Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
felixh (02.04.), SheriffPipe44 (31.03.), Einfachnursoda (30.03.), windstilll (29.03.), Mareike (29.03.), PeterSorry (27.03.), 3uchst.Sonderz. (26.03.), AndroBeta (24.03.), Emerenz (20.03.), Schlafwandlerin (19.03.), Kleinereisvogel (12.03.), Laluna (11.03.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 625 Autoren* und 77 Lesern*. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.

(*Im Gegensatz zu allen anderen Literaturforen zählen wir nur die aktiven Mitglieder, da wir uns als Community verstehen und nicht als Archiv toter Texte. Würden wir alle Nutzer zählen, die sich seit Gründung hier angemeldet haben, und nur die abziehen, die sich selbst wieder abgemeldet haben oder rausgeworfen wurden, kämen wir auf 14.963 Mitglieder und 434.442 Texte. Musste auch mal gesagt werden.)

Genre des Tages, 04.04.2020:
Monolog
Der Ausdruck Monolog (v. griech.: Alleinrede) bezeichnet eine scheinbar ohne einen Zuhörer oder Gesprächspartner gehaltene... weiterlesen
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  Flug zum Mond von IngeWrobel (07.03.20)
Recht lang:  Nekrolog (1) von krähe (1395 Worte)
Wenig kommentiert:  Zeit- Worte an mich selbst von Strange-glow-in-the-sky (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  Du von etiamalienati (nur 42 Aufrufe)
alle Monologe
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:

Konda Kerl: Weil es KOMA gibt. Dystopischer Roman
von KayGanahl
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil es Neugierde gibt" (TassoTuwas)

Orplid dein fernes Leuchten

Gedicht zum Thema Suche


von GastIltis

Orplid, Orplid, dein fernes Leuchten
lässt Könige am Ufer knien,
bis Nebelschwaden sie befeuchten
und sie zurück ins Nirgends ziehn.

Die Götter täuschten ihre Wachen.
Sie ruderten für immer fort.
Die Treueschwüre, die sie brachen,
belächeln sie am andern Ort.

Die Kinder haben sie geächtet,
denen das Leuchten heilig bleibt,
sie warten nun entehrt, entrechtet,
wohin Favonius sie noch treibt.

Der fremde Strand, die alten Wässer,
geflohn vom lichtbesonnten Sand,
mit Booten wie zerschlagne Fässer,
Orplid, Orplid, du fernes Land!

Anmerkung von GastIltis:

Empfohlen von: AZU20, EkkehartMittelberg, Habakuk, Jorge, juttavon, Marjolaine, Nimbus, Sanchina, TassoTuwas, wa Bash, Walther
Lieblingstext von: EkkehartMittelberg.
Vielen herzlichen Dank!


 
 

Kommentare zu diesem Text


Jorge
Kommentar von Jorge (14.03.2018)
Eine interessante Adaption zu Eduard Mörikes Text:

"Du bist Orplid, mein Land!
Das ferne leuchtet;
Vom Meere dampfet dein besonnter Strand
Den Nebel, so der Götter Wange feuchtet.

Uralte Wasser steigen
Verjüngt um deine Hüften, Kind!
Vor deiner Gottheit beugen
Sich Könige, die deine Wärter sind."
diesen Kommentar melden
AZU20 meinte dazu am 14.03.2018:
Den habe ich mir extra noch einmal vorgenommen. LG
diese Antwort melden
GastIltis antwortete darauf am 14.03.2018:
Hallo Jorge, danke erst einmal, auch für Mörikes Zeilen, ich könnte sie wieder und wieder lesen! Fast war ich geneigt zu sagen: du bist ja zeitweilig am dichtesten dran. Aber das hieße ja, wir wüssten, wo es liegt.
Hallo Armin, ja der schnelle Jorge, wusstest du nicht, dass er mal Rekordhalter im … , na ich hab es inzwischen auch verdrängt. Aber das mit dem Vornehmen lohnt sich immer.
Liebe Grüße an euch von Gil.
diese Antwort melden
Didi.Costaire
Kommentar von Didi.Costaire (14.03.2018)
Hallo Gil,

wie darf man das verstehen? Vielleicht so:

Früher standen viele nackt da,
doch es gab Gemeinsamkeiten.
Heute liegen die ad acta.
Fremdheit droht sich auszubreiten.

?

Beste Grüße, Dirk
diesen Kommentar melden
GastIltis schrieb daraufhin am 14.03.2018:
Hallo Dirk, es stimmt. Der Text liest sich flüssiger als er soll. Es sind ein paar Dinge eingebaut, die man zwiespältig verstehen kann. Die Fremdheit, die du benennst, resultiert aus der etwas unklaren Zuordnung Kinder (die für Menschen ohne Heimat stehen können oder auch sollen) zu Göttern und Königen. Da spielt dann viel mehr als Fremdheit, mehr Orientierungslosigkeit und z.T. Hoffnungslosigkeit mit hinein, die ich aber so deutlich nicht zum Ausdruck bringen wollte. Du, natürlich du (!), hast das wieder mal festgestellt. Das fällt mir auf. (Bist du nicht mehr für Humor zuständig? Ist nur eine Frage.) Danke! Allerbeste Grüße zurück von Gil.
diese Antwort melden
EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (14.03.2018)
Mörikes Utopie rückt immer ferner, selbst die Götter haben sie verlassen. Aber Dichter bewahren das Andenken an die Schönheit.
LG
Ekki
diesen Kommentar melden
GastIltis äußerte darauf am 14.03.2018:
Ekki, es ist immer wieder bewundernswert, wie knapp und präzise du kommentierst. Schönheit ist aus den Zeilen von Mörike nicht wegzudenken. Danke + LG von Gil.
diese Antwort melden
Habakuk
Kommentar von Habakuk (14.03.2018)
Favonius? Auch nur ein Troll?
Der log mir stets die Hucke voll.
Orplid, Orplid, wer eine echte Sehnsucht kennt,
der brennt nach dir auch noch im allerletzten Hemd.

BG
H.
diesen Kommentar melden
GastIltis ergänzte dazu am 14.03.2018:
Hallo hbq, Favonius? Ich könnte dir eine Dame benennen, die sich mit Wind & Wetter auskennt. Leider kommuniziert sie z.Z. nicht mit mir, sodass es also nichts bringt. Du hast dich wohl etwas an Didi gehängt, der auch von nackten Tatsachen (gut, das allerletzte Hemd hat keine Taschen) schreibt, aber meinen Text wähne ich davon weit entfernt. (Wenn ich mal von den paradiesischen Zuständen in Prerow vor der Wende ausgehe, aber das verstehen nur die, die echt - Betonung liegt auf echt - dort waren, ich zum Beispiel!). Nein, ich schweife ab. Danke, alter Junge, und lass dich grüßen. Gil.
diese Antwort melden
TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (16.03.2018)
Kompetent äußern könnte ich mich nur, wenn ich meinen dritten Bildungsweg erfolgreich abgeschlossen hätte.
Bis dahin lass ich mich von Stimmungen verführen.
Durch dieses Werk geleitet mich pure Poesie!
LG TT
diesen Kommentar melden
GastIltis meinte dazu am 17.03.2018:
Lieber Tasso, du erwartest doch nicht etwa Kompetenz von meiner Seite? Ich habe im Internet gerade von jemand gelesen, der gegen den „Irrsinn der Welt“ dichtet. Ich bin der … nein, so weit will ich jetzt nicht gehen. Aber zu sagen, dass ich eine Linie, ein Programm oder eine Struktur vertrete, die einem Bildungsauftrag entsprechen könnte, ist weit gefehlt. Ich bedaure nur, dass ich mich viel zu spät mit der Sprache befassen konnte. Leider. Danke und LG von Gil.
diese Antwort melden
TassoTuwas meinte dazu am 17.03.2018:
)))))))))))
diese Antwort melden

© 2002-2020 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2020 keinVerlag.de