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Kurzprosa zum Thema Allzu Menschliches


von Sätzer

Er verließ den Schuppen, nachdem er die überfällige Gartenarbeit notdürftig erledigt hatte. Die nach Öl schreienden Türangeln ignorierte er. In dieser grauenhaften Welt sah er keinen Sinn mehr darin, die Werkstatt instand zu halten. In seiner Fantasie war man entweder ein erfolgreicher Mann oder ein Taugenichts – oder auf dem besten Weg, das eine oder das andere zu werden. Dieser Satz, der  seit einiger Zeit in seinem Hirn rotierte, gab einen Ton, der ihm früher gefehlt hatte. Seine spirituell angehauchte Exfreundin sagte einmal, dass jede Idee eine Aura enthält, die nicht zusammenpassende Teile einer Lebensgeschichte plötzlich verbindet – so wie Nebel eine ungleichmäßige Landschaft einhüllt. Sie verstand es, alle Fäden in ein erkennbares Muster zu weben. An ihm ging das allerdings völlig vorbei.

Als er sie das erste Mal sah, konnte er sie mit seiner firnishaften Klugheit, so oberflächlich und fadenscheinig sie auch sein mochte, für sich gewinnen. Dann war es sein kühnes Lächeln, das ihr sagte: Ich kenne Sie bereits, und ich weiß alles, was Sie gern haben. Anfangs gefiel ihm ihre Art, auch wie sie ihre Sachen trug, so als wäre sie herausfordernd unbekleidet.

Eines Tages hatte sie es aufgegeben, ihn der Erleuchtung näher zu bringen.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Festil (59) (03.02.2018)
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Sätzer meinte dazu am 03.02.2018:
Na, das ist doch schön. Soviel Schwung beim Schreiben hatte ich nicht, außer den grundsätzlichen Ideen. So eine Kurzprosa verdichtet zu formulieren ist schon nicht so einfach wie sichs vielleicht liest.
Dank dir auch für die Empfehlungen. LG Uwe
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Kommentar von NimbusII (42) (03.02.2018)
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Stelzie antwortete darauf am 03.02.2018:
Der letzte Satz sagt lediglich, dass wir immer wieder versuchen, unser Gegenüber (Ehepartner oder Lebensgefährte) so zu "drehen ", dass er in unser Leben passt. Das funktioniert nicht auf Dauer.
Liebe Grüße
Kerstin
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Sätzer schrieb daraufhin am 03.02.2018:
@ Heike
Die Schäbigkeit des Prot ist deine Interpretation. Mögest du nie an solchen Typen geraten. Interessant auf jeden Fall. Dank dir für die Empfehlung und LG Uwe

Antwort geändert am 03.02.2018 um 15:35 Uhr
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Sätzer äußerte darauf am 03.02.2018:
@ stelzie
So sehe ich das auch eher.
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Kommentar von Gerhard-W. (78) (03.02.2018)
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Sätzer ergänzte dazu am 03.02.2018:
Ja Gerhard, wenn eher konkret-praktische Menschen auf spirituell denkende treffen, dann kanns schon mal schwierig werden.
Aber gängig ist wohl in den meisten Beziehungen, dass die Frau lebendiger agiert und der Mann praktischer. Heutzutage verwischt sich das glaube ich mehr.
Dank dir auch für die Empfehlung und LG ins Wochenende.
Uwe
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Stelzie
Kommentar von Stelzie (03.02.2018)
Gegensätze wirken anfangs sehr anziehend, doch auf Dauer wird es sehr, sehr anstrengend. Du hast mal wieder eine sehr schöne kleine Geschichte draus gemacht )
Liebe Grüße
Kerstin
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Sätzer meinte dazu am 03.02.2018:
So sehe ich das auch eher, bietet aber auch die Chance zur Weiterentwicklung.
Dank dir für die Loorbeeren und auch für die Empfehlung.
LG ins Wochenende.
Uwe

Antwort geändert am 03.02.2018 um 15:41 Uhr


Antwort geändert am 03.02.2018 um 15:43 Uhr
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Kommentar von Sinshenatty (53) (03.02.2018)
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Sylvia meinte dazu am 03.02.2018:
Den Satz fand ich auch richtig gut

Mehrere Puzzleteile ergeben irgendwann ein überraschendes Bild.

LG Sylvia
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Sätzer meinte dazu am 03.02.2018:
@ Sin
Solche Sätze regnen plötzlich in mein Gehirn. Vermutlich, weil ich eine Menge Lebenserfahrung mit sehr verschiedenen Menschen und Berufen hatte und teilweise noch habe.
Wenn ich dein Hauptquell werde, dann trinken wir mal Einen, wenn ich in Hamburg bin - gell.
Merci für deine Empfehlung und Hummel Hummel Mors Mors
Uwe
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Sätzer meinte dazu am 03.02.2018:
@ Sylvia
Freut mich sehr Sylvia - wir Hamburger verstehn uns.
Dank für deine Empfehlung und LG ins Wochenende.
Uwe
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Sylvia meinte dazu am 03.02.2018:
Dabei mag ich gar keine Hamburger
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Sätzer meinte dazu am 03.02.2018:
Och, wie schade. Allerdings bin ich kriegsbedingt in Detmold geboren - wegen der Bombenagriffe 1943. Jetzt bin ich Pseudobadenser mit mehr Sonne draußen, ohne das Hamburger Schmuddelwetter.
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Sylvia meinte dazu am 03.02.2018:
Ach, aber heutzutage bekommste überall wetterunabhängig Hamburger
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Sätzer meinte dazu am 03.02.2018:
Oh je, auf fastfood steh ich nun gar nicht. Zu ungesund
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Kommentar von andro (21) (03.02.2018)
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Sinshenatty (53) meinte dazu am 03.02.2018:
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Sätzer meinte dazu am 03.02.2018:
@ andro
deine Meinung sei dir ungenommen lieber andro. Ich seh, du magst Kurzprosa nicht so gern. Aber das kann ja noch werden. Schaun wir mal.
Wünsche dir jedenfalls gute Ideen und Text-Ergüsse für deine Entwicklung auf KV.
Einen schönen Sonntag und LG Uwe
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AZU20
Kommentar von AZU20 (04.02.2018)
Es wäre wohl auch vergeblich, sich weiter zu mühen.LG
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Die Zweierbeziehung (Kurze Prosa).
Veröffentlicht am 03.02.2018, 3 mal überarbeitet (letzte Änderung am 07.08.2018). Textlänge: 196 Wörter; dieser Text wurde bereits 272 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 18.03.2019..
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