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Gedicht


von miljan

Ich suche deinen Ärger und gekränkten Stolz
und deine frühen Ängste, Zweifel, Leidenschaften,
die auch nach all der Zeit noch immer an mir haften,
wie man nach Wegen sucht im dichten Unterholz.

Indessen ich mich mühevoll durchs Dickicht schlage
und mich mitunter keinen Schritt mehr vorwärts wage,
such ich nach dir in meinen unscheinbaren Gesten
und ebenso in meinem Blick auf meine Nächsten
sowie der Art und Weise, wie ich Dinge sage
und manchmal ändere und viel zu oft ertrage.

Ich suche dich und manchmal kann ich dich erahnen
sowohl mit all der Liebe, die dir widerfuhr,
als auch dem dir – meist unabsichtlich – Angetanen.
Ich komme dir tagtäglich besser auf die Spur
und spüre dich, wie du dich regst, auf meinem Grund
hast du dein Heim und flüsterst dir die Lippen wund.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Marjanna
Kommentar von Marjanna (08.02.2018)
Hallo miljan, schön, wieder etwas von dir lesen zu dürfen. Wie gewohnt ein Gedicht , das rhythmisch und harmonisch daherkommt und mir sehr gefällt. Einzig die "kleinen Lippen" führen mich, zumindest im ersten Moment, auf eine falsche Spur.

Mit lieben Grüßen

Marjolaine

Kommentar geändert am 08.02.2018 um 08:16 Uhr
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miljan meinte dazu am 08.02.2018:
Vielen Dank, liebe Marjolaine, für deinen Kommentar! Auf welche Spur führt dich die letzte Zeile denn?
Wie fändest du:

und spüre dich, wie du dich regst, auf meinem Grund
hast du dein Heim/Reich und flüsterst dir die Lippen wund.

Wäre das besser? Ich bin unschlüssig, welche Variante ich bevorzuge.
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Echo antwortete darauf am 08.02.2018:
Ich finde, es passt wie es ist. Viell. ist ja das innere Kind gemeint?
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Marjanna schrieb daraufhin am 08.02.2018:
@ miljan

Dein Vorschlag gefiele mir besser, ich fände ihn auch passender.

Klar, das von Echo angesprochene innere Kind könnte gemeint sein, aber erst einmal musste ich an ein Kind denken, was mir nicht so passend erschien und dann an die großen und kleinen (Scham)lippen. Das war meine Assoziation. Man kann den kleinen Lippen auch noch die große Lippe entgegenstellen, die jemand hat, der den Mund dauernd aufreißt, das wäre auch noch eine Möglichkeit. Es ist natürlich deine Entscheidung.

Liebe Grüße an dich

Marjo
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miljan äußerte darauf am 08.02.2018:
Gemeint ist durchaus das innere Kind. Allerdings wird das vielleicht auch deutlich, ohne dass es dezidiert "kleine" Lippen sein müssen. Ich habs jetzt geändert und fühle mich damit wohler, es scheint mir auch stärker im Ausdruck. Vielen Dank euch beiden für eure Einschätzungen.

Antwort geändert am 08.02.2018 um 16:25 Uhr
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Echo ergänzte dazu am 09.02.2018:
nach Marjolaines 2. Kommentar gebe ich euch beiden recht, an diese Interpretation hatte ich nicht gedacht :)
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TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (08.02.2018)
Das kommt mit leichten Klang daher und birgt gleichzeitig etwas Geheimnisvolles!
LG TT
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miljan meinte dazu am 08.02.2018:
Danke für deine Rückmeldung und schön, dass es dir gefällt.
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Kommentar von matwildast (37) (08.02.2018)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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miljan meinte dazu am 09.02.2018:
Danke schön, matwildast, ich freue mich über deinen Kommentar und dass dir das Gedicht gefällt.
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Veröffentlicht am 08.02.2018, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 08.02.2018). Dieser Text wurde bereits 144 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 13.08.2018.
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