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Eine eigenwillige Verbindung

Skizze zum Thema Fassade


von Sätzer

Er hielt sich für einen scharfsinnigen Mann, der keine Dummköpfe um sich ertrug. Seine Freunde suchte er sich mit großer Umsicht aus. Mit fünfundzwanzig Jahren hatte er schon keine mehr. Dann traf er sie, eine einfache Frau, deren Ehrgeiz der Normalität galt. Auf verblichene Weise war sie hübsch, hatte dünnes blondes Haar und gerade Zähne. Sie freute sich über seine Aufmerksamkeiten, da ihre Freundinnen sie darum zu beneiden schienen. Auch schaffte sie es, das meiste zu glauben, was er ihr erzählte.
Dass er stets so überzeugend klang, führte zu ihrem Untergang.

 
 

Kommentare zu diesem Text


princess
Kommentar von princess (10.02.2018)
Lieber Uwe,

was kann denn die Liebe dafür, wie Menschen sich verhalten? Ich glaube fast, das entzieht sich ihrer Zuständigkeit. Ich plädiere für die Unschuld der Liebe!

Liebe Grüße
Ira

mit 4 x Liebe in 3 Sätzen
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Gerhard-W. (78) meinte dazu am 10.02.2018:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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princess antwortete darauf am 10.02.2018:
Nö, das meine ich nicht. Ich bin nur gegen
vielleicht müssen wir auch der Liebe an sich die Schuld geben
. Es ist nicht die Schuld der Liebe, was und wie wir fühlen.
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Sätzer schrieb daraufhin am 10.02.2018:
Eure Einwände sind plausibel. Die Liebe selbst kann natürlich nichts dafür, wenn eine Verbindung nicht klappt. Doch es werden die eigenartigsten Beziehungen in der Realität eingegangen. Das wollte ich ausdrücken.
Ich hab das Wort Liebe mal rausgenommen und den Text etwas umformuliert.
Dank und LG Uwe
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Stelzie
Kommentar von Stelzie (10.02.2018)
Ich glaube, man kann das Sichverlieben nicht steuern. Manchmal wird aus verliebt sein Liebe und manchmal wird dann wiederum daraus auch etwas Gutes.
Grundsätzlich ist die Liebe eine sehr schöne Sache
An deiner kleinen Skizze stört mich das Wort "eigentlich". Entweder war er ein scharfsinniger Mann, oder eben nicht. Aber "eigentlich"?

Liebe Grüße
Kerstin
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Sylvia äußerte darauf am 10.02.2018:
Ich schließe mich Kerstins Kommentar an.
'Eigentlich' passt nicht, ich finde den Ausdruck zu schwach, bzw. nichtssagend, ebenso wie 'vermutlich'.

Wobei ich bei dem Text keine Liebe lese, sondern den Wunsch nicht mehr alleine zu sein, was mit wirklicher Liebe nichts zu tun hat.

LG Sylvia

Antwort geändert am 10.02.2018 um 10:39 Uhr
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Sätzer ergänzte dazu am 10.02.2018:
Ich habs umformuliert. Danke dir Kerstin und LG Uwe

Antwort geändert am 10.02.2018 um 10:58 Uhr
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Sätzer meinte dazu am 10.02.2018:
So ist es Sylvia. Ich habs inzwischen umformuliert.
Danke und LG Uwe
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AZU20
Kommentar von AZU20 (10.02.2018)
Warum eigentlich nicht? LG
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eiskimo meinte dazu am 10.02.2018:
Das Fassadenhafte unseres Tuns (und Unaufrichtige) kommt sehr deutlich ´rüber - alles wirkt sehr pessimistisch....
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Sätzer meinte dazu am 10.02.2018:
@ armin
Tja, warum nicht. Es gibt in der Realität sicher alle Varianten eines Zusammengehens. Ob daraus Liebe entsteht oder nicht, muss dann die Zukunft zeigen.
Merci für deine Empfehlung und LG Uwe

@eiskimo
So war es beabsichtigt, wie du es empfindest. Es ist natürlich auch eine positive Variante denkbar, wenn aus dem Zusammenleben Liebe erwächst.
Dank und LG Uwe

Antwort geändert am 10.02.2018 um 20:40 Uhr
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Augustus
Kommentar von Augustus (10.02.2018)
Dann traf er sie..hatte dünnes blondes Haar und gerade Zähne.
Es liest sich wie eine Beschreibung und Zuneigung eines Pferdebesitzers zu seiner Stute. Hat sie noch gewiehert?
...deren Ehrgeiz der Normalität...
einfach witzig, einen Ehrgeiz zur Normalität zu haben; war sie denn in diesem Zusammenhang nicht normal?

Ave
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niemand meinte dazu am 10.02.2018:
Also diese Stelle mit den Haaren und besonders den graden Zähnen, finde ich auch ein wenig komisch. Vor allem in Verbindung mit der "einfachen Frau". Ist das so verwunderlich, dass "einfache Frauen" [was auch immer dieses einfach zu bedeuten hat] grade Zähne haben? Auch die "verblichene Weise" lässt mich stutzen.
Klingt so, als wäre die betroffene Person schon hinüber im Sinne von verstorben. Mit der Normalität habe ich hingegen keine Probleme, obwohl ich das mit dem "Ehrgeiz zur Normalität"
ziemlich umständlich ausgedrückt finde. Die Frau bevorzugte wohl einen Umgang mit Menschen welche einer gewissen Norm unterlagen, sprich keine ausgeflippten oder selbstbesoffenen Typen, zu denen ich allerdings den Protagonisten dieser Skizze zähle, zu den selbstbesoffenen. "Schon mit fünfundzwanzig keine Freunde zu haben" zeugt vom großen Klugscheisser und Selbstüberschätzer. Kein Wunder, dass sich seine Freunde verdrückt haben. Mich wundert allerdings, dass diese Frau sich mit ihm einließ. Wird wohl der Verliebtheit geschuldet sein.
Einem Zustand, in welchem man gerne ins Gegenüber alles mögliche projiziert und das was tatsächlich ist nicht sehen will.
LG Irene
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Sätzer meinte dazu am 10.02.2018:
@ Augustus
"Es liest sich wie eine Beschreibung und Zuneigung eines Pferdebesitzers zu seiner Stute. Hat sie noch gewiehert?"
Das ist sozusagen als eine kleine satirische Überzeichnung gemeint. Könnte man alle möglichen Merkmale einsetzen.

"Ehrgeiz zur Normalität".
Warum nicht? Wenn sich jemand, aus welchen Gründen auch immer, als unnormal empfindet, strebt der/diejenige an, sich einfach mit einem vermeintlich "normalen" Menschen zusammenzutun.
Salve
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Sätzer meinte dazu am 10.02.2018:
@ Irene
Schön, dass du so darüber nachgedacht hast. Die Skizze läßt in seiner Kürze viele Varianten zu Hintergründen zu, wie es von mir gedacht ist.
Dank und LG Uwe
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Augustus meinte dazu am 11.02.2018:
Ich finde dies
...Ehrgeiz zur Normalität...
sehr unglücklich formuliert, weil es für mich so abfärbt als wenn man sagen würde „Ehrgeiz zum Faulsein“ oder „Ehrgeiz zum Langschafen“. Generell finde ich das Wort „ Ehrgeiz“ extrem daneben in dem Zusammnehang, warum also einfach nicht schreiben: sie wünscht sich normal zu sein.
Daher finde ich, was hier so oft plausibel dargestellt werden soll, als absurd, weil hier am „Ehrgeiz misslungen zu formulieren“ festgehalten wird.

Ave
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Ein >g< fiel einInhaltsverzeichnisDer Steuerbetrüger
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Gedankentexte mit wenigen Sätzen aus dem Leben gegriffen.
Veröffentlicht am 10.02.2018, 9 mal überarbeitet (letzte Änderung am 04.03.2019). Textlänge: 91 Wörter; dieser Text wurde bereits 382 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 22.05.2019.
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