in Frage. Obwohl ich, schon wegen des Alters nur sehr ungern meine beiden alten Hunde in fremde Hände gäbe. Die Möglichkeiten dazu sind begrenzt und missfallen mir eigentlich stark. Wenn überhaupt eine andere Klinik dann nur diese, weil ich (a) meine Hunde zu Wochenendausflügen sehen kann, (b) mein Welpe mit auf's Zimmer darf, (c) es Pferde gibt und mir (d) das psychoanalytische Konzept dieser Klinik gefällt. Trotzdem halte ich die erste Klinik für wesentlich sinnvoller. Ich habe mich bereits intensiv mit den Grundlagen der Sucht auseinandergesetzt, mehrere auch komplizierte Fachbücher (für Suchttherapeuten) und zuletzt erst wieder Teilweise die Suchtfibel von Ralf Schneider gelesen (mitgenommen aus Serrahn). Ich bin seit Jahren der einzige Drogenkonsument der während dem Konsum ständig darüber redet wie schlecht Drogen sind und seinen Mitkonsumenten die Grundlagen der Sucht erklärt. Ich bin diesbezüglich schon komplett ehrlich zu mir und kann es nur noch schwer ertragen mit anderen Süchtigen über Sucht zu diskutieren. Gerade die langjähringen Diskussionen mit meiner schwer Suchtkranken, oft suizidalen Ex-Freundin haben mich enorm belastet. Teilweise konsumierte ich wirklich hauptsächlich um weiter einen Zugang zu ihr zu haben, obwohl ich besseres hätte tun können und in der Lage war mehrere nichts zu konsumieren ohne dadurch in emotionale Krisen zu geraten. Besonders durch diese Geschichte die 2016 auch die meiste Kraft gekostet und die meisten Probleme verursacht hat ist eine Normale Sucht-Klinik sogar schlecht für meine Gesundung. Im Bussmannshof Bochum besteht das Publikum stark aus schwer straffälligen Heroinsüchtigen, häufig durch § 35 (Therapie statt Sucht) in Behandlung. Zusammen mit solchen Menschen Therapie zu machen würde mich belasten, ich habe dass auch in Serrahn gemerkt. Ein Konflikt mit so einer Person führte zu Rauswurf aus Sehrran. Mein Therapeut (leitender Therapeut der Klinik) war im Urlaub und als diese Person wütend mit geballten Fäusten auf mich zu lief schubste ich sie in präventiver Selbstverteidigung weg, weshalb besagte Person 1,5-2m weit gegen die nächste Wand flog. Meinen Ersatztherapeuten hatte ich vorher während eines Vortrages lächerlich gemacht indem ich mit detaillierten Informationen Fehler in seinen Ausführungen aufzeigte und argumentativ überlegen war. Außerdem war ich durch meine ständige Kritik an den christlichen Argumenten und dem christlichen Programm der Klinik störend. Deshalb ist mein entlassbericht etwas anders formuliert. Ich habe mich nie um eine richtigstellung bemüht, weil ich froh war nach Hause zu können und außerdem meinte sowieso nie rückfällig zu werden. Normalen Menschen ohne eigene Gewaltätige Tendenzen trete ich niemals gewalttätig gegenüber. Das versichere ich. Auch aus diesem Grund ist der Bussmannshof wegen seines Hauptpublikums nicht optimal.
In der ersten Klinik bin ich viel stärker mit dem Klientel konfrontiert dem gegenüber ich so starke Ängste und Unsicherheiten habe und kann lernen dass zu überwinden. Kontakt zu Süchtigen habe ich derzeit nur noch um Cannabis zu besorgen. Könnte ich es in der Apotheke kaufen oder ungestraft aus Holland holen würde ich das tun und wäre auch nicht in der Nähe härterer drogen. Trotzdem will den Cannabiskosum nicht als gut darstellen, genausowenig wie von Cannabis halte ich von Langzeitmedikation mit psychoaktiven Medikamenten und kam auch lange ohne alles aus, war sogar auf vielen Gebieten erfolgreich. Ich will möglichst soweit kommen dass ich ohne psychoaktive Substanzen emotional stabil bin und weiter an meiner beruflichen Zukunft, für die auch Masterstudium und Promotion in Frage kommt, arbeiten kann. Ende des Jahres will ich möglichst einen richtigen Job in der chemischen Industrie/Forschung haben oder einen langfristig durchführbaren Plan um das Masterstudium per Stipendium oder als Werksstudent zu finanzieren. Vorher brauche ich aber eine Kur, in irgendeiner Form.

12.Zusammenfassung Klinikwunsch

Auf jeden Fall sind meine Hunde extrem wichtig für mich. Sie helfen mir meine Emotionen zu kontrollieren, zu Entspannen, geben mir Halt, Lebensfreude und Sinn, helfen beim Knüpfen sozialer Kontakte und sollen daher unbedingt bei der Therapie dabei sein. Zwingerhaltung kommt auf Grund schlechter Erfahrungen in Serrahn nicht in Frage und komplett ohne Hunde würde ich gar keine Therapie antreten.
Die Heiligenfeld Klinik Rosengarten in Bad Kissingen könnte mich zeitnah mit allen Hunden im eigenen Zimmer aufnehmen und die Zuzahlung für's Hundezimmer wird komplett von mir übernommen und ist geklärt. Des weiteren konnte ich hoffentlich die therapeutischen Vorteile dieser Klinik unter 11. logisch konsistent und bezogen auf meine nicht alltägliche, individuelle Krankheits- und Lebensgeschichte und persönliche Situation darlegen.



Tobias Grömke, 16.2.2017

Anmerkung von ferris:

Denke nach allem was hier schon steht passt das gut dazu


 
 

Kommentare zu diesem Text


keinB
Kommentar von keinB (26.01.2018)
Moin ferris,

mich würde mal interessieren, aus welcher Intention heraus du das hier postest.

Gruß
KB
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ferris meinte dazu am 26.01.2018:
So als Ergänzung zum Hauptext. Ich habe ja nichts zu verbergen und den zu schreiben hat ja auch Arbeit gemacht
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (26.01.2018)
"Ich wuchs auf als ältestes von drei Kindern auf."?
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ferris antwortete darauf am 26.01.2018:
das bedeutet dass ich zwei jüngere Geschwister habe
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princess schrieb daraufhin am 27.01.2018:
Trotzdem genügt ein einziges "auf" im Text. Es heißt ja unabhängig von der Zahl der Geschwister "aufwachsen" und nicht "aufaufwachsen". :-)
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Dieter_Rotmund äußerte darauf am 27.01.2018:
So ist es.
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ferris ergänzte dazu am 27.01.2018:
Ach na eben, jetzt sehe ich's auch :-D
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ferris meinte dazu am 27.01.2018:
so, korrigiert. Hab immer so viel im Kopf, da kann sowas auch mal länger dauern ;)
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Dieter_Rotmund meinte dazu am 28.01.2018:
Nun gut. Und wann korrigierst Du die anderen, gefühlt vier Dutzend Fehler? Nichts für ungut, aber es sind leider so viele, dass das Lesen erheblich erschwert wird!
Beispiel, willkürlich rausgegriffen:
"In der ersten Klinik bin ich viel stärker mit dem Klientel konfrontiert dem gegenüber ich so starke Ängste und Unsicherheiten habe und kann lernen dass zu überwinden. "
Vor allem fehlen (im Rest) viele Kommas, man erkennt zum Teil überhaupt keine Satzstruktur und entsprechend gehen Sinn und Inhalt verloren.
Sorry.
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Kommentar von andro (21) (29.01.2018)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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ferris meinte dazu am 29.01.2018:
Das du mir eine reinhauen willst verstehe ich nach unserer privaten Konversation vollkommen. Im Prinzip war das beabsichtigt. Das zeigt dass es angekommen ist.

Nen Drogenschaden nach deiner Definition habe ich nicht.

Ruf doch einfach an und lass uns reden. Ich bin wirklich gutherzig. Ich will keinem was böses tun aber ich habe viel gelernt und verstanden mit dem ich allen Menschen was gutes tun kann.
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ferris meinte dazu am 29.01.2018:
mich würde echt interessieren wie alt du bist. Ich schätze mal Anfang 20
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ferris meinte dazu am 29.01.2018:
wie das mit den Drogen funktioniert steht übrigens in den beiden Haupttexten. Musst das in verbindung mit den Verdrängungsmustern sehe die ich gleichzeitig erkläre. Meins kann ich erklären.

Die süchtigen wissen nicht was sie warum und wie mir der Droge verdrängen, daher sind sie süchtig...
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ferris
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Veröffentlicht am 26.01.2018, 3 mal überarbeitet (letzte Änderung am 27.01.2018). Dieser Text wurde bereits 427 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 20.10.2018.
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