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Der Lautemacher

Szene zum Thema Entwicklung(en)


von Sätzer

Im langen Schweigen nach seiner Geburt, das ihn in der Vorzeit des Sprechens festhielt, machte seine Mutter sich erhebliche Sorgen. Sie rannte von einem Arzt zum andern mit dem Jungen, doch keiner wusste Rat.
Eines Tages bildet er beim Anziehen vor einem Einkaufsspaziergang mit ihr plötzlich undefinierbare Laute, die durch den Hall der Wände im langen Flur verzögert und wellenartig sein Ohr erreichen. Die Mutter schaut ihn erstaunt an. Dann sagt er plötzlich einen perfekten Satz. Dieser zieht dann unweigerlich weitere Sätze nach sich. Es bildet sich eine Brücke zwischen jedem gesprochenen Satz und ein blitzartiger Schalk überzieht das Mienenspiel des Sohnes. Die Mutter hört erstaunt zu. Sie kann es kaum fassen und nimmt den Jungen wortlos an die Hand. Mehrere Umwegsätze geistern in ihrem Kopf herum, aber zerfallen beim Schreiten über die Haustürschwelle. Sie schweigt, ist glücklich, staunt einfach nur.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Sanchina (20.02.2018)
War das vielleicht ein hochbegabtes Kind?
Diese fangen oft erst spät zu sprechen an, dann aber gleich in ganzen Sätzen.
Gruß, Barbara
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Sätzer meinte dazu am 20.02.2018:
Vermutlich. Ich selbst habe auch gleich mit einem ganzen Satz angefangen: "Ich riere am Topf", was bedeuten sollte "Ich friere am Kopf". War dann wohl nur eine Halbhochbegabung
Aber meine Mutter hats verstanden, denn es war immer eiskalt in der Wohnung in den letzten Kriegsjahren und auch noch danach.
Dank für deine Empfehlung und LG Uwe
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Kommentar von Gerhard-W. (78) (20.02.2018)
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Dieter_Rotmund antwortete darauf am 20.02.2018:
Diese Ortheil-Story habe ich schon tausend Mal gehört, ich halte sie für einen geschickten und erfolgreichen Marketing-Kniff.
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Sätzer schrieb daraufhin am 20.02.2018:
Was hat es mit der Ortheil-Story auf sich? Nie was von gehört. Ich werde das mal bei wikipedia checken.

Antwort geändert am 20.02.2018 um 14:20 Uhr
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Sätzer äußerte darauf am 20.02.2018:
Der Ortheil-Fall stellt sich ganz anders dar. Die Mutter des Kindes war stumm, so dass sie nicht mit dem Kind auf verbal kommunizieren konnte. In meinem Text hat der Junge natürlich viel Sprache vorher gehört, bevor er seinen ersten Satz sagte. Also lange erst mal nur zugehört.

Antwort geändert am 20.02.2018 um 14:26 Uhr
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Dieter_Rotmund ergänzte dazu am 20.02.2018:
Ach komm! Du kannst ja auch nicht z.B. von einem größenwahnsinnigen Deutschen mit markantem Schnurrbärtchen plaudern und dann Nichtwissen reklamieren! Nolens volens musst Du dich mit dem Gedanken anfreunden, dass 99% der Leser des Texts an den Ortheil denken. Ist hat so!
Ich würde den letzten Satz einfach wegelassen. Der hat sowieso so eine unangnehme Happy-End-Attitüde, finde ich.
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Sätzer meinte dazu am 20.02.2018:
O.K., wenn darüber fast jeder Literat Bescheid weiß, dann ist es so. Meinetwegen dann auch im Titel das e weglassen.
Den letzten Satz zu streichen finde ich gut. Ich werde es tun.
Danke für deine Auseinandersetzung mit den Text.
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Kommentar von matwildast (37) (20.02.2018)
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Sätzer meinte dazu am 20.02.2018:
Danke.
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (20.02.2018)
Eigentlich müsste es "Lautmacher" heissen. Ein "Lautemacher" ist ein Hersteller des Musikinstruments "Laute", oder nicht?
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Sätzer meinte dazu am 20.02.2018:
Das hatte ich mir auch schon überlegt. Aber wenn ich Lautmacher schreibe, denkt man vermutlich sofort an einen Lärmenden.
Aus der Prosa wird doch klar, worum es geht.
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Dieter_Rotmund meinte dazu am 20.02.2018:
Sind Kinder denn nicht per se immer Lärmende? Ich finde "Lautmacher", also entsprechend auch "einen Laut machend" besser. Ist aber Geschmackssache.
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Sätzer meinte dazu am 20.02.2018:
O.K. ich ändere es.
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niemand meinte dazu am 20.02.2018:
@ Dieter_Rotmund

Eigentlich müsste es "Lautmacher" heissen. Ein "Lautemacher" ist ein Hersteller des Musikinstruments "Laute", oder nicht?


Nein, Dieter, ein Hersteller des Musikinstrumentes "Laute"
ist kein Lautemacher, sondern ein Lautenmacher.
Ein kleiner Buchstabe macht den Unterschied.
Freut mich, dass ich Dich als Über-Korrekten auch mal
verbessern durfte LG niemand
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Sätzer meinte dazu am 20.02.2018:
Oh ja, du hast Recht Irene. Ich ändere die Änderung im Titel sofort wieder zurück
Danke auch für deine Empfehlung und LG Uwe

Antwort geändert am 20.02.2018 um 15:33 Uhr
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Dieter_Rotmund meinte dazu am 20.02.2018:
Nun gut, dann halt mit Fugen-n.

Die Ortheil-Story hängt Deiner Story trotzdem an, Sätzer, da kannst Du Dich auch noch so vehement auf Unterschieden in den Details berufen...
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Sätzer meinte dazu am 20.02.2018:
Den Schuh zieh ich mir nicht an.
Ich habe jetzt etwas recherchiert in Sachen Ortheil. Eine selbst erfundene Kurzprosa mit diesem autobiographischen Roman, den ich zudem nicht kenne, zu vergleichen, finde ich absurd. Die einzige Ähnlichkeit scheint zu sein, dass in dem Werk das Kind, welches von seiner kriegsbedingt sprachlos gewordenen Mutter erzogen wurde, nur verbale Kommunikation mit dem Vater hatte.
In meinem Text ist nie die Rede von einer sprachlosen Mutter, sondern von einem Kind, das lange nicht geredet hatte, sondern erst dann, als einen ganzen Satz formulieren konnte. So etwas gibt es in ganz normalen Familen. Gründe können sein, dass die Mutter von Anfang an nicht "Babysprache" benutzt, sondern ganze Sätze formuliert.

Antwort geändert am 20.02.2018 um 17:52 Uhr
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jennyfalk78
Kommentar von jennyfalk78 (20.02.2018)
Wo holst du nur immer diese Geschichten her?
Und warum, machen sie mich immer traurig?
Herzlichst die Jenny
PS: Es ist ein gutes Traurigsein
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Sätzer meinte dazu am 21.02.2018:
Kreativität ist meine Passion, liebe Jenny. Habe vor vielen vielen Jahren an diversen Workshops teilgenommen und selbst welche gegeben.
Dank dir für deine Worte und die Empfehlung. LG Uwe
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AZU20
Kommentar von AZU20 (22.02.2018)
So passiert? Erstaunlich. LG
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Sätzer meinte dazu am 22.02.2018:
Das Phänomen gibts. Merci für deine Empfehlung. LG Uwe
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Phasen des Lebens (Kurze Prosa).
Veröffentlicht am 20.02.2018, 5 mal überarbeitet (letzte Änderung am 18.08.2018). Textlänge: 141 Wörter; dieser Text wurde bereits 423 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 15.09.2019.
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