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Sonnenblume

Sonett


von wa Bash

Die Nacht fängt kaum zu schlafen an, dann du
erinnerst sie auch irgendwann, nur zu
an einen hellen Mond, der alles sieht
und sich mit Sonnenblumen gelb umgibt,

die auf den Feldern liegen, längst gekappt,
gepflückt wie Augenschatten, Cajal matt,
in seinem lichtgleich dein Gesicht, das sich
aus weißem Ton die hellen Schatten bricht.

Jetzt pflückt er dich! Und malt sich selbst hinein,
in deinen Körper, deinen Augenschein,
auf diesem Feld, in einer anderen Welt,

in der das Schwarz hell in das Weiße fällt,
bis du in seinen Armen endlos liegst
und er dich bettet, er dich Blume liebt.

 
 

Kommentare zu diesem Text


juttavon
Kommentar von juttavon (12.02.2018)
Welch zarte, gemeimnisvolle, erotische Momente Du da malst...
Danke!
HG Jutta
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wa Bash meinte dazu am 13.02.2018:
ja, der Mond is schon ein Schlawiner
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Kommentar von Gerhard-W. (78) (12.02.2018)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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wa Bash antwortete darauf am 13.02.2018:
sehr schön, ein Bild vor Augen ist immer sehr bereichernd, danke dir...
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wa Bash
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Veröffentlicht am 12.02.2018. Textlänge: 99 Wörter; dieser Text wurde bereits 162 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 06.01.2020.
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