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Kindliche Neugier

Kurzgeschichte zum Thema Kinder/ Kindheit


von Sätzer

Als der kleine Junge beschließt, fünf Etagen dem Dach des Hauses entgegen zu steigen, gehen ihm die rätselhaften Ereignisse, die ihn den ganzen Winter beunruhigt haben, erneut durch den Kopf. Sie begannen Ende November des Vorjahres, oder war es schon in der Mitte des Monats? Da waren jene sonderbaren Geräusche oben in dem Mietshaus, die er gehört zu haben glaubte.
Er steigt die dunkle Treppe Stufe für Stufe hinauf, bleibt ein paar Mal stehen und überlegt immer wieder ob er umkehren soll. Doch er entschließt sich, die Sache durchzuziehen. Seine Neugier ist stärker als die Angst.
Plötzlich flammt kurz vor Erreichen des fünften Stockwerkes eine Taschenlampe auf und blendet ihm voll ins Gesicht. Er dreht sich blitzschnell um und stürmt die Treppe hinab. Eine tiefe Männerstimme brüllt hinterher:
„Dass du Bengel es nicht noch einmal wagst, hier zu mir in den fünften Stock zu steigen. Ich werde dich dann den Treppenschacht hinunterwerfen.“
Es war das erste und letzte Mal, dass der Junge es wagte, diesen Aufstieg zu riskieren.
Seiner Mutter hatte er nie davon erzählt, aber er bekam von älteren Kindern mit, dass dort oben ein alter Mann lebt, der gern kleine Kinder erschreckt.
Drei Jahre später wird dieser tot aus seiner Wohnung geborgen. Kein Mensch hat mitbekommen, dass seine Leiche schon am Verwesen war. Erst der zunehmende Gestank alarmierte die Bewohner im vierten Stock, die dann die Polizei informierten.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Aron Manfeld (48) (28.02.2018)
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Sätzer meinte dazu am 28.02.2018:
Ach Aron, was hab ich mit dem Prot zu tun? Aber ich vermute, dass du so einen Alarmknopf hast und nicht die Welt übelriechend verlassen möchtest LG und Dank für den Tipp, den ich - eher unwahrscheinlich - vielleicht mal überdenken werde

Antwort geändert am 28.02.2018 um 09:35 Uhr
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Kommentar von Graeculus (69) (28.02.2018)
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Sätzer antwortete darauf am 28.02.2018:
Wo steht da was von drei Jahren, die er schon tot sein soll? Das Ereignis liegt natürlich später.

Antwort geändert am 28.02.2018 um 00:34 Uhr
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Graeculus (69) schrieb daraufhin am 28.02.2018:
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Sätzer äußerte darauf am 28.02.2018:
Drei Jahre Totsein würde in einem Mietshaus nicht unbemerkt bleiben. Allein schon der Briefkasten würde überlaufen, Rechnungen nicht bezahlt werden und und und ...

Antwort geändert am 28.02.2018 um 09:36 Uhr
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Stelzie
Kommentar von Stelzie (28.02.2018)
Wenn es vielleicht auch ein Stück selbstgewähltes Elend ist, so ist, denke ich, niemand gern allein. Ist schon irgendwie traurig, so sterben zu müssen.
Was ich mir erst gar nicht vorstellen mag, ist diese verwesende Leiche zu finden, zu untersuchen und zu "entsorgen"...

Liebe Grüße
Kerstin
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Sätzer ergänzte dazu am 28.02.2018:
Es gibt inzwischen immer mehr alte Menschen, die keine Kontakte mehr pflegen und unbemerkt in ihren Wohnungen sterben.
Manche Menschen sind halt auch sehr gemein zu Kindern bis hin zum Hass. Das habe ich in meiner Kindheit schon in den 40er-und 50-er-Jahren erlebt. Der Hausbesitzer soff und wohnte im selben Haus.
LG Uwe
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AZU20
Kommentar von AZU20 (28.02.2018)
Da stellt sich keine Trauer ein. LG
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Sätzer meinte dazu am 28.02.2018:
Ja, irgendwie nicht.
Dank dir für deine Empfehlung und LG Uwe
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (28.02.2018)
Menschen, die kleine Kinder erschrecken, laufen Gefahr hoffnungslos zu vereinsamen.
LG
Ekki
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Sätzer meinte dazu am 01.03.2018:
Vielleicht sind sie schon vorher vereinsamt oder Einzelgänger gewesen. Oft reproduzieren sich eigene Kindheitserfahrungen im Erwachsenenleben.
Danke dir für deine Empfehlung und LG Uwe
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jennyfalk78
Kommentar von jennyfalk78 (28.02.2018)
Nee, reicht mir schon wieder! Bin emotional drin!
Traurigst die Jenny
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Sätzer meinte dazu am 01.03.2018:
Verständlich, ist ja kein angenehmes Thema.
Dank dir für deine Empfehlung und LG Uwe
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Phasen des Lebens (Erzählungen, Kurzgeschichten).
Veröffentlicht am 28.02.2018, 3 mal überarbeitet (letzte Änderung am 04.02.2019). Textlänge: 230 Wörter; dieser Text wurde bereits 516 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 12.04.2020.
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