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Amor auf dem Maskenball

Prosagedicht zum Thema Liebe, lieben


von wa Bash

Worte zur Kunst II: Symbolismus
Amor auf dem Maskenball

Sekunden stehen still

Minuten

...................Ewigkeit

ein Engel
wie aus einem Traum
steht angelehnt
an einer Bar &  schaut
mich an

maskiert
& nur ihr blondes Haar
die rotgefärbten Lippen

atemfeucht als würden
sie die Spitze eines Pfeiles
küssen

der abschussbereit im
Köcher ruht

raubt mir die Luft
als flüsterten mir Federn
Flügel

& hingehauchte
Wörter mit dem Fächer zu

Anmerkung von wa Bash:

*Text zum Bild:  Franz von Stuck Amor auf dem Maskenball Gal. unbek.


 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von ZUCKERBROToderPEITSCHE (60) (30.01.2018)
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wa Bash meinte dazu am 30.01.2018:
das freut mich
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Kommentar von Sabira (58) (30.01.2018)
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wa Bash antwortete darauf am 30.01.2018:
Hallo Sabira,

in Vers 10 benutzt du das Possessivpronomen "ihr"(blondes Haar). Ich vermute, du beziehst dich auf den Engel und es müsste eigentlich "sein" heißen.

Nein, ich beziehe mich auf einen anderen Engel. Ich lasse oftmals das Bild mit meinen eigenen Vorstellungen und Fantasien verschmelzen, ohne dass ich das Bild 1 zu 1 nachbilde (wörtlich natürlich).

Dein Gedicht gefällt mir sehr gut, nur die Form ist meines Erachtens nicht ganz so glücklich gewählt. Ich hätte einen Vorschlag, der nicht gut sein muss, aber vielleicht anregend ist:

Sekunden stehen still,
Minuten werden Ewigkeit.

Ein Engel,
wie aus einem Traum,
steht angelehnt
an einer Bar und schaut
mich an.

Die Augen hinter
einer Maske,
blondgelockt sein Haar.

Die rotgefärbten Lippen,
atemfeucht,
als würden sie den Pfeil
an seiner Spitze küssen,

abschussbereit
harren noch mehr Pfeile
im Köcher vor dem Bauch,
sie rauben mir die Luft.

Es ist, als flüsterte der Engel mir,
mit Federn und mit Flügeln,
fächernd Worte zu.

Dein Vorschlag ist ganz lieb gemeint von dir, entspricht aber nicht ganz was ich mir für das Gedicht vorstellte. Somit komme ich natürlich zu der Frage, wie du darauf kommst, dass ich deiner Meinung nach die Form unglücklich gewählt habe. Was stört dich daran oder was führt zu deiner Kritik? Das Gedicht fängt sehr gut an und bildet formal durch starke Zäsuren die verstreichende Zeit ab (Inhalt und Ausdruck überschneiden sich somit, das ist doch super so) . Der Rest liest sich dann sehr prosaisch lyrisch. Also ich finde es gut so und verstehe die Kritik daran nicht.

LG wa
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Sabira (58) schrieb daraufhin am 30.01.2018:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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wa Bash äußerte darauf am 30.01.2018:
Hallo Sabira

zunächst möchte ich auf den Engel zu sprechen kommen. Ich habe mich auf das beigefügte Foto bezogen. Da du aber einen zweiten Engel meinst, hat sich mein Hinweis erübrigt.

deine Frage war aber durchaus nachvollziehbar, woher soll der Leser wissen, dass ich nicht ausschließlich nur über das Bild schreibe, sondern auch eigenes einfüge. somit schon richtig.

In bezug auf die Form deines Gedichtes habe ich dir meine subjektive Empfindung mitgeteilt. Mir ist nur wichtig, dass ich mit meinen Gedanken vielleicht hin und wieder Anregungen geben kann. Wenn nicht, dann lerne ich ggf. auch durch die Diskussion, so wie jetzt mit dir.

ja, bei Lyrik ist es so oder so immer schwierig und abzuwägen, nehmen wir Zitate oder absolute Metaphern in einem Gedicht, dann bleibt dem Leser schon gar nichts anderes übrig als zu fragen und zu hinterfragen. insofern, alles gut. ich hoffe natürlich das mein Werk dennoch so ankommt, wie ich mir das vorgestellt habe. LG wa
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AZU20
Kommentar von AZU20 (31.01.2018)
Sehr poetisch. LG
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The Triumph of the SwanInhaltsverzeichnisA Mermaid Being Mobbed by Seagulls
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Dies ist ein Absatz des mehrteiligen Textes Worte zur Kunst II: Symbolismus.
Veröffentlicht am 30.01.2018, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 23.02.2018). Dieser Text wurde bereits 221 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 18.01.2019.
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