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Veraschung

Sonett


von Aron Manfeld

Die bleiche Leiche zieht sich kalt zusammen
Am Anus klebt noch Kot vom letzten Tag
Man schiebt den dünnen Billigfichtensarg
Beim Fressen ab ins rote Reich der Flammen

Das Feuer bringt die Augen rot zum Kochen
Im Hemd des Sterbens krümmt sich hoch der Kopf
Die Haare zündeln bunt von Stirn zu Zopf
Zerbröckelt knacken die umstofften Knochen

Der Körper bäumt sich auf zum Schneidersitz
Und schreit den Schmerz des Nichts im Funkenflug
Gelbgraue Nägel schmelzen sich ins Bein

Wie Öl zerzischt das fleischige Lakritz
Als wäre Leben nur ein Selbstbetrug
Verbrannt schwelt alles aschig und allein

 
 

Kommentare zu diesem Text


fdöobsah
Kommentar von fdöobsah (16.02.2018)
Moderne Kirchhofsgedanken von Andreas Gottfried Mansfeld, gleichsam eine Hommage an den Tod und zwei Vorbilder? Bildgewaltig und wortmächtig, gekonnt und gelangweilt, wie das bei den Rofans zuhause eben üblich ist. Ein weiteres Sonett auf dem Friedhof der Kuschellyrik. Auf zum nächsten!
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Aron Manfeld meinte dazu am 16.02.2018:
Mein Lieber,

seit nunmehr neun Jahren schleiche ich um meine lyrischen Ergüsse herum und schaffe es irgendwie leider nicht, diese in Papierform zu bringen. Hier ist nun mein letzter Anlauf, das Unternehmen Aron Manfeld wasserdicht für den Druck zu machen.

Bei den Gefechten mit anderen AutorInnen habe ich wohl einige Sympathien verspielt, da meine Selbstdarstellung überheblich, verletztend und mitunter böse war, was ich zutiefst bedauere. Selbst ein an sich gutmütiger Geist wie unser Webmaster sperrte mich mehrmals aus verständlichen Gründen

However, nochmals Dank für Deinen Support!
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Isaban
Kommentar von Isaban (16.02.2018)
Hallo Herr Manfeld,

beim Titel finde ich es sehr passend, dass man ihm beim Lesen beinahe unwillkürlich ein kleine r hinzufügt, so ungefähr in der Mitte.

Falls noch Interesse an Textarbeit besteht: Ich würde die rote Dopplung ausbauen, z.B. wäre "Das Feuer bringt den Augensaft zum Kochen" doch auch eine hübsch ekelige Angelegenheit und hätte einen ähnlich spritzigen Effekt.

Ich weiß nicht, ob und wie oft diese Toten schon wieder auferstanden sind, weil ich hier seit Jahren kaum noch mitlesen mag bei all den wieder aufgewärmten Konserven, aber es ist wie beim TV-Programm: Manchmal ist es zum Verzweifeln und bevor man sich den ganzen Tag Sondermüll reinzieht, darf es ausnahmsweise auch mal die hundertste Wiederholung der guten alten Zeit sein.

Gereizte Grüße

Sabine
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loslosch antwortete darauf am 16.02.2018:
meine erinnerung trügt mich also nicht. crambe repetita! aron, muss das sein?
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Aron Manfeld schrieb daraufhin am 16.02.2018:
Liebe Frau Sabine,

es sind hier einige winzige Fehler vorhanden, die ich im Laufe der Zeit noch bearbeiten will (rot rot).

Zur Zeit bin ich der Derrick, den alle auswendig kennen, aber doch immer irgendwie gerne sehen, auch wenn ihn offiziell niemand kuckt.

Wenn Du Zeit und Lust hast, schau mal in die anderen Sachen rein und gib mir Feedback.

Würde mich sehr freuen!
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Isaban äußerte darauf am 16.02.2018:
Lieber Aron,

die meisten deiner Texte habe ich schon ein- oder mehrmals kommentiert.

Ich halte es für äußerst ignorant, wenn sich ein Autor immer wieder löscht und mit seinem Nick selbstverständlich auch seine Texte und natürlich alle Kommentare ins Nirwana schickt – Letztere auf ewig - nur um sich kurz darauf wieder hier anzumelden und die altbekannten und zu ihren besten Zeiten schon zig mal kommentierten Texte erneut einzustellen und neue Kommentare zu erheischen.

Fakt ist, dass manche Kommentare sehr viel lesenswerter sind, als die Texte, zu denen sie geschrieben wurden - und ich bin mir auch sehr sicher, dass manche der so lässig gelöschten Rückmeldungen sehr viel mehr Mühe, Zeit und Arbeit gekostet haben, als das erste Erstellen eines dieser Text-Zombies.
Verzeih also, wenn ich eher selten in deine Sachen reinschaue, du kennst doch bestimmt den Satz mit den Perlen und den Säuen, oder?

Gute Besserung!
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Aron Manfeld ergänzte dazu am 16.02.2018:
Biene,

ich habe die gelöschten Texte mit Deinen Kommentaren alle ausgedruckt - und ich muss zugeben, dass Du sehr genau kommentieren kannst und konstruktiv unterstützt.

Deswegen auch der Hinweis auf Zeit und Lust, meine verbesserten Beiträge erneut zu lesen.
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Kommentar von ZUCKERBROToderPEITSCHE (60) (16.02.2018)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Aron Manfeld meinte dazu am 16.02.2018:
Ironie?
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ZUCKERBROToderPEITSCHE (60) meinte dazu am 16.02.2018:
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Habakuk
Kommentar von Habakuk (16.02.2018)
Ein kleiner Schönheitsfehler, der unreine Reim in S1V2,3. Ansonsten ein Paradebeispiel der Ästhetik des Hässlichen im Gewande des Expressionismus und seiner Bildermacht. Lässt Erinnerungen an Heym u. a. wachwerden. Die Form als Sonett (ob nun in letzter Konsequenz, gemessen an den klassischen Regeln, ein echtes oder nicht, interessiert mich hier nicht) passt zur oben erwähnten literarischen Epoche. Es hebt es sich weit von Massenfrequentierungsware ab. Da beißt die Maus, welche auch immer, keinen Faden ab.
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ZUCKERBROToderPEITSCHE (60) meinte dazu am 16.02.2018:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Aron Manfeld meinte dazu am 16.02.2018:
Lieber Habakuk, liebe ZUP,

ich kann Heyms Gedichte und etwa dreihundert andere auswendig aufsagen, könnte abendfüllend arbeiten.

Bin jetzt an dem Punkt, wo ich ganz gut imitieren und dabei eigene Ideen einbringen kann. Wenn Ihr Zeit und Lust habt, gebt mir bitte Rückmeldung zu den anderen Werken.
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ZUCKERBROToderPEITSCHE (60) meinte dazu am 16.02.2018:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Aron Manfeld meinte dazu am 16.02.2018:
Sag!
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ZUCKERBROToderPEITSCHE (60) meinte dazu am 16.02.2018:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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IngeWrobel
Kommentar von IngeWrobel (16.02.2018)
Der von Habakuk genannte Reimfehler verhindert, dass ich dieses Sonett ernst nehmen kann. (Tag - Sarg geht gar nicht!)
Auch Hässliches ist zum Glück nicht vollkommen.
Du warst schonmal besser!
Inge
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Aron Manfeld meinte dazu am 17.02.2018:
Meine liebe Inge,

mit all meinem Herzeblut schaffe ich ein meisterhaftes Sonett, und Du versetzt mir eine Ohrfeige - das macht mich traurig.

Dein Aron
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IngeWrobel meinte dazu am 17.02.2018:
Nee, nee, mein Lieber,

ich glaub Dir nicht, dass Du diese Kakophonie selbst als meisterhaft siehst – wahrscheinlicher ist, dass Du uns hier eine kleine böse Vera*schung vorsetzt und Dir dabei mephistogleich ins "Fäust"chen lachst.
... oder?

Grinsegruß
von der Inge ,-)
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Aron Manfeld meinte dazu am 17.02.2018:
Engelchen,

wenn Frauen lieben, werden sie böse ... das macht mich traurig.
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IngeWrobel meinte dazu am 17.02.2018:
... und mich macht traurig, dass ich es mir nun wohl für immer mit Dir verscherzt habe! *heul*

Warum nur kommt mein Lob, dass Du schon Besseres als oben geschrieben hast, so quer bei Dir an?

Offensichtlich hab ich kein Händchen für den richtigen Umgang mit Männern und ihren Texten...

Mach's gut!
Inge
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Aron Manfeld meinte dazu am 17.02.2018:
Ich habe ja auch schon viel falsch gemacht auf kv, Inge. Küsschen?
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IngeWrobel meinte dazu am 18.02.2018:
Eigentlich hättest Du auf meinen vorangegangenen Gruß mit "Mach's besser!" antworten müssen. Dann wären wir quitt.
Aber leider, leider finden wir verbal heute nicht zusammen... Schade!
Bis dann: "Kiss, Kiss" (Roald Dahl)
Inge
PS: Nix is falsch – nur anders. ,-)
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Aron Manfeld meinte dazu am 19.02.2018:
Knutscha!
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Dies ist ein Strophe des mehrteiligen Textes Benidoleig.
Veröffentlicht am 16.02.2018, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 03.04.2018). Dieser Text wurde bereits 317 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 21.04.2018.
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