Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
Kolja (16.03.), Gandha (09.03.), Ebenholz (08.03.), Thero (07.03.), zoe (07.03.), Phoenix (05.03.), Frontiere-Grenzen (04.03.), DeenahBlue (03.03.), stromo40 (26.02.), AvaLiam (24.02.), NiceGuySan (22.02.), Nadel (20.02.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 725 Autoren und 113 Lesern. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.
Genre des Tages, 19.03.2019:
Satzung
Schriftlich niedergelegtes gesetztes Recht von Verbänden
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  Alles was man über das Recht wissen muß von AlmÖhi (06.08.18)
Recht lang:  Die Verfassung von Aipotu von Dart (522 Worte)
Wenig kommentiert:  Der Satz des Arabicus von LotharAtzert (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  Alles was man über männlichen Sex-Appeal wissen muß von AlmÖhi (nur 122 Aufrufe)
alle Satzungen
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:

Freundschaft
von IngeWrobel
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil noch keiner gemerkt hat, wer ich wirklich bin!" (tueichler)
InhaltsverzeichnisDer richtige Zeitpunkt

Kreativität

Beschreibung zum Thema Aufbruch


von Sätzer

Kreativität heißt, Dinge zu sehen, die Andere auch sehen, und dann Verbindungen herzustellen, die niemand sonst sah. Etwas weicher ausgedrückt ist letztendlich ein kreatives Ergebnis mehr oder weniger abweichend von Vorhandenem, obwohl jeder die vordergründigen Dinge gesehen haben mag.
Im Verlauf des Lebens verlieren wir oft die bei jedem ursprünglich vorhandene Fähigkeit, mit unseren kreativen Anteilen in Verbindung zu treten.
Da die genetische Ausstattung des Menschen ungeheuer umfangreich und die persönliche Lebenserfahrung jedes einzelnen einzigartig ist, sind wir alle sehr verschieden, vergleichbar mit der Verschiedenartigkeit von Schneeflocken. Ein enormes Kreativitätspotential kann sich auftun.
Das geschieht, wenn wir unser Selbst durch Tun, sei es durch Schreiben, Sprechen, Musizieren, Malen, körperliches Ausdrücken oder das Schaffen einer ideellen bzw. materiellen konkreten Problemlösung erfahren. Dieses geht am besten, indem wir zunächst unsere eigenen, einzigartigen Fähigkeiten erkennen und respektieren.
Der Wunsch nach Individualität und daraus erwachsender Kreativität steht häufig dem Wunsch, Teil einer Gruppe zu sein, gegenüber.
Durch das Kommunizieren mit einer Gruppe, hier das Forum, kann das Potential der Kreativität durch Austausch nutzbar gemacht werden. Wechselwirkungen können zur individuellen Kreativitätsentwicklung beitragen.
Weiter geht es darum, kreative Lösungen konkret umzusetzen. Wer kennt nicht das Problem, eine gute Idee zu haben, sie dann aber im Sande verlaufen zu lassen.
Sehr zu empfehlen sind Kreativitätstrainings in Gruppen, die sich zu Workshops treffen, denn Kreativität ist immer intrinsisch motiviert. Sie beruht auf Erregung und Freude, ist die Bereitschaft und Fähigkeit, das allgemeine und das spezielle (berufliche) Wissen und Können auf unbekannte Situationen anzuwenden und zum Zwecke kreativer Problemlösungen neu zu organisieren. Man liefert sich dem Unbekannten aus, um darin das Vertraute zu finden. Es ist eine Analogie zur Arbeit des Gedächtnisses.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Sternenpferd
Kommentar von Sternenpferd (24.03.2018)
"Kreativität heißt, Dinge zu sehen, die jeder andere auch sieht, und dann Verbindungen herzustellen, die niemand sonst sah"

woher weißt du, dass "die niemand sonst" sah/sieht?
lg m.
diesen Kommentar melden
LottaManguetti (59) meinte dazu am 24.03.2018:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diese Antwort melden
Sätzer antwortete darauf am 24.03.2018:
@ Lotta
Es ist ein persönliches Resümé aus meinen Erfahrungen in der Anleitung von Kreativtrainings für Erwachsene, überwiegend LehererInnen, und auch aus eigenen Teilnahmen an diversen Workshops zum Thema. Mehr kann es nicht sein. Bei Kindern gelten einige Aussagen sicher nicht, denn da liegen weniger Erfahrungen vor und die Neugier ist eher noch vorhanden. Methodisch muss dann kindgemäßer vorgegangen werden.
Sicher kann ich noch sehr viel mehr zum Thema ausführen. Ich habe auf der Basis eine neue Pädagogik entwickelt und publiziert. Doch das würde hier den Rahmen sprengen
LG Uwe

@ sternenpferd
Das klingt in der Tat apodiktisch. Letztendlich ist jedoch ein kreatives Ergebnis mehr oder weniger abweichend von Vorhandenem, obwohl jeder die vordergründigen Dinge gesehen haben mag. Entscheidend ist der Transfer von Strukturen, Gegebenheiten auf ein anderes Produkt, sei es geistiger oder materieller Natur.
Ich hab einen relativierenden Satz eingebaut. Danke für deinen Kommi und LG Uwe

Antwort geändert am 24.03.2018 um 13:19 Uhr


Antwort geändert am 24.03.2018 um 14:26 Uhr
diese Antwort melden
Hilde
Kommentar von Hilde (24.03.2018)
Hallo Uwe,

auch ich stolperte über die oben erwähnte Stelle, allerdings stolperte ich gleich über den ganzen Satz:

"Kreativität heißt, Dinge zu sehen, die jeder andere auch sieht, und dann Verbindungen herzustellen, die niemand sonst sah."
Hm.

Insgesamt bin ich deinen Gedanken gern gefolgt, weil ich es manchmal mag, Dinge aus der Sicht eines Anderen 'auseinandergenommen' beschrieben zu lesen.
Ich sehe, dass hier zur Öffnung und Findung von Kreativität, und dieses auch in einer Gemeinsamkeit zu leben, hingeleitet werden möchte, allerdings fehlt mir über den gesamten Text hinweg der Ball. Dieser Ball, der einfach geworfen werden muss, um Lebendiges finden und es leben zu können. Der Wurf des Balles als Initialzündung und als praktische Aufforderung zum Spielen mit der Kreativität. Mir ist der Text viel zu kopflastig, er wirkt angestrengt konzentriert, dogmatisch, und bringt mich, mich als eine Leserin, dazu, die Arme eher sinken zu lassen, anstelle sie zum hier gemeinsamen aufgerufenen Spiele zu erheben.
Liebe Grüße
Hilde

Edit: Einfügung 'dogmatisch'

Kommentar geändert am 24.03.2018 um 11:40 Uhr
diesen Kommentar melden
Sätzer schrieb daraufhin am 24.03.2018:
Tja Hilde, ist ein persönliches kopflastiges Resümé.
Kreativität ist eigentlich letztendlich nur durch Nachdenken, TUN, Reflektieren, Nachdenken, TUN, Reflektieren .... zu entwickeln.
Ich wollte halt nur mal anregen, über das Thema Kreativität nachzudenken. Dieter_Rotmund hat in einem Kommentar zu meinem Text von vorgestern die Bedeutung von Kreativität stark relativiert und das sehe ich aus meinen Lebens- und Pädagogik-Erfahrungen total anders.
Den Ball, den du vermisst, kannst du nur in konkreten, persönlich erfahrbaren Übungen finden. Das hier bei KV theoretisch darzustellen interessiert sicher nur wenige, zumal die Erfahrungen im MACHEN entstehen.
LG Uwe
diese Antwort melden
Hilde äußerte darauf am 24.03.2018:
Eben, Uwe, im MACHEN. Meinen Ball vermisse ich nicht, auch nicht das Ballspiel mit Anderen - ich vermisse diesen Ball in 'deinem' Text.
Auflockernde liebe Grüße
diese Antwort melden
Sätzer ergänzte dazu am 24.03.2018:
Lies mal das Vorwort zu dem Obertitel Schaffenskraft. Mir geht es in den Beiträgen um die intellektuelle Reflexion (eigenen) kreativen Tuns. Dazu sollen die Beiträge anregen. und sie tun es ja Danke und LG Uwe
diese Antwort melden
Hilde meinte dazu am 24.03.2018:
Uwe, ich mag jetzt nichts "Anderes" lesen, ich bin bei diesem deinem Text.

"Kreativität heißt, Dinge zu sehen, die jeder andere auch sieht, und dann Verbindungen herzustellen, die niemand sonst sah."

Hier beginnst du 1) mit einer Behauptung: "Kreativität heißt, ...." und 2) gehst du in deinen Antworten auf die Fragen der Kommentierenden zu diesem Eingangssatz nicht ein, sondern gehst in deinem Dogma verhaftet ganz einfach darüber hinweg. Das ist nicht anregend, sondern es regt mich auf
diese Antwort melden
Sätzer meinte dazu am 24.03.2018:
Ich hatte es im Re-Kommentar zu Sternenpferd schon etwas relativiert und werds dann auch in den Text mit einbauen.
Etwas Aufregung kann doch nicht schaden - oder? Das kommt oft vor in kreativen Prozessen
diese Antwort melden
Hilde meinte dazu am 24.03.2018:
Lass einfach mal den Ball los, einfach werfen, ihn loslassen
diese Antwort melden
GigaFuchs (39) meinte dazu am 24.03.2018:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diese Antwort melden
Sätzer meinte dazu am 24.03.2018:
Klar, wenn du das von deinem Ego her siehst, ist das so. Ich habe versucht aus meinen Erfahrungen heraus die Aussage zu verallgemeinern, sozusagen eine höhere Ebene darzustellen. Die gibt es. Was für den Einen subjektiv betrachtet kreativ ist, ist für den Anderen vielleicht langweilig.
Bsp.: Ein Architekt baut eine Villa, die dem Bauherrn besonders originell erscheint, ist aber eher Null-Acht-Fünfzehn-Ware. Ein anderer Archtekt baut die Elbphilharmonie. So ein Bau mit dem besonderen Dach schien vorher nicht denkbar, obwohl jeder Architekt zunächst dasselbe Grundlagenwissen hat. Aber der Elbphilharmonie-Erbauer hatte eine neue kreative Vision.
O.K. ich nehme das "jeder" mal raus. ist vielleicht zu radikal gedacht.
Das kann man auch auf den Entwurf eines Textes übertragen.
Dank für deine Auseinandersetung mit dem Text und LG Uwe

Antwort geändert am 24.03.2018 um 19:12 Uhr
diese Antwort melden
Stelzie
Kommentar von Stelzie (24.03.2018)
Kreativität ist, denke ich, das Bedürfnis, das Verlangen sich ausleben zu können, den geraden Weg zu verlassen und in Unbekanntes einzutauchen. Schwierig wird es, wenn wir anfangen, Kreativität zu bewerten.
Kreativität ist überlebenswichtig in Situationen in denen wir von unseren Gefühlen überrannt werden. Dann müssen diese aufgeschrieben oder aufgemalt werden. Wenn wir Kreativität fühlen können, ist auch das Ergebnis akzeptabel.
Ich wünsche uns allen noch sehr viele kreative Gefühlsmomente.
Liebe Samstagsgrüße
Kerstin
diesen Kommentar melden
Marjanna (68) meinte dazu am 24.03.2018:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diese Antwort melden
Sätzer meinte dazu am 24.03.2018:
@ marjolaine
Na ja Janna, in der Küche probierst du doch auch neue "Wege", indem du z.B. neue Gerichte kochst, selbst wenn du bekannte Gewürze nutzt. Du variierst Bekanntes mit Unbekanntem.
LG Uwe

@ Stelzie
Ja Kerstin, das Bedürfnis steht sicher oft oben an. Möglich ist auch reine Neugier, oder zur Bewältigung von Situationen, die neu, schlimmstenfalls bedrohlich sind.
Ob es "kreative Gefühlsmomente" gibt, weiß ich nicht, aber Freude an kreativen Ergebnissen ist sicher ein sehr angenehmes Gefühl - das meinst du vermutlich.
LG Uwe
diese Antwort melden
Hilde meinte dazu am 24.03.2018:
@Marjo

... kann sich auch auf dem Weg zum Zahnarzt zeigen
'originell' für mich im Sinne von Original, nicht beliebig, einzig
lG

Antwort geändert am 24.03.2018 um 15:08 Uhr
diese Antwort melden
Sätzer meinte dazu am 24.03.2018:
Klar, kreativ denken kann man überall.
diese Antwort melden
Stelzie meinte dazu am 24.03.2018:
@Marjo
Wenn ich anfange in der Küche kreativ zu werden, finden alle ganz schnell den Weg nach draußen ;(
diese Antwort melden
Sätzer meinte dazu am 26.03.2018:
Das ist dann kreatives Chaos. für den, der aufräumen muss, nicht sehr erbaulich
diese Antwort melden

InhaltsverzeichnisDer richtige Zeitpunkt
© 2002-2019 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2019 keinVerlag.de