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Ein denkwürdiges TreffenInhaltsverzeichnisDas war es dann

Eine unangenehme Begegnung

Szene zum Thema Augenblick


von Sätzer

Er hatte in der S-Bahn auf dem Weg zur Arbeit ein verstörendes Erlebnis. Ihm gegenüber saß ein Mann, der seine ganze Habe in Plastiktüten bei sich trug.
„Hallo Hannes“, sagte dieser plötzlich leise.
„Wie bitte, kennen wir uns?“
Hannes sah ihn an.
„Wie geht es Anna?“, fragte er, „arbeitest du noch bei den Hamburgischen Elektrizitätswerken?“
Hannes glaubte, sich verhört zu haben, aber plötzlich erkannte er den Mann - Mike, ein Kommilitone von früher. Sie hatten zusammen Elektrotechnik studiert, sich aber nach dem Examen aus den Augen verloren. Hannes hatte nur kurze Zeit nach der Prüfung von einer Freundin gehört, dass Mike inzwischen verheiratet war. Als ein sehr attraktiver junger Mann verfielen ihm damals die Frauen schon reihenweise während der Studienzeit. Jetzt sah man Lücken, wo die perfekten Zähne gewesen waren.
Hannes zückte peinlich berührt sein Portemonnaie, nahm alles Geld heraus und drückte es Mike in die Hand.
„Hier …, nimm!“, gelang es ihm noch zu sagen.
Mike nahm zögerlich die zwei Scheine und sagte ruhig: „Danke“, … und dann: „Ich komm schon klar.“
Hannes musste an seine Mutter denken. Niemand hatte ihr geholfen und er hatte sich von dem Verlust nie erholt.
„Wir kommen schon zurecht“, hatte sie immer gesagt.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Aron Manfeld (48) (11.03.2018)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Sätzer meinte dazu am 11.03.2018:
:-P
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Habakuk
Kommentar von Habakuk (11.03.2018)
Papier ist geduldig. Wenn die Wirklichkeit deine Erzählung ab und an widerspiegeln würde, fände ich das toll.
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Sätzer antwortete darauf am 11.03.2018:
Das dürfte wohl selten sein, dass man einen alten Bekannten in erbärmlichem Zustand in der S-Bahn trifft.
Aber einem Fremden könnte man durchaus etwas Geld spenden. Schaden kanns sicher nicht, selbst wenn er sich neuen Alk kauft. Am besten, man nimmt sich vor, jede Woche etwas Geld zu geben, ohne darüber nachzudenken, was derjenige damit machen wird.
LG Uwe
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Stelzie
Kommentar von Stelzie (11.03.2018)
Bei solchen Begegnungen hat man immer ein unangenehmes Gefühl, ohne dass man weiß, warum. Geld zu geben wäre mir wahrscheinlich nicht mal eingefallen. Nicht aus Geiz, sondern vielmehr wegen der peinlichen Situation an sich.
Ich hätte wohl eher darüber ein Gedicht geschrieben und niemandem damit geholfen

Liebe Grüße
Kerstin
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Sätzer schrieb daraufhin am 11.03.2018:
Hallo Kerstin,
ich hätte auch ein unangenehmes Gefühl und würde es wohl auch nicht tun. Jedenfalls nicht in so einer Situation, wo es sich um einen alten Bekannten handelt.
Dank dir für deine Empfehlung und LG in den Sonntag. Uwe
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AZU20
Kommentar von AZU20 (13.03.2018)
Obs ihm hilft. LG
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Sätzer äußerte darauf am 13.03.2018:
Wer weiß? Vielleicht für ein paar Tage.
Merci für deine Empfehlung und LG Uwe
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Hamburg vor Ort (Kurze Prosa).
Veröffentlicht am 11.03.2018, 7 mal überarbeitet (letzte Änderung am 25.03.2020). Textlänge: 196 Wörter; dieser Text wurde bereits 548 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 04.04.2020.
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