Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
geminik (19.09.), Manni (17.09.), Solomon-Burke (17.09.), Jfgjgtuj (16.09.), Rebell66 (16.09.), Sandrajulia (08.09.), Teichhüpfer (05.09.), JethroTull (04.09.), Karl67 (31.08.), Willibald (29.08.), HerrU (29.08.), Mirko_Swatoch (29.08.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 811 Autoren und 118 Lesern. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.
Genre des Tages, 20.09.2018:
Sonett
Unter allen Gedichtformen ist das Sonett am strengsten festgelegt. Es besteht aus zwei Strophen mit je vier Versen... weiterlesen
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  sie liebte wen bloß ließ der sich umgarnen von harzgebirgler (19.09.18)
Recht lang:  RUND 20 MEINER ALTEN WALPURGIS - SONETTJES AUF EINEN BLICK IN REKAPITULIERENDER KOMPILATION von harzgebirgler (2066 Worte)
Wenig kommentiert:  so lesen kann man vieles - sogar trauben... von harzgebirgler (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  beth nahm ihr sonnenbad auf der terrasse... von harzgebirgler (nur 17 Aufrufe)
alle Sonette
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:

DUM -Magazin 32
von kata
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil ich suche." (quergeist)

Möbius X11

Kurzgeschichte zum Thema Erwachen


von Blaumohn

Das Metall der Außenhülle knarzte und stöhnte unter den Zugkräften, die auf ihm lasteten. Wie Brandungen schlugen die Gravitationswellen auf die Diplomatenfregatte „Möbius X11“. Trotz ihrer zusätzlichen Panzerung mit exotischem Metall von Draugr-4B war das Raumschiff für so einen Einsatz nicht gemacht.

Konsul Sol Rosenthal saß in auf der üppig eingerichteten Brücke der Möbius. Fernab jener spärlich eingerichteten Kriegs- und Forschungsschiffe war sein Schiff der Inbegriff der Luxuriösität. Mehr Lebensraum als zentrale Schaltstelle. Anstatt kargen und simplen Formen erfreute sich das Auge an einem Amalgam von Stilen der letzten 400 Jahre. Sessel von der Meerwelt Dagon-4. Biolumineszente Leuchten mit indirektes Licht der Dschungelwelt Saffar. Teppiche der Beduinenstämme Majritis. Und über allem eine minimalistische Erhabenheit der alten Erde des 21. Jahrhunderts.

Sol’s Blick war auf den großen Bildschirm am Ende des Raums geheftet. In der einen Hand ein Kristallglas mit Whiskey in der anderen eine kleine Holzkiste aus Steinholz. Der Bildschirm zeigte einen horizontalen Strich weißen Lichts auf sonst tiefschwarzen Grund. Von Zeit zu Zeit entsprang dem Lichtstrahl ein Gemisch aus Regenbogenfarben, die den Bildschirm von links nach rechts einhüllten und sich wieder in den Strahl falteten.
So nah am Rande eines schwarzen Lochs war er noch nie gewesen. Die Maschinen der Möbius kämpften gegen die gewaltigen Kräfte an um das Schiff stabil zu halten und nicht hinter den Ereignishorizont gezogen zu werden. Licht krümmte sich und ergab sich dem unbeugsamen Willen von Fornax A.

„Was für eine dumme Idee. Was für eine ausgenommen dumme Idee“, dachte sich Sol, nahm einen Schluck von seinem Glas, stellte es achtlos neben sich ab und wischte sich mit der Hand den Schweiß von der Stirn. Teile der Stromversorgung mussten in den Antrieb geleitet werden. Das Umweltsystem der Möbius lief nur noch auf der allernötigsten Stufe.

„Aurora. Wie lange noch?“, sprach Sol mit heiserer Stimme in den Raum. Aus dem Nichts erklang die besänftigende Stimme der Bord AI: „3 Erdminuten bis zur Erneuerung, Sol. Es wird Zeit das wir die letzte Phase einleiten.”

Sol nickte bedächtig und umklammerte die kleine Holzschachtel etwas fester. Es musste funktionieren. Es musste. Er öffnete den Deckel der Kiste. In ihr, auf dunklem Samt, lag eine Kugel von der Größe eines Wachteleis. Sol nahm die kleine Kugel vorsichtig aus der Kiste und hielt sie vor sich. Bläulich wabernd, wie Licht durch eine Wasseroberfläche, tauchte sie sein Gesicht in einen Schleicher von Hell und Dunkel.

„Für dich, Leonore.“, Sprach Sol, steckte sich die Kugel in den Mund und schluckte. Er konnte fühlen, wie sich die Kugel langsam seine Speiseröhre nach unten schob und in seinem Magen einnistete. Sol setzte sich in den Sessel gegenüber des Bildschirms und betrachtete weiter das Lichterspiel.

„Aurora. Schalte die Triebwerke ab. Schalte alles ab. Nur der Bildschirm bleibt an und spiele Gymnopedie von Erik Satie.“

Das Licht in der Brücke wurde langsam gedimmt und die Geräusche der Maschinen im Raumschiff kamen zum Erliegen. Sol konnte jetzt nur noch das Mahlen der Schwerkraft an der Außenhaut seines Schiffes hören als die ersten Klänge der Musik erschallen.

Ohne den Gegenschub der Triebwerke übernahmen die Wellen des schwarzen Lochs das Schicksal der Möbius. Sie driftete mit beschleunigender Geschwindigkeit auf den Ereignishorizont zu. Das Metall der Hülle begann sich zu verformen, verbiegen und zu schmelzen. Dem Druck und den Zugkräften konnte es nichts mehr entgegenwirken und zerbrach in einem Sturm von Feuer und Licht das weiter hinein gesogen wurde.

Von außen betrachtet konnte man von all dem nichts sehen. Alles Licht des Systems verschwand im Inneren. Hätte man es jedoch betrachtet können, so hätte man den Zusammenbruch des schwarzen Lochs mit dem Eintritt der Möbius in Verbindung bringen können. Für einen kurzen Moment breitete es sich rasant aus und stürzte dann in sich zusammen. Ausgelöscht als wäre es nie dagewesen. Die einzige Spur eine Druck- und Schallwelle, welche sie sich vom Zentrum ausbreitete. Sie würde in Zukunft über einige Welten hinwegfegen und alle würden berichten in ihr ein dumpfes gehässiges Lachen zu hören.

Anmerkung von Blaumohn:

Testprolog zu einer Geschichte, welche noch geschrieben werden muss.


 
 

Kommentare zu diesem Text


Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (18.02.2018)
Also, der Text ist mir zu überfrachtet mit irgendwelchen Details, die im Leser natürlich kein Bild erzeugen, weil freie Sci-Fi-Erfindungen. Etwas weniger Pathos und näher beim Protagonisten würden einen weitaus besseren Anfang schaffen, finde ich. Außerdem fehlen Kommas, was stellenweise das Lesen ehr holprig macht, z.B. "und zerbrach in einem Sturm von Feuer und Licht das weiter..."

Kommentar geändert am 18.02.2018 um 17:43 Uhr
diesen Kommentar melden

Kein Foto vorhanden
Zur Autorenseite
Zum Steckbrief
Zum Aktivitäts-Index
Veröffentlicht am 18.02.2018, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 18.02.2018). Dieser Text wurde bereits 94 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 19.09.2018.
Was meinst Du?
Diesen Text kommentieren
Mehr über Blaumohn
Mehr von Blaumohn
Mail an Blaumohn
Blättern:
voriger Text
zufällig...
Weitere 1 neue Kurzgeschichten von Blaumohn:
Herbstjagd
Was schreiben andere zum Thema "Erwachen"?
I wanna see all the sleepin' people. (Caracaira) wir haben eine zukunft (MichaelBerger) Seelenspiel (Xenia) Across the line (DariusTech) OttilienblindenheimSicherheitsschleuse. (franky) Erwachen (Hecatus) Große Baustelle (oder: Die Prophezeiung) (Hamlet) Son Un Ding (Didi.Costaire) Auf Sehrohrtiefe 2 (LotharAtzert) Wie zur Nacht öffne ich Lid und Leben (Rothenfels) und 138 weitere Texte.
Dieser Text ist höchstwahrscheinlich urheberrechtlich geschützt. mehr Infos dazu
diesen Text melden
© 2002-2018 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2018 keinVerlag.de