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von Hecatus

Du lebtest jeden tag in meinen augen,
den du die meinen miedst, als schatten fort.
Nun suchst du einen unberührten ort
in einer welt, wo dich ins nichts zu saugen

ein jeder winkel droht und meinen namen
ein jeder deiner schritte klingen lässt.
Und doch hältst du an deiner hoffnung fest,
aus jener zeit, bevor die ängste kamen

vor meiner stimme, meinen starren blicken,
vor jedem vers, den meine trauer schrieb,
vor jeder melodie, die uns verblieb
aus jener zeit, vor klingen und vor stricken.

Doch diesen ort wirst niemals du entdecken,
in keiner andren seele, keinem traum.
So fliehst du ewig noch von raum zu raum,
willst nichts mehr finden, einzig dich verstecken.

Anmerkung von Hecatus:

14 III 2018


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