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Ode an mein Gerippe

Prosagedicht zum Thema Nonsens


von EkkehartMittelberg

Du hast mich getragen bald achtzig Jahr.
Ich hoffe, du trägst mich noch länger,
solides, geduldiges Gerippe.

So manches Mal, wenn ich gefallen,
hast du geächzt, gestöhnt, geknackt,
doch bist du nicht gebrochen.

Meistens hast du mich gerad gehalten,
der Kopf blieb oben,
und kein Stoß hat mich verbogen.

Ich kann den Hals noch nach den Schönen drehen,
und meine Füße treten fest auf,
du hältst mich senkrecht von Kopf bis Fuß.

Doch wenn der Kalk beginnt zu rieseln,
hast du deine Schuldigkeit getan, Gerippe,
dann trag mich zu Freund Hein mit seiner Hippe.

Anmerkung: Habakuk gewidmet, der bei meiner „Ode an meine Grippe“ Ode an mein Gerippe gelesen hatte.

 
 

Kommentare zu diesem Text


TrekanBelluvitsh
Kommentar von TrekanBelluvitsh (06.02.2018)
Ich mag Schauergeschichten. Also mag ich auch Gerippe und Oden an diese.
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 06.02.2018:
Merci, Trekan. Schauergeschichten und Erbauungsliteratur sind einander verwandt. So erklärt sich dein Wohlgefallen.
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Kommentar von Marjanna (68) (06.02.2018)
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EkkehartMittelberg antwortete darauf am 06.02.2018:
Merci, genau so ist, Marjo. Man versucht das Gerippe elastisch zu halten und schüttelt es. Bei eventuellen Nebengeräuschen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Liebe Grüße
Ekki
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Kommentar von Gerhard-W. (78) (06.02.2018)
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Gerhard-W. (78) schrieb daraufhin am 06.02.2018:
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EkkehartMittelberg äußerte darauf am 06.02.2018:
Lieber Gerhard,
das mit der Gelassenheit stimmt. Ich lasse mein Gerippe morgens länger liegen, damit es nicht ächzt und knackt.
Auch gegen deine Wahl zum Lieblingstext erhebt es ganz gelassen keinen Anspruch.
Danke und LG
Ekki
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Didi.Costaire
Kommentar von Didi.Costaire (06.02.2018)
Auf dass der Kopf noch eine ganze Weile oben bleibt!
Liebe Grüße, Dirk
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EkkehartMittelberg ergänzte dazu am 06.02.2018:
Merci, Didi, ich rede ihm gut zu, damit er mir nicht auf die Füße fällt.
Liebe Grüße
Ekki
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Sylvia
Kommentar von Sylvia (06.02.2018)
Lieber Ekki, so ein Nonsens ist das gar nicht. Ich habe deine Ode grinsend genossen und musste im letzten Absatz an den Kalkriesen denken. Hm, dazu fällt mir doch glatt was ein

Lieben Gruß
Sylvia
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 06.02.2018:
Grazie, Sylvia, wenn man grinst, bleiben die Augen trocken und wenn man den Kalkriesen entkalkt, entlastet das sein Gerippe.
Charmante Grüße von meinem Gerippe
Ekki
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Kommentar von 9miles (53) (06.02.2018)
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 06.02.2018:
Spassibo, 9miles, in forschrittlichen Kreisen nennt man das die Emanzipation des Innenskeletts. Sie lässt sich nicht aufhalten.
LG
Ekki
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TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (06.02.2018)
Ab und zu den Rücken abtasten und feststellen. dass da ein Rückgrat ist, kann eine wunderbare Entdeckung sein ))
Herzliche Grüße
TT
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 06.02.2018:
Jawoll, Tasso, das ist ein Vorteil des Alters, dass das Rückgrat immer steifer wird. Freilich sollte zum Ausgleich das Lächeln charmanter werden.
Herzliche Grüße
Ekki
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Kommentar von Sinshenatty (53) (06.02.2018)
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 06.02.2018:
Vielen Dank, Sin. Seltsam, dass die Kalkindustrie noch nicht auf die Idee gekommen ist, alle Kalkhaltigen zusammen auf die Rüttelmaschine zu stellen.
Die Frühverkalkten erkennt man übrigens daran, dass sie im Konfirmationsanzug geboren werden.
LG
Ekki
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Habakuk
Kommentar von Habakuk (06.02.2018)
Angesichts der Widmung sehe ich mich gezwungen, etwas Höfliches zu sagen.
Deine Ode kann zwar mit Schiller nicht mithalten, aber man darf ja auch dein Alter nicht aus den Augen verlieren.
Ich überlege gerade, ob das jetzt höflich war. Egal. Nonsens zu Nonsens.

BG
H.
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 06.02.2018:
Grazie, especiale, Habakuk. Du hast das Feeling für höflichen Nonsens.
Apropos Schiller. Wenn ich erst eine Ode an die Freude schreibe, lacht er sich in Elysium kaputt.
BG
Ekki
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Kommentar von Sabira (58) (06.02.2018)
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 06.02.2018:
Merci für die belebenden Anregungen, Sabira. Ich werde sie umgehend ausprobieren. Aber nicht bei KV. Dort würde ich wegen feuriger Brandstiftung gesperrt.
LG
Ekki
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GastIltis
Kommentar von GastIltis (06.02.2018)
Hallo Ekki, ich meinte, früher auch schon ein Gedicht mit dem Titel "Das Gerippe" eingestellt zu haben. War aber nicht der Fall. Deshalb tue ich es heute, weise aber darauf hin, dass dieses "Gerippe" seinen Dienst schon vor längerer Zeit quittiert hatte. Deines sollte in der Tat noch etwas durchhalten!
LG von Giltis.
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 06.02.2018:
Grazie, Giltis. Lieb von dir, dass du mein Gerippe nicht allein lässt.
LG
Ekki
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Kommentar von harzgebirgler (06.02.2018)
viel leben steht tagtäglich auf der kippe
und manches springt freund hein noch von der schippe

lg
henning
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 06.02.2018:
Merci, Henning,
ich habe schon einmal mit ihm gerungen
und bin ihm von der Schippe gesprungen.
LG
Ekki
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Kommentar von Neandertaahlere (35) (07.02.2018)
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 07.02.2018:
Lieber Neandertaahlere,
ich danke dir für deine guten Wünsche, bin ich doch ein armer Sünder vor Gott dem Herrn. Aber vielleicht gehe ich doch durch das Nadelöhr, durch das kein Kamel passte.
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AZU20
Kommentar von AZU20 (07.02.2018)
Sollte ich mich einfach anschließen? LG
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 07.02.2018:
Merci, Armin. Warum nicht?
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Bergmann meinte dazu am 08.02.2018:
Pass bitte nur auf, dass es dir nicht so ergeht wie dem englischen Diplomaten Castlereagh, der sich bei einem intimen Tête-à-tête erkältete (sic!) und kurz darauf starb.
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 15.02.2018:
Merci, hätte er die Hitze eines latin lover gehabt, wäre das wohl nicht passiert.
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