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. An den Küsten des Lichts .

Expressionistisches Gedicht zum Thema Abgrund


von kirchheimrunner

An den Küsten des Lichts
leuchtet die Sonne und wärmt das Blau der See.

Weit ist der Weg hinüber
wo Schiffe auf Meeren tanzen,
beladen von Schätzen
      und über den Abgrund hinaus
zum Strand des Mondes fahren.

Ich steige hoch
den Stab in der Hand.
Kraniche kreisen über Wipfeln der Kiefern,
ziehen mit mir nach Osten. 

Die Augen des Winterwindes
voll Mitleid
sehen sie  meine müden Schritte straucheln.
Stürme türmen Wolken vor mir auf.

Gefrorene Wasser prasseln Nachts auf Schlaf und Traum.
Ob Brücken über Klippen brechen
wissen allein Sternenlicht und Morgenrot.

Weiter wird der Horizont
unerreichbar fern,
grauer der Bart
und fahler die Haut.


Worte - um dich zu rufen,
      habe ich über die tausend Jahre meiner Fahrt
verloren und nicht mehr gefunden.
Auch mit Erdgeistern,
die aus Felsspalten steigen
kann ich nur in der Sprache toter Vögel reden.

So weiß ich nicht
der Sterne Rätsel zu verstehen.
Zu flüchtig  bleibt die Zeit
für die Segel meines Traums

Des Südens Wärme
sinkt hinter schwarze Klippen,

Der Strand mit dem Boot
verblasst in meinen Tränen.

 
 

Kommentare zu diesem Text


GastIltis
Kommentar von GastIltis (26.02.2018)
Hallo kirchheimrunner,

wir wissen nichts vom Land und seinen steilen Küsten
und kennen nicht das Meer, das an den Stränden nagt.
Was ahnen wir von Göttern, die es sicher wüssten,
noch von den Königen, die wachend man befragt.

Sehr eindrucksvoll. LG von Gil.
diesen Kommentar melden
kirchheimrunner meinte dazu am 26.02.2018:
Auch deine Verse sind ebenso eindruckvoll...
Sich gegenseitig zu inspirieren ist doch was tolles...

Lg Hans
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kirchheimrunner
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Veröffentlicht am 26.02.2018, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 26.02.2018). Textlänge: 174 Wörter; dieser Text wurde bereits 207 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 09.04.2021.
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